27. Jänner 2021
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Carina Hörting arbeitete zuerst in der Qualitätssicherung im Lebensmittelbereich, erkannte dann aber, dass sie sich beruflich dem Wohl der Menschen widmen möchte.

Sie holte die Matura nach und studierte an der FH Burgenland erst den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung und danach die beiden Masterstudiengänge Integriertes Versorgungsmanagement sowie Human Resource Management.

Zwischen der FH Burgenland und den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz - ihrem aktuellen Arbeitgeber - gibt es eine langjährige, bewährte Partnerschaft. Diese spiegelt sich auch in den verschiedenen Funktionen von Frau Hörting in den GGZ wider: Berufspraktikum, berufsbegleitende Anstellung während des ersten Masterstudiums und seit 2018 Vollzeitstelle als Assistentin der Leitung Human Resources Management.

An der Arbeit im Personalbereich schätze ich den direkten Austausch mit den Menschen.

Carina HörtingAbsolventin der FH Burgenland

Eine der bedeutendsten Aufgaben im HR ist es, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kontakt zu sein. Besonders während der Corona-Zeit ist es wichtig, diesen Kontakt zu den 750 Kolleginnen und Kollegen zu stärken. Das HR-Team der GGZ legt großen Wert auf Wertschätzung und ein Miteinander auf Augenhöhe.

In diesem Sinne unterstützte Carina Hörting und auch andere Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ihre Kolleginnen und Kollegen während des Corona-Lockdowns in der Pflege an einem der fünf Standorte. Schon vor Corona-Zeiten konnten Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung in der Klinik oder im Pflegewohnheim hospitieren.

Ich helfe, weil mir Menschen wichtig sind.

Carina HörtingAssistentin der Human Resource Leitung bei den GGZ Graz

Bereits am ersten Arbeitstag von Frau Hörting im Pflegewohnheim schenkten ihr die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Lächeln. Dies zeigte Frau Hörting, dass ihre Unterstützung sinnstiftend ist. „Ich habe dort unterstützt, wo keine professionelle Pflegeausbildung erforderlich ist: Essen angerichtet und serviert, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Karten gespielt, geplaudert und vor allem gelacht oder bei schönem Wetter einen gemeinsamen Spaziergang im Freien gemacht.“ Die Bedeutung eines Lächelns ist für sie seitdem noch wertvoller, genau wie ihre Wertschätzung gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen im Pflegebereich noch größer geworden ist.

„Für mich und meine Position ist es wichtig, zu wissen, welche Anliegen und Wünsche die Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter haben. So werden Personalkonzepte richtig aufgesetzt und erzielen schlussendlich die gewünschten Wirkungen“, so Hörting