23. September 2021
Jennifer Joo
Von: Jennifer Joo

Fünf Studierende erzählen vom ersten Studientag

Es ist kaum zu glauben. Wenn man an die Studienzentren an der FH Burgenland in Eisenstadt und Pinkafeld kommt, sieht man volle Parkplätze, Studierende mit Kaffee in der Hand, Laptop bzw. Bücher im Gepäck und bei manchen ein lang ersehntes Wiedersehen oder aber auch ein erstes Kennenlernen.

Strahlende Augen (mit FFP2 Maske achtet man heutzutage ja bewusst vermehrt auf die Augen, weil ein Großteil der Mimik fehlt ;-) ) blicken einem entgegen, wenn man die Gänge entlanggeht. Normalität? Keineswegs, aber ein Schritt in die richtige Richtung, wenn ihr mich fragt. Als Absolventin der FH Burgenland weiß ich, was die online Umstellung der Lehre bedeutete. Ich selbst musste in meinem letzten Studienjahr von Präsenz auf online umsteigen. Hat zwar super geklappt, allerdings bin ich froh, dass heuer vor allem die Erstsemestrigen die Chance haben, sich an so einem wichtigen Tag – dem ersten Studientag – persönlich kennenzulernen. Unter Beachtung der SAFE-FH Richtlinien fieberte die FH dem Studienstart entgegen.

Wie es unseren Erstsemestrigen erging, was sie sich vom Studium erhoffen und warum ihnen Corona keinen Strich durch die Rechnung machen konnte, das erzählen uns unsere Erstsemestrigen Marlene, Sophie, Barbara, Bernhard und Jessica.

Wir haben bei Sophie Hoffmann, Studentin des Vollzeit-Bachelorstudiengangs IT Infrastruktur-Management, nachgefragt, wie es ihr denn so am ersten Studientag erging und warum sie sich für einen eher technischen Studiengang entschieden hat. Ihre Antwort? Lest selbst:

Ich habe mich für das Studium entschieden, zuerst natürlich wegen dem bestehenden Interesse an der Informatik, das mir unter anderem mein Vater weitergegeben hat. Schon als Kind habe ich mit ihm Computer zerlegt und wollte wissen, wie diese eigentlich funktionieren. Weiters auch, weil ich es schade finde, dass so wenig Frauen die Möglichkeit einer technischen Ausbildung nutzen. Außerdem wird die Informatik heutzutage fast überall gebraucht und wird auch, glaube ich, in Zukunft immer mehr gebraucht werden.

Sophie HoffmannStudentin im Bachelor IT Infrastruktur-Management

Da ich an einer AHS maturiert habe, habe ich so gut wie keine Vorkenntnisse. Das ist auch einer der Gründe, warum ich dieses Studium gewählt habe. Eben weil ich genau diesen Bereich noch nicht kenne, bin ich sehr neugierig und lernbereit. Ein weiterer Grund wäre auch, dass ich es sehr spannend finde, dass sich die Informatik durch neue Entwicklungen und Technologien immer verändert und man auch nach dem Studium nie aufhören wird, neue Dinge zu lernen.

Warum hast du dich genau für die FH Burgenland entschieden?  

Eigentlich genau deshalb, weil die FH Burgenland so klein ist. Also ich mag dieses familiäre und persönliche Umfeld lieber als das Anonyme an der Universität. Da ich ein Semester an der Universität Wien studiert habe, weiß ich, dass für mich das „Eine-Nummer-Sein“ nichts ist. Außerdem ist die Lage für mich top, da ich mit dem Auto nicht mehr als 10 Minuten zur FH brauche.

Wie war dein erster Studientag am Campus?

Der erste Studientag war von Organisatorischem und allgemeinen Fragen geprägt. Richtig los ging es dann am zweiten Tag, an dem die Vorlesungen und Übungen gestartet haben. Ich konnte mich gleich am ersten Tag mit ein paar Studienkolleg*innen austauschen. Am Anfang waren alle noch ein wenig schüchtern und zurückhaltend, doch nach der Teamwork-Vorlesung war dann das Eis ganz gebrochen. Wir mussten Aufgaben in Teams lösen und konnten uns dadurch besser oder auch überhaupt kennenlernen. Da machen eigentlich auch alle einen recht sympathischen ersten Eindruck. Vom Campus habe ich auch einen sehr guten Eindruck und die Lehrenden sind auch sehr nett.

Hattest du in Bezug auf ein Studium Bedenken wegen Corona?

Bedenken hatte ich eigentlich keine wegen Corona. Da sollte jeder und jede die Selbstverantwortung zeigen und dazu beitragen, indem man die geltenden Maßnahmen einhält, dass die Krankheit so gut wie möglich von der FH fernbleibt. Ich freue mich aber sehr, dass wir jede zweite Woche in Präsenz an die FH kommen dürfen, um vor Ort die Vorlesungen und Übungen zu besuchen und hoffe, dass das auch so bleibt und wir nicht komplett auf Fernlehre umsteigen müssen.

Worauf freust dich du am meisten in deiner Studienzeit?

In den nächsten drei Jahren freue ich mich natürlich darauf, spannende Inhalte in den Vorlesungen zu erfahren und zu lernen. Außerdem freue ich mich auch auf eine tolle und auch teilweise lustige Zeit mit meinen Studienkolleg*innen in den Pausen.

Was erhoffst du dir mit einem Studium zu erreichen?

Mein Ziel ist es zuerst dieses Studium nach drei Jahren mit dem Bachelor abzuschließen und danach einen Master zu absolvieren. Danach hoffe ich, dass ich gut vorbereitet ins Berufsleben starten kann. Außerdem hätte ich vor im Bachelor ein Auslandssemester zu machen. Wo genau weiß ich noch nicht aber Mexiko oder Zypern wären in der engeren Auswahl.

Vielen Dank Sophie für die Einblicke! Wir freuen uns, dass du dich nicht durch Corona hast abschrecken lassen und dir unsere „kleine, aber feine FH“ so gut gefällt. Ein Auslandssemester während der Studienzeit zu machen, können wir nur wärmstens empfehlen!

Unsere nächste Geschichte handelt von Barbara Lechner, Studentin des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit. Für sie war die Entscheidung Soziale Arbeit zu studieren auch von ihrem persönlichen Schicksal mitbestimmt. Eine wahrlich starke Frau und eine bewegende Geschichte.  

Für mich verlief der Studienstart sehr angenehm, da, wie ich finde, eine ganz besondere Atmosphäre in unserem Studiengang herrscht. Trotz unserer verschiedenen Lebensgeschichten ist es spürbar, dass wir in gewisser Weise auf einer Wellenlänge sind. Oder gerade wegen all dieser Unterschiede macht es unser Studium so einzigartig und besonders. Die Authentizität aller Individuen ist etwas Einmaliges und somit stellt man sich die Frage: „Warum ist der Mensch vor mir genau zu dem geworden, der er heute ist?“ Das finde ich persönlich sehr spannend und ich freue mich schon auf die weiteren Dinge, die ich im Rahmen dieser Ausbildung noch lernen werde.

Barbara LechnerStudentin im Bachelor Soziale Arbeit

Was waren deine Beweggründe für die Wahl deines Studiengangs?

Eigentlich komme ich von der HAK und habe dazwischen schon ein paar andere berufliche Dinge gemacht, wollte aber immer mit Menschen arbeiten, da ich ein kommunikatives Naturell habe und gerne auf Leute zugehe. Ehrlich gesagt hatte ich damals bei der Studieninfomesse den Soziale Arbeit-Folder schon in der Hand, wollte aber direkt nach der Matura arbeiten gehen.

Hinzu kommt auch noch meine persönliche Geschichte, da ich von Geburt an eine minimale Gehbeeinträchtigung habe, die mich die unterschiedlichsten zwischenmenschlichen Erfahrungen in der Gesellschaft hat sammeln lassen. Ich wurde dadurch sehr sensibilisiert und nehme vieles wahr bei Menschen. Das Wort „Behinderung“ mag ich nicht, da es für mich so etwas Beschränkendes und Stigmatisierendes darstellt.

Wie hast du von uns erfahren?

Ich habe im Internet nach Ausbildungsmöglichkeiten gesucht und bin u.a. auch auf die FH Burgenland gestoßen. Ich wusste instinktiv, dass diese FH für mich die Richtige ist und ich hier gut aufgehoben bin. Außerdem liegt hier der Schwerpunkt dezidiert auf der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, was mir persönlich sehr gefällt.

Wie ist dein erster Eindruck von den Studienkolleg*innen, den Lehrenden und vom Campus?

Alle waren sehr offenherzig, locker und unkonventionell. Egal, ob dies Studienkolleg*innen betrifft oder Lektor*innen. In gewisser Weise sind wir auf einer Wellenlänge, auch wenn wir alle als Menschen unterschiedlich sind und unterschiedliche Geschichten zu erzählen haben. Gerade das macht es ja so spannend. So eine Authentizität als Einzelne und auch als Gruppe habe ich bis dahin noch nicht erlebt. Ich habe auch das Gefühl hier einen Platz zu haben und, dass ich als Mensch so akzeptiert und respektiert werde, wie ich bin. Das ist (leider) nicht selbstverständlich. Außerdem arbeiten die Lektor*innen mit uns Student*innen zusammen. Das ist sehr viel wert.

Hattest du in Bezug auf ein Studium Bedenken wegen Corona?

Ja, anfangs schon, da ich Defizite durch die Onlinelehre befürchtet habe, aber ich wollte diese Studienrichtung so und so studieren, also habe ich mich dazu entschieden. Es gibt immer Mittel und Wege, wenn man etwas möchte.

Worauf freust dich du am meisten in deiner Studienzeit?

Ich freue mich, dass das Studium so vielfältig und breitgefächert ist. Außerdem gefällt es mir, wenn ich an meiner Persönlichkeit arbeiten und mich dadurch weiterentwickeln kann. Nicht nur aus beruflicher Sicht, sondern auch als Mensch. Auf die Praktika bin ich ebenso schon sehr gespannt.

Was erhoffst du dir mit einem Studium zu erreichen? Was ist dein Ziel?

Ich möchte die Gesellschaft mit meinem Tun ein Stück weit achtsamer, gerechter und toleranter machen, sozusagen „eine Brücke schlagen“ und Menschen dazu bringen, über den Tellerrand zu schauen, sie generell für andere soziale Welten zu sensibilisieren und unterstützend wirken, wenn es darum geht, mögliche Ängste und Vorurteile gegenüber anderen sozialen Hintergründen, abzubauen. Es wäre schön, wenn die Gesellschaft als Gesamtes, sich auch untereinander fragen würde, „Warum ist der Mensch vor mir genau zu dem geworden, der er heute ist?“ und ihn nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild zu reduzieren.

Liebe Barbara, du hast eine sehr berührende Geschichte und wir können uns definitiv von deinen Ansichten ein Stück abschneiden. Danke, dass du während der Studienzeit und auch darüber hinaus versuchen wirst, die Welt ein klein wenig besser zu machen!

Die Welt verbessern, das ist auch im Bachelorstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation die Devise. Bernhard Markhart studiert berufsbegleitend, hat zuvor den Vorbereitungslehrgang absolviert und bringt nun Familie, Studium und seinen zeitintensiven Job unter einen Hut, um die Gebäude der Zukunft mitgestalten zu können. Hier seine Geschichte:

Ich habe über einen Bekannten von der FH Burgenland, Standort Pinkafeld, erfahren, da dieser dort den Studiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation erfolgreich absolviert hat. Er selbst hatte ähnliche persönliche Gegebenheiten, da er ebenfalls Familie sowie einen sehr zeitintensiven Beruf hatte. Das hat mich motiviert und mir gezeigt, dass das berufsbegleitende Studium an der FH Burgenland die richtige Entscheidung für mich ist.

Bernhard MarkhartStudent im Bachelor Gebäudetechnik und Gebäudeautomation

Warum hast du dich genau für deinen Studiengang entschieden?

Da meine Entscheidung völlig unabhängig meiner Vorkenntnisse und meiner Berufswahl war, ich aber privat sowie beruflich tagtäglich immer wieder auf verschiedenste gebäudetechnische Anlagen stoße, weckte dies mein Interesse an diesem Studiengang.

Wie war dein erster Studientag am Campus?

Da ich bereits zwei Semester des Vorbereitungslehrgangs besucht habe, waren mir die Gegebenheiten der Fachhochschule grundsätzlich bereits bekannt. Besonders positiv sind mir von Anfang an die Lehrenden aufgefallen, da viel Bedacht genommen wurde, die Inhalte verständlich und nachvollziehbar zu lehren und auf die Fragen Einzelner einzugehen. Einige meiner Kollegen*innen, die ich im Vorbereitungslehrgang kennen gelernt habe, besuchen nun auch meinen Studiengang. So fiel es mir sehr leicht Anschluss zu finden, zumal ich auch ein sehr kommunikativer Mensch bin.

Hattest du in Bezug auf ein Studium Bedenken wegen Corona?

Ja ich hatte, bevor ich mich für den Vorbereitungslehrgang beworben habe, Bedenken ob die Lehrgänge und das Studium in dieser Art und Weise überhaupt stattfinden und welche Nachteile dabei für mich entstehen könnten. Die FH Burgenland hat dies jedoch sehr souverän gelöst und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl einen Nachteil aufgrund von Corona zu haben.

Worauf freust dich du am meisten in deiner Studienzeit?

Ich freue mich auf die vielen Inhalte, die neuen Herausforderungen, die neuen Kontakte und auf das Fachsimpeln. Am meisten freue ich mich jedoch bereits auf den Abschluss, um meinem Ziel einen Schritt näher zu kommen.

Was erhoffst du dir mit einem Studium zu erreichen?

Mein Ziel ist den Bachelorstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation erfolgreich zu absolvieren, um damit die Zugangsvoraussetzungen für das Antreten zu einer oder mehreren Befähigungsprüfung/en an der Wirtschaftskammer zu erhalten. Ich möchte diese Prüfung/en im Anschluss an das Studium absolvieren, um gewerberechtlicher Geschäftsführer meines Unternehmens zu werden.

Wer ehrgeizig ist, der kommt bestimmt bald an sein Ziel. Tatkräftig ist Bernhard allemal, denn er hat ein klares Ziel vor Augen. Wir wünschen dir viel Erfolg!

Ein Wunsch geht auch für die ambitionierte Studentin Marlene Wimmer mit dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Information, Medien und Kommunikation in Erfüllung.

Ich habe letztes Jahr einen Kurs für TV-/Radio – Moderation/Redaktion besucht und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich mit den verschiedensten Schnitt- Audioprogrammen zu beschäftigen. Ich wusste schon früh, dass ich gerne etwas in der Medienbranche studieren möchte und dieser Wunsch geht nun in Erfüllung. 

Marlene WimmerStudentin im Bachelor Information, Medien und Kommunikation

Wie hast du von uns erfahren? Warum genau die FH Burgenland?

Das Konzept einer FH finde ich generell sehr ansprechend und ich habe mich für die FH Burgenland entschieden, da sie sehr praxisorientiert aufgebaut ist und mich der Studiengang Information, Medien und Kommunikation sehr begeistert hat.

Als ich mich im Frühjahr nach passenden FHs und Unis umgesehen habe, bin ich durch Social Media auf die FH Burgenland gestoßen und habe mir den Instagram Account genauer angesehen. Da habe ich dann gemerkt, dass diese FH genau meinen Vorstellungen entspricht.

Welche Erfahrungen hast du am ersten Studientag gemacht?

Mein erster Tag am Campus Eisenstadt war sehr aufregend, da ich noch niemanden kannte und ich mich sehr auf diesen neuen Lebensabschnitt freute und immer noch freue. Als ich das Gebäude betreten habe, fühlte ich mich sofort wohl und fand mich auch gut zurecht. Sowohl die Lehrenden als auch meine Studienkolleg*innen waren sehr offen und es war von Anfang an locker und aufgeschlossen. Ich freue mich sehr, bereits sagen zu können, dass ich viele liebe Kollegen/Kolleginnen kennengelernt habe und mit Sicherheit noch kennenlernen werde.

Hattest du in Bezug auf ein Studium Bedenken wegen Corona?

Natürlich hatte ich Angst, keinen Anschluss zu finden, da es vielleicht nur Onlineunterricht geben würde, aber das ist Gott sei Dank bis jetzt nicht der Fall gewesen. Wir hatten die Chance uns am ersten Tag live zu sehen und uns miteinander zu unterhalten, was mir schon unglaublich viel bedeutet hat. Ich bin auch optimistisch, dass wir mit der 3G Regel und dem Safe-FH Konzept gut durch unser Studium kommen werden.

Worauf freust dich du am meisten in deiner Studienzeit?

Es gibt vieles auf das ich mich freue, wie zum Beispiel das Erlernen von medien- und kommunikationsspezifischen Fähigkeiten aber auch das Knüpfen vieler Freundschaften. Ich kann es kaum erwarten den Studienalltag zu genießen und meinem Traumberuf ein Stück weit näher zu kommen.

Was erhoffst du dir mit einem Studium zu erreichen? Was ist dein Ziel?

Ich hoffe, dass ich mein Studium mit Erfolg absolvieren kann und alle Prüfungen und Klausuren gut meistern werde. Da ich später gerne im journalistischen Bereich tätig sein möchte, erhoffe ich mir eine fundierte Ausbildung im Bereich der Online-Medien sowie in der Kommunikationswissenschaft zu erhalten. Ich bin sehr dankbar, dass mir die Chance gegeben wurde, hier zu studieren und ich freue mich sehr auf die nächsten Jahre meiner Studienzeit.

Nicht umsonst lohnt es sich der FH Burgenland auch auf Instagram & Co zu folgen, wie Marlene bewiesen hat. Den Schritt in Richtung Traumjob hast du jedenfalls gesetzt und du wirst bestimmt viel Spannendes erleben. Kreativ ist dieser Studiengang allemal – und das kann ich als Absolventin dieses Studiengangs auch zurecht bestätigen ;-)

Wie auch die anderen Erstsemestrigen vor ihr, hatte auch Jessica Kaiser, Studentin des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen Bedenken, in Zeiten von Corona ein Studium zu starten. Wie auch ihre Vorgänger, ließ sie sich aber ihren Traum vom Studium nicht nehmen und konnte ihren ersten Studientag auch „normal“ erleben.

Mein größtes Bedenken war, ob es in der heutigen Zeit überhaupt möglich ist einen „normalen“ Studienablauf mitzuerleben. Dazu gehört z.B. mit Kolleg*innen in die Mensa essen gehen, zwischen den Lehrveranstaltungen sich austauschen zu können und den Lehrenden im Hörsaal Beifall zu leisten. Wie zu erwarten teilt die FH Burgenland auch hier genau dieselben Ansichten mit ihren Studierenden und ermöglicht so gut es geht eine klassische Studienzeit.

Jessica KaiserStudentin im Bachelor Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Warum hast du dich genau für deinen Studiengang entschieden?

Seit meinem Abschluss an der HBLA Oberwart konnte ich jede Menge Berufserfahrung im Tourismusbereich sammeln. Man kann sagen ich bin eine richtige Expertin auf diesem Fachgebiet. Jedoch fehlen mir trotz Matura wichtige Management-Kompetenzen und interkulturelle Sachverstände. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen ist daher perfekt.

Wie hast du von der FH Burgenland erfahren?

Von einer Freundin, die Physiotherapie im zweiten Semester in Pinkafeld studiert. In meinen Augen bietet die FH Burgenland den besten Mix aus Lehrveranstaltungen, Menschlichkeit und Expertise.

Wie war dein erster Studientag am Campus?

Wir wurden zur Begrüßung an den FH Campus in Eisenstadt eingeladen. Es war alles sehr leicht zu finden und auch Parkplätze waren genügen vorhanden. Unsere Studiengangsleiterin hat uns herzlichst begrüßt, es wurden Fotos gemacht und auch ein kleines Goodiebag lag für uns bereit. Bei der Präsentation, was uns die nächsten 3 Jahre alles erwarten wird, wurden alle offenen Fragen beantwortet. Es gab während des Vortrags eine kurze Pause, wo man die Möglichkeit hatte, sich mit Studienkolleg*innen auszutauschen. Man hat anhand ihrer offenen und freundlichen Art gemerkt, dass alle auf der Suche nach Anschluss sind.

Worauf freust dich du am meisten in deiner Studienzeit?

Auf das Wissen, welches mir vermittelt wird und die Kompetenzen, welche mir beigebracht werden. Ich tendiere auch stark zu einem Sommerkolleg und einem Erasmus Semester.

Was erhoffst du dir mit einem Studium zu erreichen?

Ich erhoffe mir bestens auf meine Karriere vorbereitet zu werden. Mein Ziel ist es in drei Jahren meine Sponsion zu feiern. Danach möchte ich direkt als Projekt- und Eventkoordinatorin fungieren und später meinen Weg in die Selbstständigkeit einschlagen.

Wir freuen uns liebe jessica, dass du einen schönen Studienstart hattest, deine Studienkolleg*innen bereits besser kennenlernen konntest und wünschen auch dir viel erfolg im Studium!

Fünf berührende, inspirierende und vor allem ehrliche Geschichten zum Studienstart, lieferten uns Marlene, Sophie, Barbara, Bernhard und Jessica. Vielen Dank dafür! Gerade erst feierten wir Sponsion im Schloss Esterházy und ich hoffe, dass ihr in drei Jahren auch voller Stolz euer Diplom in Händen halten werdet, eure Familie und eure Freunde tränenerfüllt euch in der Menge zujubeln, während ihr eure Sponsionshüte in den Himmel streckt und ihr auch weiterhin eure Ziel klar vor Augen habt. Dann ist hoffentlich auch das Thema Corona ein Spuk der vergangenen Zeit.

In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich euch, dass ihr ebenfalls eure Ziele klar vor Augen habt, tagtäglich diesen ein Stück näherkommt und nach den Sternen greift. So nun genug Weisheit von mir – ich wünsche allen einen angenehmen Studienstart und bis bald!