12. November 2020
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Als Markus Krakauer die HTL abbrach, um eine Lehre zum Elektriker zu machen, waren seine Eltern nicht begeistert.

Auch er erkannte spätestens nach seiner zweiten Lehre zum Installateur, „dass mir die Arbeit gefällt, aber doch nicht ganz reicht“, erzählt er. Als Softwaretechniker für Gebäudeautomationssysteme kümmert er sich heute um Lüftungs- und Kälteanlagen in großen Gebäudekomplexen.

„Die FH in Pinkafeld kannte ich vom Hörensagen und habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, dort zu studieren.“ Das Angebot eines kostenlosen, einjährigen Vorbereitungskurses kam ihm da gerade recht.

Wo anders dauert so ein Kurs mindestens doppelt so lang und ist nicht so gut organisiert.

Markus KrakauerAbsolvent des Vorbereitungslehrgangs an der FH Burgenland

Auch inhaltlich sei der Kurs eine optimale Vorbereitung auf seinen jetzigen Bachelorstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation gewesen. Nun hat er bereits das zweite Semester abgeschlossen und plant, auch ein Masterstudium an der FH Burgenland anzuhängen.

Trotz dem guten Service der Hochschule, gehe es jedoch nicht ohne viel Disziplin, sagt er: „Man braucht einen starken Willen, um das neben dem Job durchzuziehen. Ohne Eigenmotivation geht gar nichts.“ Begeistert ist er vor allem von seinen Lehrenden, die mit viel Elan und noch mehr Kompetenz ihr Wissen mit den Studierenden teilen.

Auch seine Eltern freuen sich, dass Markus letzten Endes doch noch die Matura nachgeholt hat und studiert. „Obwohl sie schon eingestehen müssen, dass es praktisch ist, einen Handwerker im Haus zu haben“, schmunzelt Markus.