21. Oktober 2021
Jennifer Joo
Von: Jennifer Joo

Gemeinsam im Studium

Als ich zu diesem Beitrag recherchiert und meine Interviewpartner*innen schließlich gefunden habe, musste ich schmunzeln. Ich war mit meiner Geschichte nicht alleine.

Ich selbst studierte gemeinsam mit meinem Partner an der FH Burgenland, zwar in unterschiedlichen Studiengängen, allerdings hatten wir am selben Tag Sponsion: Ich im ersten Durchgang und er im letzten. Wir jubelten uns an diesem feierlichen Tag gegenseitig von der Menge aus zu.

Mein Fazit aus dieser gemeinsamen Studienzeit: Gemeinsam im Studium lernt es sich leichter. 

Das hat sich wohl auch das Geschwisterpaar Manuel und Daniel Cserer gedacht. Sie beide studieren berufsbegleitend im Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement. Warum sie sich gemeinsam dazu entschieden haben, die Weltverbesserer von morgen zu werden und warum im Duo alles leichter geht, das erzählen sie uns selbst.

 

„Gemeinsam sind wir ein unschlagbares Team. Man hat immer einen Partner, der einen unterstützt und versteht.“

Wieso gerade ein Studium im Bereich Energie & Umwelt?

Angesichts der auf den Klimawandel zurückzuführenden extremen Wetterereignisse und der damit verbundenen existenziellen Bedrohung eines jeden Menschen sehen wir uns in der Verantwortung durch ein Studium unsere intellektuellen Fähigkeiten zu erweitern, um bauliche Maßnahmen zu suchen bzw. zu entwickeln, die die negativen Folgeerscheinungen des Klimawandels bestmöglich abschwächen können.

Beide sind Vollzeit beschäftigt. Daniel war am Anfang des Studiums im Amt der Burgenländischen Landesregierung tätig. Nach dem zweiten Semester ist er zum Wiener Gesundheitsverbund gewechselt. Manuel arbeitet seit Beginn des Studiums in der Funktion als Projektleiter bei der Landesimmobilien Burgenland GmbH.

Wer von euch beiden hatte die Idee für das Studium?

Manuel: Die Idee für das Studium kam vom ehemaligen Vorgesetzten von Daniel. Dieser hat ihn auf die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Studiums an der FH Burgenland aufmerksam gemacht. Nach einigen Stunden Recherche war es für uns klar, wir melden uns für das Bachelorstudium Energie und Umweltmanagement an!

Wie kann man sich das vorstellen, wenn man als Geschwister gemeinsam studiert? Was sind die Vorteile? Was sind eventuelle Nachteile?

Während die Vorteile darin bestehen, dass man gemeinsam lernen kann und jederzeit einen Partner für Projektarbeiten hat, besteht der größte Nachteil darin, dass wir oft länger bei Themen diskutieren, bei denen wir uns uneinig sind.

Wie hat sich euer Alltag durch das Studium verändert?

Daniel: Zunächst einmal lese ich mir nach einem Arbeitstag bei der täglichen Heimfahrt im Bus die verschiedensten Skripten durch. Danach gehe ich ins Fitnessstudio und anschließend erledige ich Arbeitsaufträge der FH oder bereite mich auf anstehende Prüfungen vor.

Manuel: Auch ich pendle in die Arbeit, jedoch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern mit dem privat PKW. Nach der Arbeit widme ich mich körperlichen Aktivitäten, zumeist gehe ich laufen oder ins Fitnessstudio. Danach setze ich mich an den Schreibtisch und bis in die Nacht wird „studiert“.

Ist es denn überhaupt möglich Privates und Studium zu trennen, wenn man nach einem langen Studientag nach Hause kommt? Ist das Studium auch oft Thema zuhause?

Daniel: Ich tue mir, im Gegensatz zu meinem Bruder, sehr leicht das Studium von meinem Privatleben zu trennen. Einerseits finde ich es gut, dass mich mein Bruder an die noch zu erledigenden Arbeiten erinnert, andererseits muss ich mir an manchen Sonntagen meinen wohlverdienten freien Nachmittag erzwingen.

Manuel: Meiner Meinung nach ist es unmöglich, eine klare Trennung zwischen Studium und dem Privatleben herzustellen. Im Studium ist immer, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, etwas zu tun und man denkt im Laufe des Tages des Öfteren daran.

Ist durch ein gemeinsames Studium mehr Verständnis für die Situation des Bruders da?

Ja, durch den gemeinsamen Lehrplan teilen wir die meist gleichen arbeitsintensiven Zeiten und die damit verbundenen nervenaufreibenden Phasen und haben somit Verständnis für die Situation des anderen.

Was war euer Highlight in der Studienzeit?

Die Einführungsveranstaltung der FH. Alles war neu, man konnte sehr viele Eindrücke sammeln und ist schnell mit den unterschiedlichsten Kommiliton*innen ins Gespräch gekommen bzw. konnte sich mit ihnen am Abend im Gasthaus weiter unterhalten.

Schweißt ein gemeinsames Studium noch mehr zusammen?

Ja, vor allem die gemeinsame Prüfungsvorbereitung.

Was sind eure Pläne nach dem Studium? Eventuell ein Masterstudium geplant?

Wir haben definitiv Interesse nach dem Bachelorstudium auch noch ein Masterstudium zu absolvieren. In ferner Zukunft denken wir ebenfalls auch an ein PhD-Programm.

Ein starkes Duo! Beeindruckend, wie Geschwisterzusammenhalt einen auch durch die Studienzeit tragen kann und dazu führt, dass die Energie- und Umweltexpert*innen von morgen top ausgeblidet werden.  

 

Eine weitere Geschichte ist die rund um das Ehepaar Troisner-Grebien. Ramona studierte im Bachelorstudiengang IT Infrastruktur-Management und Kerstin im Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen. Kennengelernt haben sie sich schon lange Zeit vor dem Studium und schlossen sogar den Bund der Ehe, bevor sie den Schritt Richtung gemeinsames Studium wagten.

„Wir haben uns bereits vor dem Studium im Jahr 2013 kennengelernt und uns somit gemeinsam für ein Studium entschieden. Seit August 2017 sind wir ein Ehepaar. Da wir gemeinsam den Start ins Studium gewählt haben, konnte beiderseits viel Verständnis aufgebracht werden, wenn die Zeit zu zweit zu kurz kam.

Wieso habt ihr euch genau für euren Studiengang entschieden?

Warum BIWB?

Kerstin: Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, da ich hier die Möglichkeit hatte, mich im Bereich Marketing auszubilden und auch großes Interesse an der allgemeinen Betriebswirtschaft hatte. Dazu kam noch der Vorteil, dass der Studiengang eine Ausrichtung auf CEE-Länder hat und diese in meinem beruflichen Umfeld hilfreich war/ist – speziell auch wegen der gewählten Drittsprache „Kroatisch“. 

Warum BITI?

Ramona: Mir war es wichtig einen Studiengang zu wählen, in dem ich mich gerade im IT-Sektor weiterbilden konnte. Durch meinen HTL-Abschluss in Mechatronik hatte ich bereits erste Berührungen mit der IT und wollte daher gerade in diesem Gebiet mein Wissen vergrößern. Die Inhalte des Studiengangs sowie die Möglichkeit, dieses Studium berufsbegleitend zu absolvieren, haben mich von vornherein überzeugt. 

Wie kann man sich das vorstellen, wenn man als Paar gemeinsam studiert?

Wir haben beide berufsbegleitend studiert und auch neben dem Studium Vollzeit gearbeitet. Während Ramona als Softwareentwicklerin in einem Wiener Neustädter Unternehmen tätig ist, bin ich, Kerstin, in einem Betonzusatzmittelunternehmen in Theresienfeld als Head of Logistics tätig. Da wir beide mit unserem Studium sehr eingedeckt waren, gab es kein einseitiges Jammern, wieso man gerade keine Zeit hat oder dergleichen. Das Zeitmanagement mit Freunden, Familie & Freizeit war etwas anstrengend, da man immer versuchte es allen recht zu machen. Weiters hatten wir unterschiedliche Studienzeiten, was es nicht gerade leichter machte.

Wie hat sich durch das gemeinsame Studium der Alltag verändert?

Wir haben dem Thema ehrlich gesagt nicht so viel Beachtung geschenkt. Natürlich haben wir uns in den Pausen nach Möglichkeit getroffen, um die gemeinsame Zeit, die uns blieb, zu genießen. Die Abstimmung war besonders in der Freizeitplanung sehr essenziell. Die Lerntage wurden eher spontan von uns eingelegt, wobei das nie ein Problem für die andere darstellte. Wir waren beide in der gleichen Situation und konnten hier sehr viel Verständnis aufbringen.

Habt ihr euch gegenseitig motiviert und im Studium unterstützt?

Natürlich. Wir waren jeweils immer bedacht, die andere so gut es geht zu unterstützen und aufbauende Worte zu finden, wenn es mal nicht so gut lief oder es kurzzeitig sehr stressig wurde. Das macht in unseren Augen eine gute Partnerschaft aus.

Ist es denn überhaupt möglich Privates und Studium zu trennen?

Für uns war es nicht wichtig Privates und Studium zu trennen. Wir hatten stets Interesse die Erfahrungen des anderen zu hören und, wenn es nötig war, zu unterstützen.  

Ist durch ein gemeinsames Studium mehr Verständnis für die Situation des Partners bzw. der Partnerin da?

Natürlich ist mehr Verständnis da. Wir hatten meist nur einen Tag pro Woche für uns und diesen Tag haben wir jedes Mal für uns genutzt, um etwas dem Berufsalltag sowie Studium zu entkommen.

Was war euer Highlight in der Studienzeit?

Kerstin: Mein Highlight war es unter all den Kommiliton*innen eine kleine Gruppe zu finden, welche sich in allen Belangen unterstützte, wobei Freundschaften entstanden sind und dadurch der Studienalltag erleichtert wurde.

Ramona: Mein Highlight war im September 2021 gemeinsam mit meinen Studienkolleg*innen und Freund*innen die Sponsion zu feiern und auf drei tolle gemeinsame Jahre zurückzublicken.

Was waren eure lessons-learned von der gemeinsamen Studienzeit?

Beruf, Studium, Familie, Haustiere, Alltag & Beziehung sind meist nicht so leicht unter einen Hut zu kriegen. Aber das Studium schweißt noch mehr zusammen.

Wie war die gemeinsame Sponsionsfeier im September?

Es war schön, dass wir gemeinsam auf der Bühne standen und mit unseren Familien feiern konnten.

Bleibt ihr der FH Burgenland treu?

Ja, wir bleiben der FH Burgenland weiterhin treu. Da unsere altbewährte Methode „gemeinsam studieren“ so gut funktioniert hat, legen wir noch eins drauf und machen nun parallel den Master an der FH Burgenland. Ich, Kerstin, habe im September den Masterstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen mit Spezialisierung „Legal Management“ begonnen, während Ramona im September im Masterstudiengang Business Process Engineering & Management gestartet ist.

Ein Studium kann, wie man sieht, auch Ehepaare noch enger zusammenschweißen. Teamwork haben Ramona und Kerstin definitiv bewiesen und es freut mich zu hören, dass sogar ein weiteres Masterstudium geplant ist. Wenn das nicht ehrgeizig ist! Ich wünsche euch viel Erfolg im Studium!

 

Ein weiteres Geschwisterpaar, das wir für den Blog gewinnen konnten, und das gerne ihre Geschichte erzählen möchte, sind Melanie und Lukas Hanser. Beide studierten im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit. Sie zeigen uns, dass man trotz gemeinsamen Studiums auch sein „eigenes Ding“ durchziehen kann und keineswegs vom Bruder bzw. von der Schwester abhängig sein muss. 

„Trotz eines gemeinsamen Studiums kann dennoch jeder sein eigenes Privatleben haben und dadurch schmilzt man nicht zu einer gemeinsamen Person zusammen. Man kann sich gegenseitig Tipps geben und unterstützen und dennoch seinen eigenen Freundeskreis auf der FH aufbauen.“

Wer von euch beiden hatte die Idee für das Studium?

Ich denke, da ich die ältere Schwester bin, habe ich zuerst die Idee gehabt. Ich habe bereits mit 19 Jahren daran gedacht nach der Matura weiter zu studieren, habe aber dann doch zuerst Berufserfahrung im Kindergarten gesammelt. Mein Bruder hat vor dem Studium ebenfalls die „soziale Schiene“ eingeschlagen und ist so zu der Idee gekommen. Vielleicht wurden wir unbewusst auch dadurch beeinflusst, dass unsere Mutter in einem SOS Kinderdorf aufgewachsen ist und so der Kontakt in diese Richtung schon immer da war. Dass wir uns im selben Jahr bewerben, war eigentlich mehr Zufall als abgesprochen.

Wieso habt ihr euch genau für die Soziale Arbeit entschieden?

Dieses Studium bietet eine sehr umfangreiche Ausbildung, mit der man viele Berufsmöglichkeiten hat. Keine andere Ausbildung in diese Richtung bietet dieses Pool an Möglichkeiten. Ich habe mich bereits während der Ausbildung zur Kindergartenpädagogin entschieden, noch weiter zu studieren und die Arbeit mit Familien interessiert mich dabei besonders, da ich diese auch im Kindergarten kennengelernt habe (Kinder- und Jugendhilfe, Krisenzentrum etc.).

Wie kann man sich das vorstellen, wenn man als Geschwister gemeinsam studiert? Was sind die Vorteile? Was sind eventuelle Nachteile?

In unserem Studiengang waren wir in zwei Gruppen geteilt. Mein Bruder und ich waren da nicht in derselben Gruppe, dadurch haben sich unsere Wege im Studium relativ schnell getrennt (eigener Freundeskreis, teilweise unterschiedliche Lektor*innen…). Dennoch hat man sich immer austauschen können, was der jeweils andere schon gemacht/gehört hat. Gemeinsam gelernt haben wir trotzdem nie, da sind wir glaube ich beide nicht der Typ dazu. Nachteile würden mir keine einfallen.

Hat sich euer Alltag durch das Studium verändert?

Der Alltag hat sich nicht wirklich geändert. Wir sind schon immer jeweils unseren eigenen Weg gegangen und hatten nie denselben Freundeskreis oder viel gemeinsam geplante Freizeit. Abstimmung ist höchstens für die Praktikumssuche notwendig, aber da hatten wir auch eher unterschiedliche Vorlieben.

Ist das Studium auch oft Thema zuhause?

Das Studium war sicherlich häufig Thema, man tauscht sich einfach regelmäßig aus. Ich denke, da wir sonst eher weniger Gemeinsamkeiten hatten, war es gut einen „neuen“ Austausch zu haben. Es hat demnach wenig gestört, dass es privat auch Thema ist, denn wenn man Vollzeit studiert, ist das Studium einfach sowieso immer präsent. Trotz gemeinsamen Studiums hat ja immer noch jeder sein eigenes Privatleben und somit kann man trotzdem gut abschalten.

Ist durch ein gemeinsames Studium mehr Verständnis für die Situation des Bruders/der Schwester da?

Ich denke schon, man macht ähnliche Erfahrungen und hat, zumindestens was das Studium betrifft, einen ähnlichen Zeitdruck. Wie schon gesagt, hat trotzdem jeder sein eigenes Privatleben.

Was war euer Highlight in der Studienzeit?

Highlights gab es einige, trotz Coronakrise und Lockdown. Vor der Coronapandemie waren besonders Ausflüge interessant, die wir zu Einrichtungen und Organisationen gemacht haben, um diese kennenzulernen. Auch der von uns organisierte Wunschpunsch (Punschstand mit Musik etc.), um Spendengelder zu sammeln, war ein kleines Highlight. Besonders in Erinnerung ist das Erlebnispädagogikseminar aus dem 5. bzw. 6. Semester geblieben, da man hier noch einmal kurz vorm Ende des Studiums zusammengekommen ist und ein lustiges Wochenende verbracht hat.

Schweißt ein gemeinsames Studium zusammen?

Ich denke es hat einen positiven Effekt, da man immer ein Gesprächsthema hat und dadurch natürlich auch mehr Gemeinsamkeiten hat als zuvor.

Was sind eure Pläne nach dem Studium?

Ich arbeite in der mobilen Familienbetreuung und kann mir schon noch vorstellen, einen Master oder Masterlehrgang anzuhängen, mal sehen was die Zukunft bringt. Mein Bruder hat erst in der Jugendarbeit/Streetwork begonnen. Ich denke vorerst bleibt es mal beim Berufsleben, aber sag niemals nie.

Vielen Dank für eure Geschichte, welche zeigt, dass ein gemeinsames Studium nicht unbedingt heißen muss, dass man automatisch mehr Zeit miteinander verbringen und nunmehr auch gemeinsam lernen muss. Wer vorher schon seine Unabhängigkeit bevorzugt hat, der kann das nach wie vor auch tun. Sicherlich haben beide betont, dass der gegenseitige Austausch trotzdem befruchtend ist.

 

Inspirierend ist auch die Geschichte des Ehepaars Damla und Yasin Egri. Nicht alltäglich ist es, wenn ein Ehepaar bei einer Graduierungsfeier gemeinsam auf der Bühne steht. Damla und Yasin Egri schlossen letzten September gemeinsam das Bachelorstudium Internationale Wirtschaftsbeziehungen ab. Die gemeinsame Sponsion war ein besonderer und emotionaler Moment für sie. Dass gutes Time Management benötigt wird, um sowohl die Ehe, als auch den Haushalt, Freizeit und ein Studium unter einen Hut zu bekommen, das haben sie definitiv bewiesen.

„Unter der Woche haben wir gearbeitet, Freitag und Samstag studiert. Haushalt, Kochen, Einkaufen… das war nur in Pausen möglich. Wir haben dann aber beschlossen, den Sonntag immer der Familie und Freund*innen zu widmen. Das hat sich bald eingespielt.“

Wie kann man sich das vorstellen, wenn man als Paar gemeinsam studiert?

Das berufsbegleitende Studium neben Vollzeitjob war eine große Herausforderung, welches wir dennoch gemeistert haben. Die Umstellungen durch die Corona-Pandemie war positiv wie auch negativ. Dadurch, dass wir nicht nur Studienkolleg*innen sind, sondern auch ein Paar, hatten wir das Glück, immer einen Ansprechpartner bzw. eine Ansprechpartnerin zu haben. Ich, Yasin, kann anderen nur empfehlen, auch im Distance Learning fixe Lerngruppen zu bilden, mit denen man sich trifft und austauschen kann.

Wann habt ihr euch entschieden das Abenteuer „Studieren zu zweit“ zu wagen?

Die Entscheidung zum gemeinsamen Studium trafen wir im Sommer 2018 sehr spontan und freuten uns umso mehr, an der FH Burgenland noch zwei Restplätze zu ergattern. Uns wurde schnell klar, dass wir uns im Studium wohlfühlen werden. Es ist sehr persönlich an der FH Burgenland. Wo es möglich ist, wird Rücksicht auf die Umstände der Studierenden genommen. Wir haben uns nie als Matrikelnummer gefühlt.

Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Wir beide haben uns im Bereich Controlling spezialisiert.

Damla: Auf dem Weg zum Steuerberater bei der KPMG war der Studienabschluss für mich ein Meilenstein.

Yasin: Das Studium eröffnet mir auch in der Arbeit, in der Kirchdorfer Gruppe, neue Möglichkeiten. Ich möchte mich in dem Bereich Blockchain weiter vertiefen.

Der FH Burgenland bleiben wir beide treu und studieren im berufsbegleitenden Masterstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen weiter. Von unseren Arbeitgebern, aber auch unserem persönlichen Umfeld gab es viel Verständnis und Unterstützung.

Ein zielstrebiges Paar! Herzlichen Dank für die Einblicke in euer Privat- als auch Arbeitsleben und auch euch beiden wünsche ich viel Erfolg im Masterstudium! Dass Studieren zu zweit beliebt an der FH Burgenland ist, das wissen wir spätestens nach diesem Blogbeitrag. Seien es Geschwister, Paare, Ehepaare oder andere Konstellationen, die einen Studienalltag bunt und individueller machen. Eines ist sicher: Dreamteams gibt es an der FH Burgenland einige.