20. Oktober 2020

Regio Media trotzt Covid-19 und geht trotz Pandemie am 18. November mit kompaktem Programm von 9 bis 14.30 Uhr in die nächste Runde. Die Gegenwart und Zukunft der Regionalmedien stehen im Zentrum der Tagung, die diesmal in hybrider Form am Campus Eisenstadt und für Teilnehmerinnen und Teilnehmer online via Zoom stattfinden wird. Am Podium sind in Form von Keynotes, Diskussionen und Studienpräsentationen 23 Expertinnen und Experten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Verbänden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Junge Frau von oben fotografiert sitzt mit Laptop am Boden. Rund um sie liegen Magazine.

Interessierte finden nähere Infos zu Regio Media 2020 unter www.regiomedia.at

Eisenstadt, 20. Oktober 2020 - Die Regionalmedien waren auch in der Corona-Krise einmal mehr das Rückgrat der österreichischen Medienlandschaft – sie waren wie immer nah an den Bürgerinnen und Bürgern, hatten den Finger am Puls ihrer Bedürfnisse und waren der vertraute Nahversorger mit allen wichtigen Informationen zum Thema Covid-19. Wie bewältigen aber die Regionalmedien selbst die Krise – was war, was ist, was bleibt? Diesen Fragen wird beispielsweise von Antonia Gössinger (Kleine Zeitung), Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien), Peter Plaikner (plaiknerpublic) und Walter Schneeberger (ORF Burgenland) im Rahmen der Konferenz nachgegangen.

Wie sieht die generelle Zukunft des Regionaljournalismus aus – wer macht ihn, in welcher Qualität? Dieser Frage nehmen sich, durchaus kontroversiell, Isa Sonnenfeld (Google), Gerald Grünberger (VÖZ), Alois Vahrner (Tiroler Tageszeitung) und Ralf Hillebrand (Salzburger Nachrichten) an.

Was erwartet das Publikum überhaupt vom Regionaljournalismus, heute und in Zukunft? Damit hat sich eine exklusive Studie der Fachhochschule Burgenland vor allem unter jüngeren Erwachsenen beschäftigt, die von Regio-Media-Organisator Michael Roither präsentiert wird.

Drei zentrale Ergebnisse liegen vorab schon auf der Hand: Die Menschen wollen die Regionalmedien weiter wie gewohnt in einer Kombination aus Offline, also Radio, Fernsehen und Print sowie Online. Knapp ein Drittel ist heute bereit, für digitale Regionalmedien-Angebote zu bezahlen. Die Befragten fühlen sich durch die Regionalmedien bezüglich Covid-19 gut informiert – mit Luft nach oben, im Detail.

Michael RoitherStudiengangsleiter und Regiomedia-Organisator

Weitere Highlights von Regio Media 2020 sind unter anderem gleich nach der Eröffnung eine Keynote des preisgekrönten ARD-Multimedia-Journalisten Teja Adams zum crossmedialen Storytelling in Regionalmedien oder ein Programmschwerpunkt zum Thema Journalismusausbildung: Wie regional soll diese sein?

Zweite Auflage von Regio Media

Nach dem erfolgreichen Debüt 2019 geht Regio Media nun in die zweite Runde – Covid-19-bedingt nicht live im vergangenen April, sondern mit etwas Verzögerung hybrid jetzt im November 2020.

Als Fachhochschule in einem eher ländlichen Raum ist die FH Burgenland besonders an einer vitalen, vielfältigen Medienlandschaft in den Regionen interessiert – und das umso mehr in krisenhaften Zeiten.

Georg PehmGeschäftsführer der FH Burgenland

„Zudem nimmt diese Konferenz eine wichtige Brückenfunktion zwischen Lehre und Berufsfeld ein, was unsere Studierenden in den facheinschlägigen Studiengängen schätzen“, betont Pehm.

„Die regionalen Medien erreichen in Österreich viele Millionen Menschen. Wären sie nicht überall vor Ort, wäre die Öffentlichkeit bei vielen Ereignissen nicht vertreten – ihre Arbeit ist für die Entwicklung der Regionen von enormer, wenn nicht von existenzieller Bedeutung“, unterstreicht Organisator Michael Roither, Professor und Studiengangsleiter für Digitale Medien und Kommunikation an der FH Burgenland. „Deshalb rücken wir die Regionalmedien weiterhin in den Mittelpunkt und wollen sie bei ihrer Weiterentwicklung mit Diskussion und Inputs aus Wissenschaft und Praxis aus dem In- und Ausland unterstützen.“

Globalisierung und Digitalisierung sind die beherrschenden Phänomene unserer Zeit. Regionale Medien sind mit ihren journalistischen Redaktionen gerade in unsicheren Zeiten der SARS-CoV2- Pandemie, im Gegensatz zu digitalen Plattformen, die mit ungeprüften Inhalten Reichweite generieren, eine verlässliche Informationsquelle für Bürgerinnen und Bürger. Zeitgleich stellt die mit der Pandemie einhergehende Wirtschaftskrise eine Überlebensfrage für regionale Medien dar. Der diesjährige Online-Tag des Regionaljournalismus schafft trotz der pandemischen Einschränkungen ein Forum für Austausch, Vernetzung und Erörterung der wesentlichen Zukunftsfragen.

Gerald GrünbergerGeschäftsführer des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ)

Das unterstreicht auch Nikolaus Koller, Geschäftsführer des Kuratoriums für Journalistenausbildung (KfJ): „Die Rahmenbedingungen, unter denen Journalismus aktuell entsteht, verändern sich drastisch. Das fordert Journalisten und ihre Qualifikationen. Insofern sehen wir gerade einen großen Bedarf an Weiterbildung, den wir durch unsere digital abgehaltenen Workshops auch decken wollen.“

Weitere Moderator*innen, Diskutant*innen und Keynote-Speaker von Regio Media 2020

Brigitte Handlos (Everything Media, ORF), Jürgen Hofer (Horizont), Roland Fürst (SPÖ Burgenland), Maria Jelenko (RMA), Susanne Kirchhoff (Universität Salzburg), Nikolaus Koller (Kuratorium für Journalistenausbildung), Daniel Lohninger (NÖN), Rudolf Renger (Universität Salzburg), Markus Stefanitsch (BVZ), Alexandra Maria Wachter (Puls4), Anna Wallner (Die Presse) und Ronald Zecha.

Inspiration & Diskussion: Seien Sie dabei!

Event 18. November, 9 bis 14.30 Uhr, online via Zoom

Rückfragehinweis

Prof. (FH) Mag. Dr. Michael Roither MBA
Vizerektor für Internationales
Leiter Masterstudiengang Digitale Medien und Kommunikation
Organisator Regio Media
Mobil: +43 664 13 55 459
E-Mail: michael.roither[at]fh-burgenland.at
LinkedIn: https://at.linkedin.com/in/roither
Twitter: https://twitter.com/michael_roither

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: christiane.staab[at]fh-burgenland.at

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