02. Mai 2016

FH Burgenland setzt mit Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“ auf ein wichtiges Zukunftsfeld.
Absolventen erhalten eine umfassende Ausbildung in den Bereichen neuer Versorgungskonzepte.

Pinkafeld, 2. Mai 2016 – Das Thema Gesundheit stellt ein zentrales Zukunftsthema dar. Dass das Versorgungssystem ein eher uneinheitliches Bild abgibt, ist kein Geheimnis. „Was fehlt, ist ein Schnittstellenmanagement sowohl innerhalb von Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens als auch zwischen diesen. Die FH Burgenland bildet hierfür Experten aus, deren Aufgabe es ist, Übergänge zwischen unterschiedlichen Behandlungs- und Fachbereichen herzustellen und Nahtstellen ganzheitlich, effizient, effektiv und höchst patientenorientiert zu gestalten“, so Studiengangsleiter Peter J. Mayer. Im Mittelpunkt dieser speziellen Ausbildung steht ganz klar der Mensch. Integrierte Versorgung bildet den Rahmen einer optimalen Versorgungskette und spezialisiert sich auf die Bedürfnisse der Patienten. Das Masterstudium gibt Antwort auf viele Fragen, die sich im Gesundheits- und Sozialwesen stellen.

 

Hohe Qualität in allen Versorgungsbereichen

Die Besonderheiten dieses Studiengangs hat auch Florian Eder, Student im vierten Semester, erkannt: „Langfristig ist Integriertes Versorgungsmanagement die Zukunft. Es geht darum, dass die Patienten durch alle Stationen ihres Krankheitsverlaufs geleitet werden, egal in welchem Sektor des Gesundheits- und Sozialwesens er oder sie sich befindet. Es beginnt zum Beispiel mit einem Hausarztbesuch, anschließend ein Krankenhausaufenthalt, möglicherweise eine Rehabilitation oder einer Versorgung durch mobile Hauskrankenpflege. Wenn die Patienten von vornherein kompetent beraten und begleitet werden, laufen sie nicht Gefahr eine „Ärzte-Odyssee“ zu durchleben oder unnötige Behandlungen machen zu lassen. Das spart dem Gesundheitssystem und damit dem Steuerzahler viel Geld“, erzählt Eder.

Das Masterstudium ist einzigartig in Österreich und wurde im Herbst 2014 an der FH Burgenland eingeführt. „Speziell ist, dass man als Student neben einer fundierten Managementausbildung in alle Bereiche Einblicke bekommt, das hilft in der Praxis die Abläufe in anderen Versorgungsbereiche besser zu verstehen und so effizienter zusammenarbeiten zu können. Auch die Zukunftsperspektiven sind gut: Unser Wissen wird im gesamten Gesundheitssystem, und insbesondere eben an den Schnittstellen entlang der Versorgungsketten gebraucht“, begründet Florian Eder die Wahl dieses Studiums.

 

Absolventen dringend gebraucht
„Die Liste an zukünftigen Arbeitsbereichen unserer Absolventen ist lang: sie werden vor al-lem in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens dringend gebraucht, wie in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Rehabilitationskliniken, bei Trägereinrichtungen des Gesundheits-, Pflege- und Sozialbetreuungsbereiches, in Einrichtungen der Sozialen Arbeit, in Langzeitbetreuungseinrichtungen (z.B. Pflegeheime, Palliativ- und Hospizeinrichtungen), bei Sozialversicherungsträgern, bei Gebietskörperschaften, in der ambulanten Versorgung, in Pflegeberatungsstellen, bei ärztlichen Praxisnetzen oder Gemeinschaftspraxen sowie in weiteren nationalen und internationalen Gesundheitsorganisationen“, so Peter J. Mayer. Ebenso stellen Forschungs- und Planungsinstitute des Gesundheits- und Sozialwesens Möglichkeiten für Absolventen dar. Weitere Tätigkeitsfelder sind neben dem Gesundheits- und Sozialwesen die Lehre, Forschung und Entwicklung.

 

Facts zum Studiengang

Masterstudium – 4 Semester – berufsbegleitend (Freitag und Samstag alle zwei Wochen) – Akademischer Grad „Master of Science in Health Studies, MSc“ – Studienort Campus Pinkafeld – Zugang: Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung (Bachelor-, Diplom- und Masterstudiengänge von Fachhochschulen und Universitäten, auch Mediziner sind herzlich willkommen), sowie berufliche Erfahrung im Gesundheits- und Sozialwesen.

Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2016: 31. Mai 2016

 

Die Initiates file downloadPressemeldung zum Download.