28. Feber 2017

Bachelorstudium Energie – und Umweltmanagement kombiniert Technik mit Wirtschaft, Sprachen und Recht
Studierende forschen: Experten für nachhaltige Lösungen gefragt

Studierende profitieren vom topmodernen Forschungslabor am Standort Pinkafeld

Pinkafeld, 28. Februar 2017 – „Wer für eine nachhaltige gesicherte Zukunft arbeiten und forschen will, ist im Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement richtig“, so der Studiengangs- und Departmentleiter Gernot Hanreich – gleichzeitig Rektor der FH Burgenland. Ziel des Studiums ist es, Fachleute im Bereich Gebäude, Energie und Umwelt aus- und weiterzubilden. Besonderes Augenmerk legt man in Pinkafeld jedoch auch auf die Dialogfähigkeit der Absolventen zu anderen Fachbereichen. Neben technischen Fächern werden sie auch in den Bereichen Wirtschaft und Recht sowie Sprachen unterrichtet. Was dabei nicht zu kurz kommt, ist Praxisorientierung und die Möglichkeit, an aktuellen Forschungsprojekten in diesem Zukunftsbereich mitzuwirken.

Werkzeug für die Zukunft
Studierende erhalten die Möglichkeit, in einem sehr gut ausgestatteten Labor in den Bereichen Energie und Umwelt zu forschen und erwerben so im Laufe des Studiums praxisorientierte Kompetenzen. So wie aktuell zum Beispiel im Rahmen des Projekts SOFC-Abwärmenutzung für Gebäude und Industrie der Forschung Burgenland in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Energieagentur und der Vaillant Group Austria GmbH.

„Im Rahmen dieses Projektes soll der Einsatz der SOFC-Brennstoffzellen-Technologie zur Energieversorgung (also Wärme und Strom) für den städtischen Bereich geprüft werden. Das hohe Abwärmetemperaturniveau der SOFC-Brennstoffzelle eignet sich prinzipiell um unterschiedliche Wärme- und Stromverbraucher (Wohnbau, Industriebetriebe, ...) bedienen zu können. Ziel ist es, die Abwärme der Brennstoffzelle auf mehreren Temperaturniveaus zur Verfügung zu stellen, um so die Vorteile der Brennstoffzelle besser zu nutzen“, so Hanreich.

„Studierende erleben in Projekten wie diesen hautnah, wie Forschung im Bereich Energie- und Umweltmanagement aussehen kann und übernehmen wichtige Aufgaben im Projekt.“ Der Student Michael Peinsipp zum Beispiel thematisierte in seiner Bachelorarbeit die „thermodynamische Modellierung eines stationären SOFC-Brennstoffzellensystems“.

„Ich habe schon mein Berufspraktikum bei der Forschung Burgenland (Anm.: ein Tochterunternehmen der FH Burgenland) absolviert.“ Nach Studienabschluss erhielt er die Möglichkeit, als Projektmitarbeiter dort zu bleiben. „Es ist spannend, Teil dieser zukünftigen Entwicklungen im Gebäudebereich zu sein,“ so Peinsipp.

Nachhaltigkeit im Fokus
Die Nachfrage nach Experten für nachhaltige Lösungen wächst. Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs arbeiten in Energieunternehmen, Umweltschutzorganisationen oder technischen Büros in der Konzeption, Planung bis hin zu Errichtung, Bauüberwachung und Anlagenführung vor allem in den Bereichen Gebäudetechnik, Energie- und Umwelttechnik, sowie Ökologie und Umweltmanagement.

Facts zum Studiengang
Bachelorstudium – 6 Semester – Vollzeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (alle zwei Wochen: Freitag halbtags, Samstag ganztags) oder verlängert berufsbegleitend (um zwei Semester länger mit dadurch geringerer Semesterbelastung) – Akademischer Grad „Bachelor of Science Engineering, BSc“ – Studienort Campus Pinkafeld – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung

Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2017: 31. März 2017

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Rückfragehinweise

Mag.a Christiane Staab

Marketing & Kommunikation

Fachhochschule Burgenland GmbH

Tel: +43 (0)5 7705 3537

E-Mail: christiane.staab@fh-burgenland.at