18. August 2020

Nicht nur Umweltaktivisten, sondern auch Gebäudetechnikerinnen und –techniker können einen großen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. Wie, das lernen sie unter anderem im Bachelorstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation an der FH Burgenland.

Junger Gebäudetechniker in technischer Umgebung

Studierende der FH Burgenland erhalten die Gelegenheit, sich in praktischen Übungen mit modernen Technologien auseinanderzusetzen.

Pinkafeld, 18. August 2020 - Kreuzfahrtschiffe, Flugverkehr und Massentierhaltung – drei Begriffe, die man unumstößlich mit dem Klimawandel in Verbindung bringt. Doch, „40% des Endenergieverbrauchs in der EU werden durch Gebäude verursacht“, gibt Werner Stutterecker zu bedenken. Er leitet an der FH Burgenland den Bachelorstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation und weiß, dass Experten auf diesem Gebiet dringend nachgefragt sind.

Es ist vielen nicht bewusst, welch großen Beitrag man als Gebäudetechniker gegen den Klimawandel leisten kann.

Werner StuttereckerStudiengangsleiter

An der FH Burgenland bringen er und sein engagiertes Team den Studierenden bei, wie man Gebäude energieeffizient, ökologisch und ressourcenschonend mit Energie versorgt.

Bei der Wissensvermittlung nimmt insbesondere das gut ausgestattete gebäudetechnische Labor eine zentrale Rolle im Studium ein. In Laborübungen können Studierende Messungen zum Beispiel an der Wärmepumpe oder am Biomassekessel selbst durchführen, und lernen dadurch, die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Moderne Technologien gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.

Testen und ausprobieren im Living Lab

Mittels Data Mining Methoden untersuchte zum Beispiel Student Sebastian Dragosits für seine Bachelorarbeit die Effizienz einer Wärmepumpe. Er nutzte dazu die vorhandene Infrastruktur im Energetikum – einem top ausgestatteten Living Lab direkt am Campus Pinkafeld. Insgesamt 60 Messstellen konnte der junge Gebäudetechniker identifizieren und für seine Untersuchungen heranziehen.

Das Tolle am Studium sind auf jeden Fall die Laborübungen. An der FH Burgenland ist man da wirklich gut aufgestellt und ich konnte viel für meine Untersuchung mitnehmen.

Sebastian DragositsStudent an der FH Burgenland

Obwohl er die Effizienz der Wärmepumpenanlage in seiner Forschungsarbeit bestätigen konnte, fielen ihm dennoch auch Aspekte auf, die optimiert werden könnten. Seine Ergebnisse fließen nun in weitere Studien ein. In seinem aktuellen Projekt beschäftigt sich der Student, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter eine Anstellung an der Forschung Burgenland gefunden hat, mit einem Computerprogramm rund um Solarthermie. „Ich wollte nach der HTL tiefer in die Materie der Gebäudetechnik eintauchen und Zusammenhänge besser verstehen. Das ist genau, was der Studiengang an der FH Burgenland bietet“, schwärmt er.

Facts zum Studiengang

Studierende des Bachelorstudiengangs Gebäudetechnik und Gebäudeautomation studieren am österreichischen Zentrum für Gebäudetechnik in einem einzigartigen Hochschulstudium in Österreich zu diesem Thema. Sie lernen Gebäude zu behaglichen und komfortablen Arbeitsplätzen und Wohnräumen zu machen – so energieeffizient und umweltfreundlich wie möglich.

Der Studiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation kann wahlweise Vollzeit, berufsbegleitend oder verlängert berufsbegleitend studiert werden - Dauer: 6 Semester. Akademischer Grad „Bachelor of Science in Engineering, BSc“ – ca. 50 Studienplätze – Studienort Campus Pinkafeld – Zugangsvoraussetzungen: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, oder Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Eine Anmeldung für einen Restplatz ist noch möglich.

Mehr Informationen zu den Studiengängen der FH Burgenland finden Sie unter www.fh-burgenland.at.

Rückfragehinweise:
Monika Köstinger, BA
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3533
E-Mail: monika.koestinger[at]fh-burgenland.at