24. Februar 2021
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Markus Puchegger leitet an der Forschung Burgenland die Research Area „Energy Transition“ und konzentriert sich in seinen Projekten auf technische, wirtschaftliche und soziale Innovationen für die Energiewende.

Er studierte den Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement sowie den Masterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme an der FH Burgenland und ist derzeit noch als Doktorratsstudent an der TU Wien aktiv.

Dass er in die Forschung gehen will, war ihm schon früh klar:.

Ich durfte bereits während meines Studiums als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Department Energie-Umweltmanagement in Forschungsprojekte hineinschnuppern und habe auch schon in der Projektakquise mitgewirkt. Als sich hier gleich entsprechend Spaß und Erfolg eingestellt hatten, war die Entscheidung gefallen.

Markus PucheggerForschung Burgenland

Meilensteine gab es mehrere wichtige auf seinem Weg. „Neben den ersten Projekterfolgen ist aber sicherlich die Bildung der Forschungsgruppe im Bereich „Energy Transition“ hervorzuheben“, erzählt Markus.

An seiner Tätigkeit begeistert ihn am meisten, eine Arbeit zu haben, in der man sich frei entfalten kann und im Sinne der Energiewende auch noch Gutes bewirkt. Die Arbeit als Forscher bringt aber auch viel Frustration mit sich. Was, wenn ein Projekt z.B. nicht genommen wird?

„In der Wissenschaft ist es völlig normal, aus Kritik und Ablehnungen zu lernen. Das gilt sowohl für Publikationen als auch für Projektanträge. Da heißt es das Feedback aufzunehmen, die Ideen zu verbessern und es wieder zu versuchen.“

Studierenden mit einem ähnlichen Berufswunsch empfiehlt er: „Trotz dem oftmals zitierten Bestreben, sich auf bestimmte Dinge zu spezialisieren, halte ich den Blick über den Tellerrand auf das große Ganze für essentiell. Das verstehen von Zusammenhängen über den eigenen Fachbereich hinaus wird dadurch enorm gesteigert, was wiederum zu neuen Ideen und Ansätzen führen wird.“ Mehr zur Forschung Burgenland