21. Juli 2021

Der diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger Kevin Probst ist einer der ersten Absolventen des Upgrade Lehrgangs in Gesundheits- und Krankenpflege der FH Burgenland.

Auf seine Leistungen kann er dabei zu Recht stolz sein.

 

Der erfolgreiche Abschluss dieses akademischen Lehrgangs nämlich bietet die Möglichkeit, in das 6. Semester des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege der FH Burgenland einzusteigen und so den Bachelorabschluss nachzuholen. Bewerberinnen und Bewerber ohne Hochschulreife können diese im Rahmen des Lehrganges parallel über den Vorbereitungslehrgang der FH Burgenland nachholen.

In erster Linie wollte ich mich persönlich und auch fachlich weiterentwickeln.

Kevin ProbstAbsolvent der FH Burgenland

Mit dem Abschluss des Bachelor of Scienes in Health Studies hat er nun die Möglichkeit, sich für ein weiterführendes Masterstudium im Bereich Gesundheitsförderung und Gesundheitsforschung zu bewerben. Das im Lehrgang erworbene Wissen lässt sich sehr gut in den Berufsalltag einbauen, betont er. Für ihn hat sich durch das Studium viel geändert. „Durch den Anspruch pflegerelevante Probleme mit einem wissenschaftlichen Zugang evidenzbasiert zu lösen bekommt man einen kritischeren Blick und beginnt auch sein eigenes Handeln zu hinterfragen. Das eröffnet die Möglichkeit neue Wege zu gehen.“

 

Als große Herausforderung beschreibt er das Zeitmanagement. „Im Berufsleben wie auch im Studium immer alles zu geben ist nicht leicht gewesen“, beschreibt der ehrgeizige Student. Er sei besonders im letzten Jahr maßgeblich von seiner Stationsleiterin unterstützt worden, so Probst. „Sie hat mir die Chance einer Bildungsteilzeit ermöglicht und im Rahmen der Dienstplangestaltung darauf geachtet, die Präsenztage an der FH Burgenland dienstfrei zu halten.“ Mittlerweile ist Kevin Probst wieder Vollzeit als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger an der Univ. Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin – Intensiv 1 des LKH Graz tätig. Nebenberuflich arbeitet er noch als Flugretter am Notarzthubschrauber Christophorus 16 in Oberwart.

 

Seine Motivation, um den Lehrgang zu besuchen: „Im Kontakt mit Student*innen der Gesundheits- und Krankenpflege lernte ich einen neuen Ansatz der Problemlösung kennen. Die zukünftigen Kolleg*innen motivierten mich, etwas Neues zu lernen und über den Tellerrand zu blicken.“