16. Jänner 2017

• Bachelor Gebäudetechnik und Gebäudeautomation hatte im
Wintersemester 2016/17 Premiere
• Studium umfasst Heizen, Klimatisieren, Lüften – auf energieeffizientem und ressourcenschonendem Wege

Praxisnahe Ausbildung: Studiengansleiter Werner Stutterecker (ganz rechts hockend) mit den Studierenden Elena Treiber, Gert Halper und Michael Wedam bei den Laborübungen.

Pinkafeld, 16. Jänner 2017 – Die ersten Studierenden des neuen Bachelorstudiengangs Gebäudetechnik und Gebäudeautomation am Standort Pinkafeld starten nun ins zweite Semester. „Unsere Studierenden lernen Gebäude zu behaglichen und komfortablen Arbeitsplätzen und Wohnräumen zu machen – so energieeffizient und umweltfreundlich wie möglich“, erklärt Studiengangsleiter Werner Stutterecker.

 

 

 

Forschen und Arbeiten

Auf dem Studienplan stehen neben naturwissenschaftlichen und technischen Fächern auch praktische Übungen. Aus diesem Grund finden viele Lehrveranstaltungen in einem topausgestatteten Labor für Gebäudetechnik und Gebäudeautomation statt. „Durch die regelmäßige Arbeit im Labor erwerben unsere Studierenden praxisorientierte Fertigkeiten. In diesem Sinne verfassen sie im fünften Semester auch ein großes Planungsprojekt, um sie optimal auf das Berufsleben vorzubereiten“, so Stutterecker. Konkret gehe es dabei um die Durchführung einer fächerübergreifenden und anwendungsorientierten Projektarbeit aus den Bereichen Heizung, Klima, Sanitär, Lichttechnik, Regelungs- und Leittechnik. „Durch den Umfang und die Dauer dieser Arbeit lernen sie auch die Methoden des Projektmanagements besser kennen“, weiß der Studiengangsleiter.

 

Willkommen im Labor

Von der Einzigartigkeit dieser Ausbildung konnte sich auch schon Studentin Elisabeth Weber überzeugen. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen hat sie im ersten Semester wichtige Grundlagen für die Arbeit als Gebäudetechnikerin gelernt: „In meiner letzten Schule der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft konnte ich im Bereich der Technik schon einiges kennen lernen. Trotzdem habe ich viel Neues erfahren und bin schon sehr gespannt auf die kommenden Semester“, schildert Elisabeth Weber ihre ersten Eindrücke.

Neben dem Labor lernen die Studierenden im ersten Semester auch bereits das Energetikum, ein reales Versuchsgebäude mit modernster Gebäudetechnik, im Rahmen einer einführenden Lehrveranstaltung kennen. Das Versuchsgebäude am Campus in Pinkafeld ist einerseits für die Studierenden zum praktischen Wissenserwerb von großem Interesse, dient aberauch dem Lehr- und Forschungspersonal für ihre Forschungsprojekte. Von den Ergebnissen der Forschungsprojekte profitieren wiederum die Studierenden in den Lehrveranstaltungen.

 

Zukunftsbranche

„Aufgrund der berufspraktischen Ausbildung sind unsere Absolventinnen und Absolventen sehr gefragt am Arbeitsmarkt“, weiß Werner Stutterecker. Wie zukunftsweisend der Bereich Gebäudetechnik ist, betont auch Christian Steininger von Vasko+Partner Ingenieure: „Die Gebäudetechnik ist eine Schlüsselbranche bei der Energiewende und bietet ein Berufsfeld mit Zukunft. Ohne sie wird die Energiewende, als Wende des Strom- und des Wärmemarktes gleichermaßen, nicht gelingen. Dafür werden hoch motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht“, so Christian Steininger.  

 

Facts zum Studiengang

Der Studiengang Opens external link in new windowGebäudetechnik und Gebäudeautomation kann wahlweise Vollzeit, berufsbegleitend oder verlängert berufsbegleitend studiert werden - Dauer: 6 Semester. Akademischer Grad „Bachelor of Science in Engineering, BSc“ – ca. 50 Studienplätze – Studienort Campus Pinkafeld – Zugangsvoraussetzungen: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, oder Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung – Anmeldefrist für Studienstart im Herbst 2016: 31. März 2017.

Zur Anmeldung: http://www.fh-burgenland.at/online-anmeldung/bachelor/

 

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Rückfragenhinweis:

Marlene Anger, BA

Marketing & Kommunikation

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