10. März 2020

An der FH Burgenland laufen die Vorbereitungen für den geplanten Bachelorstudiengang Software Engineering und vernetzte Systeme. Neuer Studiengangsleiter ist der Software Entwickler und langjährige FH Lektor Franz Knipp. Neu ist auch der Standort: angedacht ist, dass die ersten beiden Jahre des dreijährigen Studiums in Pinkafeld stattfinden.

Drei Studierende mit Notebooks

Ab Herbst 2020 können sich Studierende an der FH Burgenland für den Zukunftsbereich Software Engineering höher qualifizieren.

Eisenstadt/Pinkafeld, 10. März 2020 – Dem Bedarf nach IT Expertinnen und Experten begegnet man an der FH Burgenland mit einer Ausweitung des Studienangebots im Department Informationstechnologie und Informationsmanagement. Der Bachelorstudiengang „Software Engineering und vernetzte Systeme“ ist ein Informatik-Studium mit den Schwerpunkten Softwareentwicklung, Programmierung, Software Testing und verteilte Systeme. Geplant ist, dass Lehrveranstaltungen für diesen berufsbegleitend organisierten Studiengang etwa vierzehntägig Freitag Nachmittag und Samstag am Studienzentrum Pinkafeld stattfinden werden. Das letzte Studienjahr verbringen die 25 Studierenden voraussichtlich in Eisenstadt.

Studiengangsleiter ist Franz Knipp aus Oslip. Der IT Experte kann als Unternehmer und Programmierer auf über 20 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Als Lektor lehrte er bereits an der FH Burgenland.

Software Engineering ist eine Kerndisziplin im Schaffen von innovativen Prozessen und Produktion, daher ist es wichtig, auch im Burgenland eine entsprechende Ausbildung anzubieten.

Franz KnippStudiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Software Engineering und vernetzte Systeme

„Das Studium soll unter Verwendung aktueller Werkzeuge alle Facetten der Software-Entwicklung vom Design über Implementierung bis zur Inbetriebnahme abdecken.“

Anmeldefrist läuft

Bis 31. März können sich Interessierte noch für den neuen Studiengang bewerben. Einer, der das bereits getan hat, ist der Pilgersdorfer (Bezirk Oberpullendorf, Burgenland) Daniel Krancz. Er absolvierte die HTL Pinkafeld, Abteilung Informatik, und arbeitet für ein Softwareentwicklungsunternehmen. Zur Bewerbung motiviert hat ihn sein Arbeitgeber. „Es ist einfach toll, dass es in der Region die Möglichkeit für so ein Studium gibt. Diese Chance darf ich mir nicht entgehen lassen“, so Krancz. Er erwartet sich neben der persönlichen Weiterentwicklung durch das Studium auch, eine breitere Sicht auf die IT Branche zu bekommen. Auf die Herausforderungen, die ein berufsbegleitendes Studium mit sich bringt, sei er vorbereitet. Sowohl sein berufliches als auch sein privates Umfeld hätten ihre Unterstützung zugesichert.

Höherqualifikation in Zukunftsbereich

Auch der Eisenstädter Michael Pickem hat sich bereits für das Studium beworben. Er arbeitet in einem der Forschungscenter der Forschung Burgenland und erklärt: „Ich brauche das Software Engineering zunehmend beruflich. Jedem Programm liegt eine Software zugrunde. Man braucht also immer mehr Experten mit Kenntnissen in verschiedenen Bereichen und Programmiersprachen.“ Er verspricht sich vom Studium tiefergehende Einblicke in ein sehr dynamisches Arbeitsfeld.

Breites Beschäftigungsfeld

Dass das Internet der Dinge (IoT) längst kein Hype mehr ist, sondern in den Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist auch Christian Büll, Departmentleiter für Informationstechnologie und Informationsmanagement an der FH Burgenland, bereits lange klar. „Mit dem neuen Bachelorstudiengang werden wir nun ergänzend zu dem erfolgreichen Bachelor IT Infrastruktur–Management auch den Bereich des Softwareengineerings abdecken können. Aus den Anforderungen neuer Technologien wie Intelligente Systeme, verteilte Systeme oder Internet der Dinge ergeben sich Beschäftigungsfelder in nahezu allen Wirtschaftszweigen, in der Industrie 4.0 ebenso wie im Umweltmanagement“, so Büll.

Facts zum Studiengang

Bachelorstudiengang – Studiendauer sechs Semester – berufsbegleitend (Freitag, Samstag) - Abschluss mit dem akademischen Grad „Bachelor of Science in Engineering“ – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Der Studienstart ist vorbehaltlich der Genehmigung durch die AQ Austria für Herbst 2020 geplant. Ende der Anmeldefrist ist der 31. März 2020.

Informationen unter www.fh-burgenland.at, der InfoLine 05 7705 3500 und bei der InfoLounge jeden ersten Samstag im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr an den Studienzentren in Eisenstadt und Pinkafeld. Infotag am 14. März 2020 von 9 bis 14 Uhr an beiden Studienzentren.

 

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: christiane.staab[at]fh-burgenland.at