25. Mai 2016

Die Burgenländerin Mag. (FH) Lisa Koppitsch, MA gewann gestern mit ihrer Arbeit über die Verwendung von Social Media in der kommunikativen Begleitung von Gerichtsprozessen in der Kategorie „Fachhochschulen“ den mit 1.200 Euro dotierten 1. Preis beim Wissenschaftspreis des PRVA (Public Relations Verband Austria) – seit diesem Jahr auch „Franz-Bogner-Wissenschaftspreis für PR“ genannt.

Eisenstadt, 25. Mai 2016 – „Die Öffentlichkeit im Gerichtssaal – die Verwendung von Social Media in der Litigation-PR“ lautet der Titel der preisgekrönten Masterarbeit von Lisa Koppitsch aus dem Studiengang „Information Medien Kommunikation“ an der FH Burgenland. „Man hört ja immer wieder, dass die PR rund um Gerichtsverfahren eher von den Anwälten gemacht wird – ist dem so?“, fragte Moderator, PR-Legende und Preisnamensgeber Franz Bogner die Preisträgerin bei der gestrigen Preisverleihung in der Skylounge der RZB am Stadtpark in Wien. „Eher nein“, sagte Lisa Koppitsch: „Die eigentlichen Experten kommen aus der PR – und die Rechtsanwälte holen sich diese PR-Experten auch, wenn es um Litigation-PR geht.“ In den sozialen Medien im Internet sei Litigation PR jedoch immer noch ein heikles und schwieriges Thema – die strategische, kommunikative Begleitung von Gerichtsverfahren passiere deshalb in Österreich nach wie vor hauptsächlich „offline“ durch interpersonelle sowie Massenkommunikation über traditionelle Medienkanäle.

 

Lisa Koppitsch konnte nach der Preisverleihung ihre Freude kaum in Worte fassen: „Mit dem ersten Platz hätte ich nicht gerechnet – ich fühle mich wie bei den Oscars!“ Erster Gratulant war am Abend neben dem eigens angereisten „Fanclub“ aus Eltern und Freunden Studiengangsleiter Dr. Michael Roither. „Ich bin besonders stolz, dass gleich aus der ersten Gruppe von Absolventen des Masterstudiums ‚Information Medien Kommunikation‘ jemand den 1. Platz beim Wissenschaftspreis des wichtigsten und größten Berufsverbands im Bereich Public Relations in Österreich erringen konnte. Das spricht für die Qualität unserer Absolventinnen und Absolventen, aber auch für jene des Studiengangs.“

 

Studiengang „Information Medien Kommunikation“

Onlinekommunikation ist der Schwerpunkt des Masterstudiengangs „Information Medien Kommunikation“. Das Studium wird dem konvergenten Medium Internet über einen breiten kommunikativen Zugang gerecht, von Journalismus über PR bis hin zu Marketing und Medieninformatik. Letztere ist Grundvoraussetzung für das strategische und konzeptive Arbeiten in der Kommunikation der Zukunft, das immer enger mit der IT zusammenwächst. Das berufsbegleitende Masterstudium führt in vier Semestern zum akademischen Grad „Master of Arts in Social Sciences, MA”. Es gibt ca. 40 Studienplätze (unterrichtet in zwei Gruppen), Studienort für die 50 Prozent Präsenzlehre ist der Campus Eisenstadt, 50 Prozent des Unterrichts werden in Fernlehre durchgeführt. Die Unterrichtssprache ist Deutsch, professionalisiert wird aber während des gesamten Studiums auch das Fachenglisch. Zugang zum Studium: abgeschlossenes  Fachhochschul-Bachelorstudium oder gleichwertiges Studium aus sozial-, geistes- oder wirtschaftswissenschaftlichen, künstlerisch-gestaltenden oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst: 31. Mai.

 

Über den Preis

Der „Franz-Bogner-Wissenschaftspreis für PR“ (früher PRVA-Wissenschaftspreis) wird seit mehr als 30 Jahren einmal im Jahr an die Autorinnen und Autoren hervorragender wissenschaftlicher Arbeiten zum Thema PR an österreichischen Hochschulen vergeben. Die Jury besteht aus nationalen und internationalen Professorinnen und Professoren im Feld PR an Universitäten und Fachhochschulen.

 

Die Initiates file downloadPressemeldung zum Download.

Das Initiates file downloadPressefoto zum Download: Studiengangsleiter Michael Roither mit Preisträgerin und FH-Burgenland Absolventin Lisa Koppitsch.