21. März 2017

Master Energie– und Umweltmanagement beschäftigt sich mit dem Einsatz von energie- und ressourcenschonenden Technologien
Absolventen entwickeln bereits während des Studiums nachhaltige Lösungen, um eine lebenswerte Umwelt sicherzustellen

Das engagierte Team des Departments Energie-Umweltmanagement der FH Burgenland begleitet die Studierenden in Lehre und Forschung. Studiengangsleiter Christian Wartha Bildmitte.

Pinkafeld – 21. März 2017: „Wir machen aus Nichttechnikern Techniker und aus Technikern mehr!“, so Christian Wartha, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Energie- und Umweltmanagement an der FH Burgenland am Campus Pinkafeld. „Mehr“ wird von den Absolventen im Energie- und Umweltbereich auch erwartet: Denn neben einer Vielzahl an „Green Jobs“, die aktuell entstehen, wächst auch die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen. „Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, arbeiten unsere Studierenden bereits während des Studiums parallel zum Unterricht in einem sehr gut ausgestatteten Energie- und Umweltlabor an Fragestellungen aus der Wirtschaft und haben auch die Möglichkeit aktiv bei Forschungsprojekten mitzuwirken“, so Christian Wartha.

Forschung hautnah
In interdisziplinären Projekten und im Zuge der Masterarbeit forschen die Studierenden im Bereich Energie und Umwelt. So auch die beiden Studenten Alexander Steinwender und Werner Franek. Sie werden in den kommenden Wochen gemeinsam mit FH Burgenland-Absolventen und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Forschung Burgenland an dem Forschungsprojekt „EmiL“ arbeiten. „Es geht dabei um ein neuartiges Regelungskonzept für Biomassefeuerungsanlagen, das uns ermöglicht das Brennstoffspektrum zu erweitern. Wir wollen unterschiedliche Biomassearten wie etwa Mandelschalen als erneuerbare Brennstoffe einsetzen, bei denen das bisher nicht möglich war“, erklärt Projektleiter Jürgen Krail.

Ähnlich spannend und innovativ gestaltet sich die Projektmitarbeit bei Barbara Wonisch. Sie arbeitet schon seit einigen Monaten an dem Projekt Up2ndUse und beschäftigt sich dabei mit dem Thema Pyrolyse. Im Projekt kooperieren mehrere Forschungsstätten (Bioenergy 2020+, BOKU, TU-Wien, FH Burgenland) und Unternehmen miteinander, um biogene Abfälle so aufzuarbeiten, dass eine stoffliche oder energetische Verwertung möglich ist. „Ich arbeite seit Herbst 2016 als Praktikantin bei Bioenergy 2020+ und kann das Forschungskolleg, das im dritten Semester zu absolvieren ist, mit meiner Arbeit verbinden und gleichzeitig während des Studiums Berufserfahrung sammeln“, schwärmt Wonisch. Toll fand sie auch das interdisziplinäre Projekt im ersten Studienjahr: „In diesem Projekt wurde eine Variantenstudie für eine vorgegebene Problemstellung erarbeitet, unter Berücksichtigung der fünf Themenbereiche Projektmanagement, Technik, rechtliche Aspekte, wirtschaftliche Aspekte und CSR. Die Arbeit im Team mit den Studienkollegen und die Unterstützung durch die Fachbetreuer ermöglichte es uns in kurzer Zeit ein tolles Projekt zu gestalten“, erinnert sie sich zurück. Die Wichtigkeit solcher Projekte unterstreicht auch der Studiengangsleiter. „Unsere Studierenden eignen sich so fachliche und praxisorientierte Kompetenzen an, die ihnen nach Abschluss des Studiums sehr gute Jobchancen ermöglichen“

Facts zum Studiengang
Masterstudium - 4 Semester. Abschluss: Diplomingenieur/in für technisch-wissenschaftliche Berufe - Dipl.-Ing./in. Organisationsform: berufsbegleitend – blended learning, Unterricht am Studienzentrum in Pinkafeld im Schnitt alle zwei Wochen: in der Regel Freitag 14 Uhr bis 21 Uhr und Samstag von 8.30 Uhr bis ca. 17.15 Uhr. Anmeldung für Studienstart im Herbst 2017 noch möglich.

Informationen unter www.fh-burgenland.at, der InfoLine 05 7705 3500 und bei der InfoLounge jeden ersten Samstag im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr. Nächste Möglichkeit: 1. April 2017.

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Rückfragehinweis:

Marlene Hamedl, BA

Marketing & Kommunikation

Fachhochschule Burgenland GmbH

Tel: +43 (0)5 7705 3535

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