25. Juni 2020

In einem persönlichen Gespräch mit dem Bürgermeister stellte ÖH Vorsitzender Florian Kaltenegger den Standpunkt seitens der ÖH klar dar.

Eisenstadt, 25. Juni 2020. Wie vergangenen Dienstag offiziell bekannt wurde, plant die Stadt Eisenstadt in der kommenden Gemeinderatssitzung die Streichung der freiwilligen Förderung in Höhe von 167.000 € für den Standort Eisenstadt der FH Burgenland. Als erste Reaktion seitens des Vorsitzenden der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der FH Burgenland Florian Kaltenegger wurde Kontakt mit dem Eisenstädter Bürgermeister Mag. Thomas Steiner aufgenommen. In einem persönlichen Gespräch mit dem Bürgermeister stellte Florian Kaltenegger den Standpunkt seitens der ÖH klar dar. 

Der Mehrwert einer entsprechenden Hochschuleinrichtung sollte seitens der Stadt Eisenstadt nicht unterschätzt werden. Gerade die Vielfalt an Personen aus unterschiedlichen Bundesländern und Nationen sind ein wesentlicher Mitgrund für den Erfolg der FH Burgenland.

Florian KalteneggerÖH Vorsitzender, FH Burgenland

"In einem respektvollen und konstruktiven Gespräch hatte ich die Möglichkeit, Herrn Mag. Steiner die Wichtigkeit einer Unterstützung durch die Stadtgemeinde aus Sicht der Studierenden darzulegen. Ebenso wurde auch die Wichtigkeit der Studierenden für die Stadtgemeinde Eisenstadt aus Sicht der ÖH hervorgehoben“, so Florian Kaltenegger in einem ersten Statement nach dem Gespräch mit Mag. Steiner.

Eine Unterstützung durch die Stadtgemeinde sollte aus unserer Sicht nicht nach dem Anteil „einheimischer“ Studentinnen und Studenten bemessen werden. Gerade in Zeiten wie diesen ist das Streichen einer Förderung für einen wachsenden und innovativen Standort im Hochschulsektor mit einer Wertschöpfung von rund 40 Millionen Euro ein falsches Signal.

Florian KalteneggerÖH Vorsitzender, FH Burgenland

Im persönlichen Gespräch betonte der Bürgermeister erneut die Gesprächsbereitschaft seitens der Stadtgemeinde Eisenstadt für einen neuen Vertrag.

„Wichtig ist, dass eine Lösung gefunden wird, die keinen negativen Einfluss auf die Studierenden hat. Die ÖH wird sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, als unabhängige Interessensvertretung für die Interessen der Studierenden auch weiterhin einsetzen. Es sollte keine Grundsatzdiskussion entstehen, ob der Standort unterstützt wird, sondern eine Diskussion darüber geführt werden, wie eine weitere konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung im Sinne aller Beteiligten funktionieren kann. Die FH Burgenland ist dafür bekannt, besonderes zusammen zu bringen“, so der zuversichtliche Ausblick des ÖH-Vorsitzenden.

Rückfragehinweise:

ÖH FH Burgenland
www.fhoeh.at
E-Mail: studver[at]fh-burgenland.at

bzw.
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: christiane.staab[at]fh-burgenland.at