25. Jänner 2022

Die österreichische Wirtschaft lebt vom Export und den Beziehungen zu anderen Ländern. Dabei nimmt die Verbindung zu Osteuropa nicht nur aus historischen Gründen eine wichtige Rolle ein. Für die Zeit nach der Corona-Pandemie plant etwa das Wirtschaftsministerium unter dem Motto „go abroad“ einen verstärkten Außenhandelsschwerpunkt auf die Region Osteuropa. Diesen Schwerpunkt setzt das Department Wirtschaft der FH Burgenland seit weit mehr als 25 Jahren. Studierende werden durch praxisbezogene Lehrveranstaltungen im internationalen Kontext zu Expertinnen und Experten für diesen wichtigen Markt.

Ein junger Mann vor der Basilius Kathedrale in Moskau.

Nachwuchsführungskräfte mit internationalen Ambitionen kommen im Wirtschaftsstudium an der FH Burgenland in Kontakt mit Zentral- und Osteuropa - einem für Österreich sehr wichtigen Markt.

Eisenstadt, 25.01.2022 – Das Department Wirtschaft an der FH Burgenland bildet Bachelor- und Masterstudierende zu Nachwuchsführungskräften mit internationalen Ambitionen aus. Das Besondere an den Wirtschafts-Studiengängen in Eisenstadt ist der Fokus auf Zentral-/Osteuropa. Im Bereich Wirtschaftsbeziehungen hat das Department eine lange Tradition in der Vermittlung von Wirtschaftsraum, Rechtsrahmen, Kultur und Sprache dieser Länder. Besondere Highlights sind Berufspraktika und Sommerkollegs in Zentral- und Osteuropa, Auslandsexkursionen sowie internationale Double Degree-Programme mit der Ilia State University in Georgien und der Plekhanov-Wirtschaftsuniversität in Moskau.

Vorbereitet auf die internationale Karriere

Studieren können Interessierte in den Studiengängen Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Bachelor und Master), Human Resource Management (Master), Internationales Weinmarketing (Master) und European Studies (Master, Englisch). Im Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen, das jährlich 120 Studienanfänger aufnimmt, hat das Berufspraktikum im Ausland großen Stellenwert.

Im fünften Semester arbeiten unsere Studierenden vier Monate in einem Unternehmen, wo sie ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Üblicherweise in dem zentral-osteuropäischen Land, dessen Sprache sie davor schon zwei Jahre intensiv an der FH gelernt haben. Neben dem Gewinn an persönlicher Reife kehren die Studierenden mit Skills nach Hause zurück, die am internationalen Arbeitsmarkt gebraucht werden.

Tonka Semmler-MatošićStudiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Student Alexander Humer etwa arbeitet derzeit in Moskau und ist so begeistert, dass er dort auch seine berufliche Zukunft sieht: „Aus heutiger Sicht möchte ich einen Job in Moskau finden. Die Stadt passt sehr gut zu mir und die Freundlichkeit der Menschen sucht seinesgleichen. Plan B ist es, im internationalen Geschäft Fuß zu fassen mit dem Schwerpunkt auf Russland.“ Durch sein Studium fühlt er sich inhaltlich, aber auch sprachlich gut auf seine Aufgaben vorbereitet. „In meinem Unternehmen wird nur Russisch gesprochen, niemand beherrscht Englisch oder Deutsch“, erzählt er.

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentral- und osteuropäischer Dimension – 6 Semester – Vollzeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Accounting & Controlling, Procurement & Logistics, Marketing & Sales, Tourism & Eventmanagement und Social & Sustainable Business. Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2022: 31. März 2022

Informationen zu den anderen Studiengängen des Departments unter www.fh-burgenland.at oder der InfoLine 05 7705 3500

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail:christiane.staab[at]fh-burgenland.at