14. August 2018

Drei Wochen in Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Polen und Russland – Studierende lernen Sprache, Land und Wirtschaftspraxis kennen
200 Teilnehmer aus Österreich und dem Ausland profitieren vom gemeinsamen Lernen

Gruppe Studierender in Budapest

Studierende sammeln wertvolle Erfahrungen in den Sommerkollegs.

Eisenstadt, 14. August 2018 - Was im Jahr 1999 klein begann, ist schon lange eine Erfolgsstory: Der Studiengang Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen der FH Burgenland organisiert mehrwöchige Opens internal link in current windowSommerkollegs in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Polen und Russland. Studierende aus ganz Österreich und diesen Ländern können sich um einen Platz bewerben. Rund 200 Interessierte nutzen dieses Angebot jeden Sommer, um Land und Leute kennen zu lernen und dabei ihre Sprachfertigkeiten und Karrierechancen zu verbessern. 50 Teilnehmer der FH Burgenland, 50 von anderen österreichischen Hochschulen und 100 aus den Gastländern waren diesmal mit dabei.

Zu zweit macht lernen Spaß
Im Sprachunterricht arbeiten zwei Teilnehmer mit unterschiedlicher Muttersprache partnerschaftlich - im Tandemprinzip - zusammen, um ihre Kompetenzen in der Sprache des Partners oder der Partnerin zu verbessern.  „Den Sprachkurs kann man sich nach erfolgreichem Abschluss an der Heimathochschule anrechnen lassen“, erklärt Tonka Semmler-Matošić, Leiterin des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen. Darüber hinaus gewinnen Studierende durch Firmenbesuche und Vorträge Einblicke in die Wirtschaftspraxis des Gastlandes. Der gemeinsame Besuch von Sehenswürdigkeiten und landestypischen Attraktionen bietet vielfältige Gelegenheit zur intensiven Kommunikation.

„Studierende des Bachelor Internationale Wirtschaftsbeziehungen nützen das Sommerkolleg vor Ort als Chance zur Vertiefung ihrer interkulturellen Erfahrungen“, so Semmler-Matošić weiter. „Gleich im Anschluss an die Sommerkollegs können sie ihr 15-wöchiges Berufspraktikum, das verpflichtend im Ausland absolviert wird, im jeweiligen Land anknüpfen. Dadurch lassen sich besondere Wettbewerbsvorteile am internationalen Arbeitsmarkt gewinnen.“

Drei Wochen, die sich auszahlen
„Ich finde die Sommerkollegs sehr interessant“, berichtet Studentin Maria Martinovic. Sie verbrachte drei Wochen in Krakau. „Durch diesen Kulturaustausch lernt man viel schneller. Das Lernen mach Spaß. Das Vorbereiten für den Unterricht ist mit einem inländischen Studenten viel intensiver, weil es mit Spaß und direkter Kommunikation verbunden ist. Die Ausflüge bringen Abwechslung in den Tag. Die Landessprache ist immer präsent, so bleibt sie im Ohr und die neu gelernten Wörter werden vertraut.“

Auch Studentin Sarah Kirkovits und ihre Freunde genossen die Zeit im Sommerkolleg. „Die Studierenden aus unserem schönen Nachbarland Ungarn nahmen uns sehr warmherzig auf und zeigten uns viele schöne Plätze in ihrem faszinierenden Zuhause. Wir unternahmen einige Wanderungen sowie Radtouren, die uns zu den schönsten Plätzen der Landeshauptstadt führten. Den ungarischen Studierenden war es sehr wichtig, dass sie uns dieses ‚ungarische Lebensgefühl‘ vermitteln konnten. Es war einfach klasse – wir sind nächstes Jahr sicher wieder mit dabei!“

FH Burgenland Lehrende Ludmila Waschak, Initiatorin der Sommerkollegs, freut sich besonders über Rückmeldungen wie diese. Leistbar wird der Aufenthalt für die jungen Studierenden aus ganz Österreich durch Förderungen vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Aktion Österreich – Ungarn, Aktion Österreich – Slowakei und der Aktion Österreich – Tschechien. „Daher sind die Teilnahmegebühren für Studierende besonders attraktiv“, so Waschak.

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Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
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