18. Februar 2020

Mobile Payment rückt immer weiter ins Bewusstsein der Konsumenten. FH Burgenland Absolventin Martina Adler befragte für ihre Bachelorarbeit über 200 Personen zu ihrem Umgang mit vorhandenen Technologien. Burgenländerinnen und Burgenländer sind demnach besonders zufrieden mit der Benutzerfreundlichkeit der Angebote.

Junge Frau zahlt mobil

Mobile Payment Technologien sind gut ausgereift und bieten viele Vorteile. FH Burgenland Absolventin Martina Adler beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit der Akzeptanz der mobilen Lösungen.

Eisenstadt, 18. Februar 2020 – Ist die Zukunft des Bezahlens mobil? Anbieter wie z.B. Apple Pay rühren eifrig ihre Werbetrommeln und investieren Millionen. Laut dem Mobile Payment Report 2019 bezahlen mittlerweile 32% der Österreicherinnen und Österreicher bargeldlos. (Quelle: PwC) Auch die FH Burgenland Absolventin Martina Adler befragte im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Studiengang IT Infrastruktur-Management mehr als 200 Personen zur Akzeptanz der modernen Technologien. Ihr Fazit: Burgenländer attestieren den vorhandenen Systemen eine überdurchschnittlich hohe Benutzerfreundlichkeit. Von den burgenländischen Mobile Payment Nutzern gab die Hälfte sogar an, bei jedem Einkauf die mobile Bezahlfunktion zu nutzen. 30% täten dies nur dann, wenn sie zu wenig Bargeld mithätten.

Bye bye Bargeld?

Eines vorab: in Österreich wird der Großteil aller Zahlungen nach wie vor bar durchgeführt, gefolgt von Bankomat- und Kreditkartenzahlungen. „Das Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch hat sich hierzulande noch nicht wirklich etabliert“, erklärt Adler. Dennoch beschäftigte sich die FH Burgenland Absolventin bereits im Sommersemester 2019 – bevor erste Werbekampagnen von Mobile Payment Anbietern in Österreich lancierten – mit der Akzeptanz der modernen Technologien.

Zukünftige Technologien spielen in Lehre und Forschung an der FH Burgenland selbstverständlich eine wichtige Rolle. Wir versuchen, Trends zu orten und die Studierenden auf die Bedürfnisse der Konsumenten von morgen vorzubereiten. 

Christian BüllDepartmentleiter Informationstechnologie und Informationsmanagement der FH Burgenland

„Konsumentinnen und Konsumenten machen dann von Mobile Payment Lösungen Gebrauch, wenn sie dadurch einen Nutzen haben“, ist FH Burgenland Absolventin Martina Adler überzeugt. Dieser liege vorrangig in der Zeitersparnis und der Sicherheit. Kunden sparen sich den Weg zum nächsten Bankomaten und je weniger Bargeld in Geldbörsen, Kassen, Wohnungen und Geschäftslokalen vorhanden ist, desto geringer sind die Chancen auf Einbrüche und Diebstähle. Von den burgenländischen Befragten gaben 12,7% an, Mobile Payment zu nutzen. Das Burgenland lag damit etwa 1% über dem Ergebnis aller Befragten aus insgesamt sieben Bundesländern (keine Teilnehmer aus Salzburg und Vorarlberg). 50% der burgenländischen User sind zwischen 15 und 25 Jahre alt, 26% zwischen 25 und 36 Jahre alt. Verwendet wird Mobile Payment im Burgenland vorrangig im Lebensmittelhandel, für Freizeitaktivitäten und im Einzelhandel, noch kaum in der Gastronomie.

Auf die Frage nach den Gründen, warum die befragten Personen die angebotenen Mobile Payment Lösungen NICHT in Anspruch nehmen, kamen als Antwort hauptsächlich mangelndes Vertrauen sowie, keine Vorteile darin zu sehen. Laut Meinung der jungen Expertin brauche man sich jedoch nicht vor Sicherheitslücken zu fürchten. „Die Anbieter können es sich nicht wirklich erlauben, hier zu schwächeln. Die Technologien sind gut ausgereift und bieten viele Vorteile“, meint Adler. Sie wird die Entwicklung in den nächsten Jahren jedenfalls gespannt beobachten.

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium, Informatikstudium mit Fokus auf IT Infrastrukturen, Vollzeit (DI bis FR) oder berufsbegleitend (alle zwei Wochen: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – 6 Semester – Akademischer Grad „Bachelor of Science Engineering, BSc“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung

Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2020: 31. März 2020

Informationen unter www.fh-burgenland.at, der InfoLine 05 7705 3500 und bei der InfoLounge der FH Burgenland jeden ersten Samstag im Monat im Zeitraum von 10 bis 12 Uhr an den Studienzentren Eisenstadt und Pinkafeld.

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: christiane.staab[at]fh-burgenland.at