25. November 2020
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

An seiner Schule, einer Neuen Mittelschule in Wien, gilt Kai Hebein als digitales Helferlein.

Neben dem Unterricht in den Fächern Mathematik und Musik sind dort vor allem seine digitalen Kompetenzen gefragt. An der FH Burgenland studiert der Pädagoge im berufsbegleitenden Masterstudiengang E-Learning und Wissensmanagement und holt sich dort wertvollen Input. Vor allem rund um Corona war sein Know-how gefragt.

„Etwa ab 9. März habe ich angefangen, mir zu überlegen, wie wir das Home Schooling ausrichten können“, erzählt Kai Hebein. Google Classroom zu nutzen, schien ihm als die ideale Wahl. Mit seinem Schulleiter an Bord, begann eine sehr intensive Woche für Kai. „Von Mittwoch bis Freitag habe ich die ganze Schule angelegt, Accounts für alle Klassen erstellt und auch Videos zur Schulung aufgenommen.“

Mittels kurzer Tutorials dokumentierte er seine Arbeit für Kolleg*innen und Schüler*innen. Bis zu 1.000-mal wurden einige seiner Videos in diesen ersten zwei Wochen aufgerufen.

Ich habe viel Feedback von Lehrern aus ganz Österreich bekommen und habe sieben weitere Schulen in Wien dabei unterstützt, Distance Learning aufzubauen.

Kai HebeinStudent der FH Burgenland

Kai agiert dabei nach dem Prinzip des „Working out loud“, das auch im Studium an der FH Burgenland eine große Rolle spielt. Sein Motto: „Sharing is caring - Warum nicht teilen, was man weiß oder kann. Das hat mir das Studium auf jeden Fall gezeigt.“

Auch das Bundesministerium konnte er mittlerweile mit einer virtuellen Lecture Reihe unterstützen. Was ihn besonders freut: „Viele Kolleg*innen wollen weiterhin digitale Methoden einsetzen und auch ältere Kollegen können es sich als Ergänzung mittlerweile vorstellen.“