20. März 2018

Studierende trainieren den Umgang mit Patienten
Skills Trainer und Skills Lab simulieren realitätsnahe Situationen

Studierende des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege trainieren den Umgang mit Patienten.

Pinkafeld, 20. März 2018 – „Wie messe ich den Blutdruck eines Patienten?“, „Wie gehe ich damit um, wenn mein Patient Schmerzen äußert?“, „Wie spreche ich Patienten richtig an?“ – diese und viele weitere Fragen beschäftigen angehende Absolventinnen und Absolventen des Opens internal link in current windowBachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Burgenland. „Antworten bieten Lehrveranstaltungen aus dem Skills Training“, weiß Erwin Gollner, Departmentleiter Gesundheit. „Im Rahmen der sehr praxisorientierten Lehreinheiten arbeiten die Studierenden mit Skills Trainern, also zum Beispiel aus Kunststoff modellierten Körperteilen, oder aber auch Kunststoffpuppen, die sogar interagieren können.“ In einem Skills Lab wird für die Studierenden die reale Arbeitsumgebung eines Krankenhauszimmers simuliert.

Übung macht den Meister
Der Gesundheitsbereich – speziell die Krankenpflege – ist Zukunftsthema und Job-Bringer zugleich. Hier setzt der Bachelor Gesundheits- und Krankenpflege an und deckt den Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten ab. Um Studierende auf den fachlich richtigen Umgang mit späteren Patientinnen und Patienten optimal vorzubereiten, bedient man sich am Studienzentrum Pinkafeld Hilfsmittel aus dem Skills Training. Von aus Kunststoff modellierten Armen zum Üben des Blutdruckmessens bis hin zu hochentwickelten Kunststoffpuppen, die interagieren können, reicht die Palette, erklärt Alfred Schatz. Er nimmt sich in der Lehre an der FH Burgenland im Besonderen dem Bereich Skills Training an. „In weiterer Folge unterstützen uns auch Schauspieler dabei, für die Studierenden reale Pflegesituationen zu simulieren. Damit trainieren die angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger sowohl die Techniken als auch ihre soft skills.“

Premiere im Praktikum
Zum direkten Kontakt der Studierenden mit pflegebedürftigen Personen kommt es spätestens in den Praktika. „Mehr als die Hälfte unseres Studiums besteht aus Praktika“, berichtet Clarissa Glatz, Studentin des Bachelorstudiengangs. Dieser hohe Praxisanteil ist es auch, der das Studium für sie auszeichnet. „Nach dem ersten Praktikum wusste ich, das ist das richtige Studium für mich“, ist sie begeistert. Am Ende des Studiums steht der Erwerb eines allgemeinen Diploms. Studierende durchlaufen davor eine generalistische Ausbildung, in der sie verschiedene Fachbereiche der Gesundheits- und Krankenpflege kennenlernen. Welche Fach- und Teilbereiche das sind, ist vorgegeben, genauso wie die Dauer der einzelnen Praktika – mindestens vier Wochen bzw. 160 Stunden. In welche Einrichtung die Studierenden gehen, wählen sie selbst.

Durch die vielen Phasen im Beruf wird es für die Studierenden möglich, eine große Bandbreite an Einsatzgebieten kennenzulernen. So arbeitete Clarissa Glatz beispielsweise bereits in der Altenpflege, im Operationssaal, auf einer neurologischen Station sowie in einem Herz-Lungen-Rehabilitationszentrum, der Gynäkologie und HNO-Station mit und sammelte Erfahrungen in der Hauskrankenpflege.

Facts zum Studiengang
Bachelorstudium – 6 Semester – Vollzeit – Akademischer Grad „Bachelor of Science in Health, BSc“ und Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege – Studienort Pinkafeld – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung

Anmeldungen für einen Studienstart im Herbst ab sofort möglich bis 31. Mai 2018.

Nähere Informationen zum Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege sowie über das gesamte Studienangebot der Fachhochschule Burgenland befinden sich auf der Homepage Opens internal link in current windowwww.fh-burgenland.at.

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Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: Opens window for sending emailchristiane.staab[at]fh-burgenland.at