10. Jänner 2017

• Duales Prinzip: Bachelor kombiniert Praxis und Wissenschaft
• Erste Absolventen schließen im Sommer ihr Studium ab

Oberwart, 10. Jänner 2017 – Der Gesundheitsbereich – speziell die Krankenpflege – ist Zukunftsthema und Job-Bringer zugleich. Während der demografische Wandel die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt, entstehen durch diese Entwicklung auch zusätzliche Möglichkeiten für Absolventen. Hier setzt der Bachelor Gesundheits- und Krankenpflege an und deckt den Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten ab.

 

Im Herbst 2014 fiel der Startschuss für den Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Burgenland – die ersten Absolventinnen und Absolventen werden im Sommer 2017 ihr Studium abschließen. Akademisierte Pflege lautet dabei das Stichwort: „Um die steigenden Anforderungen in der Gesundheits- und Krankenpflege erfüllen zu können, muss auch die Qualifikation erhöht werden. Akademisch gebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger können dem wissenschaftlichen Diskurs folgen und die Ergebnisse auch besser in die Praxis umsetzen“, unterstreicht Studiengangsleiterin Karin Dolmanits die Wichtigkeit.

 

Arbeit direkt am Patienten

Das Berufsbild des Bachelors ist auf die Tätigkeit mit Patienten ausgelegt. Aus diesem Grund sind die Berufspraktika ein fixer Bestandteil der Ausbildung. „Die praktische Ausbildung umfasst mehr als die Hälfte des Studiums und hat mit 94,5 ECTS den höchsten praktischen Anteil aller Bachelorstudiengänge der Gesundheits- und Krankenpflege in Österreich“, erklärt Karin Dolmanits. Die Praxis sei wichtig, um Gelerntes an Patienten und Klienten anwenden zu können, so die Studiengangsleiterin. „Eine Praxis muss in Krankenanstalten, Altenwohn- und Pflegeheimen, Rehabilitationszentren und in der Hauskrankenpflege absolviert werden. Meine Studierenden können ihren Praxisort frei wählen. Sie können österreichweit ein Praktikum absolvieren, es ist auch ein Praktikum im Ausland möglich.“

Diese Besonderheit der Ausbildung schätzen auch die Studierenden: „Ich habe im Laufe meiner Berufspraktika in Pflegeheimen, einem Reha-Zentrum, der Psychiatrie und in verschiedenen Fachabteilungen in Krankenhäusern gearbeitet. Außerdem habe ich zweimal die Chance ergriffen, um ein Praktikum im Ausland zu machen“, erzählt Stefanie Puhr. Die zahlreichen beruflichen Stationen während der Ausbildung haben ihr nicht nur den Umgang mit Patienten näher gebracht: „Man wird in der Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Berufsgruppen geschult. Während der Praktika arbeitet man teilweise selbstständig oder interdisziplinär.“ Ähnliche Erfahrungen hat auch ihre Studienkollegin Nadja Gleichweit gesammelt: „Jedes Berufspraktikum bedeutet neue Kollegen, neue Patienten, neue Situationen und neue Krankheitsbilder und bedeutet daher auch ständige Weiterentwicklung und Verbesserung.“

 

Mit „Doppelabschluss“ in eine sichere Zukunft

Bei einer weiteren Besonderheit des Bachelors sind sich die beiden Studentinnen einig: „Der duale Abschluss ist ein absoluter Pluspunkt. Wir erhalten ein Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege und schließen zusätzlich mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Health Studies (BSc) ab.“

Mit diesem Prinzip bilden wir junge Menschen am Puls der Zeit aus und passen uns an die Herausforderungen im Gesundheitsbereich an, weiß auch die Studiengangsleiterin: „Gut ausgebildetes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal mit pflegewissenschaftlichem Know-how ist in den Gesundheitseinrichtungen stark gefragt.“

 

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – 6 Semester – Vollzeit – Akademischer Grad „Bachelor of Science in Health, BSc“ und Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege – Studienort Campus Gesundheit Burgenland in Oberwart – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung

Anmeldungen für einen Studienstart im Herbst ab sofort möglich bis 31. Mai 2017.

 

Nähere Informationen zum Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege sowie über das gesamte Studienangebot der Fachhochschule Burgenland befinden sich auf der Homepage www.fh-burgenland.at.

 

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BU:Studentin Nadja Gleichweit arbeitet während ihrer Berufspraktika direkt am Patienten und setzt Gelerntes in die Praxis um.

 

 

Rückfragenhinweis:

Marlene Anger, BA

Marketing & Kommunikation

Fachhochschule Burgenland

marlene.anger[at]fh-burgenland.at

+43 664 88134518