30. Oktober 2019

So genießt man den Herbst und trotzt der Kälte.
Die kalte Jahreszeit rückt immer näher. Auch, wenn das aufgrund der warmen sonnigen Tage in den vergangenen Wochen kaum zu glauben ist, so lässt sich durch die schöne Farbenvielfalt der Natur erkennen, dass wir den Herbst doch erreicht haben. Ab und zu kündigen auch dichte Nebelfelder und kalte Morgenstunden das triste Herbstwetter an und bringen uns gleich in aller Früh am Weg in die Arbeit oder ins Studium ins erste Frösteln. Aber keine Sorge: wir haben wichtige Tipps aus unseren fünf Departments zusammengetragen, damit ihr die kalte Jahreszeit dennoch genießen könnt!

Herbstlaub im Wald

Es herbstelt!

Veranstaltungstipp aus dem Department Wirtschaft: Martiniloben

Der Herbst und speziell das sogenannte Martiniloben werden im Burgenland, besonders in der Region Neusiedler See, jedes Jahr ausgiebig gefeiert. Gänse sprießen in den Ortschaften um den Neusiedler See auf jede Art und Weise wie Gänseblümchen aus dem Boden und buntes Laub verziert die ganze Landschaft.

Wie man die Herbsttage hier so richtig erleben kann?

Jetzt im Pannonischen Herbst lockt nicht nur die schöne Natur, sondern vor allem auch Brauchtumsfeste und Veranstaltungen rund um das Martiniloben immer mehr Gäste und Einheimische mit Wein, Kulinarik und Brauchtum in der Zeit von September bis November in die Region Neusiedler See.

Dabei sind Spaziergänge und Führungen durch den Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel und im UNESCO Welterbe Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge in der kunterbunten Herbstlandschaft ein außergewöhnliches Spektakel. Was dabei aber im Anschluss auch nicht fehlen darf, ist ein knuspriges Martinigansl in einem der zahlreichen Wirtshäuser und Gasthöfe.

FH Burgenland Alumni Rudolf Munzenrieder, Marketingleiter der Neusiedler See Tourismus GmbH, betont, dass der Herbst mit den vielfältigen Veranstaltungen immer mehr interessierte Herbst-Urlauber an den Neusiedler See lockt. „Nicht zuletzt auch wegen der Neusiedler See Card, die eine Vielzahl an Gratis- und Bonusleistungen aus Sport, Freizeit, Öffentlichem Verkehr, Ausstellungen, Museen und Wellness bietet und das ganze Jahr verfügbar ist,“ erklärt der Absolvent des Masterstudienganges Internationales Weinmarketing. Was er dabei besonders für diese Jahreszeit empfiehlt, um sich auf die kältere Jahreszeit einzustimmen und gut gerüstet gegen Kälte zu sein: „Ganz klar das Martiniloben – Wein und Kulinarik stimmen hier gepaart mit kulturellem Angebot auf die gemütlichere Jahreszeit ein. Gemütlich im Keller beisammen sein, plaudern, mit dem Winzer fachsimpeln und guten Wein probieren.“ 

Wenn ihr auch das typische kulinarische Herbstprogramm erleben wollt, findet ihr Infos zu den Veranstaltungen rund ums Martiniloben hier.


Get out and stay healthy!

Tipp des Departments Gesundheit:  Immunsystem und Bewegungsapparat stärken

Du bist nicht gerne verkühlt oder krank? Na dann raus an die frische Luft!

Was auf jeden Fall für ein gutes Immunsystem wichtig ist, um sich im Herbst perfekt für die kommende kalte Jahreszeit vorzubereiten, ist die Bewegung draußen.

„Die gesündeste Zeit für Aktivitäten im Freien ist genau jetzt zwischen Oktober und März“, erklärt Erwin Gollner, Studiengangsleiter von Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. „Durch den Wechsel zwischen warmen aufgeheizten Räumen und der Bewegung in der kälteren Umgebung, draußen in der Natur, erzielt man einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem. Mit genau dieser Thermoregulation ist man besser vor Infektionserkrankungen im Winter geschützt.“

„Bewegt euch regelmäßig und spürt, wie Bewegung guttut“, so der Tipp von Physiotherapie Studiengangsleiterin Heike Bauer-Horvath. „Denn sie beugt Verspannungen im Halte- und Stützapparat vor. Ein regelmäßiges Kraftausdauer-Training bereitet zudem optimal auf die Schi- und Eislaufsaison vor.“

Wir empfehlen also: Fleißig draußen in der herbstlich-bunten Natur spazieren gehen, oder zwei bis dreimal eine Stunde Nordic Walking pro Woche schützen vor verstopften Nasen und Husten. Dabei bietet sich das Burgenland perfekt an. Hier gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu erkunden sind.

Natürlich zählt auch die Bewegung, die man während dem Martiniloben von Weinkeller zu Weinkeller macht, dazu. ;-)


Vom kalten Smartphone bis zum warmen Smart Home

Unsere Tipps aus dem Department Informationstechnologie und Informationsmanagement:

Pack dich und dein Smartphone gut ein

Wenn es draußen ungemütlich frisch wird, dann leiden nicht nur wir, sondern auch alle mit Batterie bzw. Akku betriebenen Geräte unter der Kälte. Niedrige Temperaturen können sich dabei auf die Akkulaufzeit und Leistung auswirken – bis das Smartphone schließlich streikt.

Wenn ihr also länger draußen seid, z.B. für einen Spaziergang, dann sollte auch das Smartphone warmgehalten werden. Das schafft ihr, indem es nahe am Körper getragen wird oder indem ihr es in eine gute Schutzhülle, z.B. aus Filz, verpackt. „Denn gerade bei extremen Temperaturschwankungen, beim Wechsel vom Warmen ins Kalte, kann sich Kondenswasser bilden, was zur Störungen oder Schäden führen kann“, erklärt Christian Büll, Leiter des Studienganges IT Infrastruktur-Management.

Nutzt also beim Telefonieren im Freien lieber Headsets, um das zu vermeiden. Hat das Smartphone doch mal den Geist aufgegeben, weil der Akku zu kalt ist, dann wartet mit dem Aufladen, bis es wieder auf Zimmertemperatur erwärmt ist. Auch andere elektronische Geräte wie Laptops oder Kameras solltet ihr nicht zu lange draußen oder im Auto liegen lassen. Und vor allem dreht sie nicht auf, solange sie noch kalt sind, denn das kann nicht nur Akkus, sondern auch die Prozessoren schädigen.

Ganz smart eingeheizt

Wenn man den ganzen Tag auswärts verbringt, macht es wenig Sinn, die Heizung so lange laufen zu lassen. Das kostet unnötige Energie, die nicht wirklich sinnvoll ist. In digitalen Zeiten wie diesen erleichtern bereits zahlreiche Smart Devices Angelegenheiten wie diese. Für Smart Homes werden unterschiedliche Gadgets angeboten, um z.B. den Überblick über die Heizung Zuhause zu behalten. Mit einer intelligenten Steuerung via App ist es möglich, Temperaturfühler zu prüfen und die Heizung von überall aus zu steuern. Wer es sich leisten kann und will, profitiert bestimmt von solch innovativen Möglichkeiten und hat es im Winter immer warm.

Solange der Akku vom Smartphone beim Spaziergang draußen brav warmgehalten wird und nicht den Geist aufgibt. ;-)


Heizung warten!

Unsere Tipps aus dem Department Energie-Umweltmanagement:

Apropos Heizen. Wenn es kälter wird, verlässt man sich stets auf die Heizung Zuhause. Damit man hierbei nicht enttäuscht wird, ist es gerade zu Beginn der Heizperiode empfehlenswert, die Heizungsanlage zu überprüfen und folgende Tipps zu beachten, um bei Einbruch der Kälte keine bösen Überraschungen zu erleben. Damit auch ihr wohlige Wärme problemlos spürt, haben wir hier Tipps zum richtigen Heizen von Gebäudetechnik und Gebäudeautomation Studiengangsleiter Werner Stutterecker:

Heizungsanlagen sollten in regelmäßigen Abständen vom Fachmann gewartet werden, wobei die Maschinen kontrolliert, Verschleißteile ausgetauscht und Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt werden.

Außerdem sollte überprüft werden, ob noch die richtigen Temperaturen und Programme eingestellt sind. Im Sommer wurde die Heizungsanlage vielleicht auf reine Warmwasserbereitung umgestellt, im Frühling vielleicht eine gewünschte Solltemperatur reduziert, oder ein Zeitprogramm angepasst.

Wenn man eine kontrollierte Wohnraumlüftung ohne Feuchterückgewinnung hat, kann über den Winter der Luftvolumenstrom, d.h. die Lüftung, reduzieret werden. Dadurch wird weniger Feuchte über die Abluft aus dem Gebäude transportiert und die relative Luftfeuchtigkeit kann auf einem höheren Level gehalten werden, d.h. die Luft bleibt feuchter.


Den Mantel einfach teilen!

Tipp aus dem Department Soziales:

Armut, Hunger und Obdachlosigkeit sind Themen, die im Alltag gerne in Vergessenheit geraten. Leider geht es nicht allen so gut wie uns und jetzt, wo mit dem Herbst auch der Winter und die wirkliche Eiseskälte näher rücken, inspirieren die Taten des HL Sankt Martin, denen wir am 11. November gedenken.

Viel zu oft kommt es vor, dass Menschen aus verschiedenen Gründen ihre Arbeit, ihr Hab und Gut verlieren, vor die Tür gesetzt werden und sich nicht einmal etwas zu Essen leisten können. Wie man hier unterstützen kann, hat uns Christian Bergman, Student im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit erzählt. Christian verweist hierbei auf die Pannonische Tafel – und das aus eigener Erfahrung. Denn auch bei ihm war das Geld kurz vor seinem Studium eine Zeit lang knapp bis die ersehnte Studienbeihilfe endlich am Konto war. Er wurde in der Tafel mit Herzlichkeit und großem Mitgefühl aufgenommen, bekam Essen und wertvolle Unterstützung. Seither ist er dort ehrenamtlich tätig und hat auch sogar einen eigenen Bereich, die Beratungsstelle, mitaufgebaut.

„Wenn es kälter wird, nehmen Menschen Hilfe von Organisationen wie der Pannonischen Tafel eher in Anspruch. Vor allem ist hier Kleidung mehr gefragt. Bei der Tafel bekommt man nicht nur Essen, sondern vieles mehr,“ erklärt der Student. „Neben Lebensmitteln, Kleidung usw. bietet die Tafel auch Beratung in der Wohnungs- und Jobsuche und gilt als Anlaufstelle für Asylwerber und Asylwerberinnen. Wenn jemand jedoch einen Schlafplatz braucht, dann verweisen wir auf den Zufluchtsraum im Caritas Haus Franziskus. Dort gibt es Plätze für Obdachlose.“

Ab 1. November gibt es auch die Winterhilfsaktion der österreichischen Tafeln „Suppe mit Sinn“, in der Gastronomiebetriebe eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Tafel widmen. So könnt ihr auch einfach beim Suppeessen etwas Gutes tun. 

Wenn ihre euch sozial engagieren wollt, dann gibt es genug Anlaufstellen, an die man sich wenden kann, um das Richtige zu tun. Nicht nur Spenden, sondern auch Interesse am Mitwirken bei Projekten und Interessierte sind immer gern gesehen.

 

 

Wir wünschen einen schönen Herbst und Start in den Winter!