07. Oktober 2020

Mit dem Health Research Award werden herausragende Masterarbeiten von österreichischen Fachhochschulen des Fachbereiches Gesundheit ausgezeichnet. Zweimal Gold und einmal Silber gingen heuer an Absolventinnen der FH Burgenland.

Erstmals fand auch die Preisverleihung des Health Research Award diesmal online statt.

Pinkafeld, 07. Oktober 2020 - Zum neunten Mal vergaben das Österreichische Netzwerk der FH-Studiengänge für Gesundheitsmanagement und die Plattform der Gesundheitswirtschaft den Health Research Award. Prämiert werden jedes Jahr Masterarbeiten, die sich mit aktuellen nationalen und internationalen Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen in den Kategorien Digitalisierung und Innovation im Gesundheitswesen, Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung und Management im Gesundheitswesen beschäftigen.

Die Fachhochschulen im Bereich Gesundheit, insbesondere die prämierten Absolventinnen und Absolventen, liefern mit ihren hervorragenden und zukunftsweisenden Masterarbeiten Innovationsimpulse für die Gesundheitswirtschaft.

Erwin GollnerDepartmentleiter Gesundheit an der FH Burgenland

Besonders stolz sei man auf die drei top Auszeichnungen eigener Absolventinnen, die mit ihren ausgezeichneten Abschlussarbeiten punkten konnten und ihre Qualifikationen bereits in guten Positionen im Gesundheitsbereich einbringen, so Gollner.

Drei ausgezeichnete Arbeiten der FH Burgenland

Drei Absolventinnen des Masterstudienganges „Gesundheitsmanagement und Integrierte Versorgung“ wurden mit dem Health Research Award ausgezeichnet.

Silke Göltl sicherte sich in der Kategorie „Management im Gesundheitswesen“ den ersten Platz mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Beyond Budgeting. - Ein Managementmodell zur Überwindung des Spannungsfeldes zwischen zahlenorientiertem Controlling und werteorientiertem Führen in der Gesundheits- und Sozialbranche in Österreich?“. Göltl bringt ihre Expertise aktuell als Kaufmännische Direktorin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt ein. Portraitfoto.

Anja Fallmann erzielte in der Kategorie „Gesundheitsversorgung“ den ersten Platz mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Schnitt- und Nahtstellenmanagement für Schlaganfallpatientinnen und -patienten gestalten - am Beispiel der Schlaganfallstation des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Wien“. Sie ist aktuell als Fachmitarbeiterin für Casemanagement in der zentralen Leitung der Beratungszentren Pflege und Betreuung des Fonds Soziales Wien tätig. Portraitfoto.

Birgit Krassnig belegte den zweiten Platz in der Kategorie „Digitalisierung und Innovation im Gesundheitswesen“. Ihre Masterarbeit hatte den Titel „Cyberbedrohungen und Angriffe auf Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen in österreichischen Krankenanstalten“. Frau Krassnig arbeitet als Biomedizinische Analytikerin am Univ. Klinikum Graz, Abteilung für Neurologie. Portraitfoto.

Zum Health Research Award

Die Preisverleihung findet üblicherweise im Rahmen des Österreichischen Gesundheitswirtschaftskongresses statt, an dem wesentliche Stakeholder des Gesundheitswesens und der Gesundheitswirtschaft teilnehmen. In diesem Jahr wurde die Verleihung ins Internet verlegt. Die derzeitigen Mitglieder des Österreichischen Netzwerkes der FH-Studiengänge im Bereich Gesundheit sind die FH Burgenland, FH Joanneum, FH Campus Wien, FH Gesundheitsberufe Oberösterreich, FH Gesundheitsberufe Tirol, FH Kärnten, FH Oberösterreich, FH St. Pölten, FH Technikum Wien, IMC Fachhochschule Krems und MCI Management Center Innsbruck.

Unterstützt wurde der Health Research Award heuer von Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs, der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS), der Janssen-Cilag Pharma GmbH, und der Vinzenz Gruppe.

Wie wurde gewählt?

Das Auswahlverfahren der Masterarbeiten setzte sich auch heuer wieder aus drei Phasen zusammen: Auf der ersten Stufe nominierten die Fachhochschulstudiengänge ihre besten Arbeiten pro Kategorie (jeweils maximal zwei pro Studiengang). Auf der zweiten Stufe fand das wissenschaftliche Begutachtungsverfahren der eingereichten Arbeiten durch die Steszgal Informationstechnologie GmbH (Kategorie Digitalisierung und Innovation im Gesundheitswesen), den Fonds Gesundes Österreich (Kategorie Gesundheitsförderung), die Österreichische Gesellschaft für Public Health (Kategorie Gesundheitsversorgung) und die Schaffler Verlag GmbH (Kategorie Management im Gesundheitswesen) statt.

Die drei am besten bewerteten Masterarbeiten pro Kategorie wurden von den Verfasserinnen und Verfassern im Rahmen eines Hearings präsentiert. Die Jury bestand aus Vertretern eines FH-Studiengangs und der Sponsoren.

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: christiane.staab[at]fh-burgenland.at