07. März 2019

Passport to Export – Internationales Forschungsprojekt unterstützt Unternehmen bei den ersten Schritten ins Exportgeschäft

Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen präsentieren ihre Projektergebnisse vor Managern

Projektteam

Berufsbegleitend Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen erproben ihre Projektmanagementkenntnisse in Ausbildungsprojekten mit Unternehmenspartnern.

Eisenstadt, 7. März 2019 – Der Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen bietet Studierenden eine umfassende betriebswirtschaftliche Ausbildung mit internationalem Fokus. Umsetzungskompetenz zu vermitteln ist dabei ein erklärtes Ziel - und das seit mittlerweile 25 Jahren. Während Vollzeitstudierende ihr fünftes Studiensemester im Berufspraktikum verbringen, erproben berufsbegleitend Studierende ihre Projektmanagementkenntnisse in Ausbildungsprojekten mit Unternehmenspartnern. Im Winter 2018/19 tüftelten die engagierten Studierenden an Exportmarktanalysen der Zielmärkte Schweiz und Italien. Die zwölf zur Zusammenarbeit eingeladenen Unternehmen waren von der Expertise der Studentinnen und Studenten begeistert.

Exportmarktanalysen kommen Unternehmen zu Gute

„Kooperationen mit Wirtschaftspartnern bieten eine einmalige Gelegenheit, das im Studium erworbene Wissen an der Praxis zu erproben“, beschreibt Tonka Semmler-Matošić, Leiterin des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen. In diesem Fall waren es Exportmarktanalysen für Unter-nehmen, mit denen die Studierenden ihr Know-how auf die Probe stellen und die eingeladenen KMUs für den Export in die Zielländer Schweiz und Italien motivieren konnten. „Als Studiengangleiterin freut es mich ganz besonders, wenn unsere Studierende in diesem Härtetest kompetent Rede und Antwort stehen können“, so Semmler-Matošić. Für die Studentinnen und Studenten war der Lerneffekt groß: „Der größte Gewinn dieses Projekts war für mich persönlich die Erkenntnis darüber, wie schwer es heutzutage als Unternehmer ist, sein Business im Ausland zu positionieren. Dieses Vorhaben bedarf einer aufwendigen Analyse des gewünschten Ziellandes und des bestehendes Business-Konzepts sowie weiterer Analysen über Mitbewerber etc.“, erzählt die Studentin Martina Strzelczak. Ihr Kollege Dominic Medits berichtet: „Das Besondere an dem Projekt war für mich, dass uns Studierenden vollstes Vertrauen von den Unternehmen und auch von unserem Projektbetreuer geschenkt wurde.“ 

Die Recherche der Studierenden zeigte anhand bekannter Produkt-, Kunden- und Vertriebsprofile potentielle Geschäftspartner und alternative Vertriebswege in den Zielländern auf. „Wir können damit direkt in die Exportanbahnung gehen“, gab Gerald Wagner, IT Softwareentwickler beim Projektpartner XiTrust, als Rückmeldung an. Auch neue Produktideen wurden durch die branchenübergreifende Vernetzung für gemeinsame Geschäfte initiiert. „Passport to Export“ Projektleiterin Astrid Tarkus von der EVOLARIS next level GmbH war von diesen detaillierten Ergebnissen und der Wirtschaftszusammenarbeit begeistert.

Die Bandbreite der teilnehmenden Unternehmen war groß: von Spezialisten im Bereich Automationstechnik über ökologische Holzhausbauer bis zu exportinteressierten burgenländischen Weinbaubetrieben. Die Projektergebnisse können sich sehen lassen: die sorgfältige Analyse der Zielmärkte schafft die Basis für weitere Exportmaßnahmen der teilnehmenden Firmen auf dem Weg ins Zielland. Für den Studienbetrieb ergeben sich ebenfalls wertvolle Synergien: die praxisnahen Forschungsergebnisse fließen direkt in die Lehre des international ausgerichteten Studiums ein.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. www.si-at.eu

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentral- und osteuropäischer Dimension – 6 Semester – Voll-zeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Finanz-, Rechnungswesen und Controlling, Einkauf – Logistik, Marketing – Sales, Tourismusmanagement und Social Business.

Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2019: 31. März 2019

Informationen unter www.fh-burgenland.at, der InfoLine 05 7705 3500 und am Infotag der FH Burgenland am Samstag, 16. März 2019, von 9 bis 14 Uhr an den Studienzentren Eisenstadt und Pinkafeld.

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: christiane.staab[at]fh-burgenland.at