05. November 2020
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Der FH Burgenland Absolvent Stefan Pototschnig interessierte sich schon als Kind für den Gesundheitsbereich.

„Eigentlich wollte ich Arzt oder Physiotherapeut werden“, erinnert er sich. Durch den Zivildienst beim Roten Kreuz wurde ihm klar, dass auch innerhalb der Organisationen viel zu tun ist. Diese Prozesse wollte er fortan mitgestalten. „Ich habe mich für das Bachelorstudium Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung der FH Burgenland in Pinkafeld entschieden und daran das Masterstudium Gesundheitsmanagement und Integrierte Versorgung angeschlossen“, erzählt er.

Beruflich ist Stefan mittlerweile in Wien tätig. Er leitet den Bereich Controlling im Rudolfinerhaus – einem Privatkrankenhaus mit etwa 155 Betten, 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 11.000 stationären Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Mein Job ist extrem herausfordernd und spannend. Ich musste mich sehr schnell selbstständig im Haus orientieren und meine Aufgaben sind wahnsinnig abwechslungsreich.

Stefan PotoschnigAbsolvent der FH Burgenland

Von der medizinischen Dokumentation bis zum Jahresabschluss fällt vieles in seinen Bereich. Besonders intensiv gestaltete sich die letzte Zeit aufgrund der Corona Pandemie. „Viele logistische und strategische Überlegungen waren hier notwendig“, erzählt er.

Das Rote Kreuz begeistert Stefan seit seiner frühesten Kindheit. Während der Studienzeit verbrachte er jedes freie Wochenende in seiner Dienststelle in Neusiedl am See. Er ist selbst mittlerweile Lehrbeauftragter für Erste Hilfe und Kindernotfälle. Bereichernd an der ehrenamtlichen Tätigkeit findet er vor allem, Menschen zu helfen und ihnen eine Freude machen zu können. „Nach wie vor freue ich mich von Herzen auf jeden Dienst.“

An seiner Ausbildung an der FH Burgenland schätzte er vor allem die unterschiedlichen Lehrenden, die ihr Expertenwissen aus der Praxis mit in den Hörsaal brachten. „Hier unterrichten Personen aus Schlüsselpositionen im Gesundheitswesen“, ist er beeindruckt. „Es wird nicht nur Lehrbuchwissen weitergegeben. Ich konnte wahnsinnig viel aus der FH mitnehmen.“