25. Mai 2016

Tag der Nachbarschaft am 27. Mai: Forschung Burgenland-Projekt
fördert soziale Teilhabe älterer Menschen.
Ziel: Menschen ab 61 Jahren sollen mehr an Gemeindeaktivitäten teilnehmen.

Pinkafeld – 25. Mai 2016: Der Bezirk Oberwart gilt im Vergleich zu anderen Regionen Österreichs als benachteiligt. Sozial, gesundheitlich und wirtschaftlich. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil älterer Personen an der Gesamtbevölkerung, ein eher geringer Bildungsstand, eine niedrige Erwerbstätigkeit und ein geringes Bruttoregionalprodukt zeichnen ein eher düsteres Bild der Region. Der ideale Ort also für ein Forschungsprojekt, das die Gesundheit und das Wohlbefinden der älteren Generation in den Vordergrund rückt.

Seit Juli 2015 läuft das Projekt „Gemeinsam gesund alt werden“ in einer Kooperation der Forschung Burgenland (einer Tochter der FH Burgenland), des Hilfswerks Burgenland und der Volkshilfe Burgenland. Das Modellprojekt im Rahmen der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft“ des Fonds Gesundes Österreich richtet sich an ältere Menschen ab 61 Jahren und findet im Bezirk Oberwart in den Gemeinden Bad Tatzmannsdorf, Bernstein, Oberschützen, Rechnitz, Wolfau, Litzelsdorf, Oberwart und Pinkafeld statt.

 

Zeit für die Menschen von nebenan

Die Visionen des interdisziplinären Projektteams sind vielversprechend – so sollen zum Beispiel Gesundheit, Wohlbefinden sowie die Lebensqualität der über 60-Jährigen verbessert und die gesundheitliche Chancengerechtigkeit gefördert werden. Aber auch mehr Mitwirkung und Mitbestimmung am Gemeindeleben soll das Projekt ermöglichen.Gute Nachbarschaft hat unschätzbaren Wert und trägt viel zur Lebensqualität und zum Wohlbefinden bei – und das tut der Gesundheit gut“, so Projektleiterin Magdalena Thaller, von der Forschung Burgenland.


Tag mit den Nachbarn

Im Rahmen der Initiative findet einmal im Monat ein Treffen in jeder teilnehmenden Gemeinde statt. Die Maßnahmen reichen dabei von gemeinsamen Aktivitäten wie Sing- und Erzählrunden über generationsübergreifende Tätigkeiten wie Basteln mit Kindern oder Handy- und Computerkurse. „Wir hatten bereits in jeder Gemeinde eine Veranstaltung dieser Art. Sie sind sehr gut besucht und beliebt bei den älteren Menschen. Auch nach Projektende sollen diese monatlichen Treffen in den Gemeinden bestehen bleiben“, berichtet Thaller stolz.

In den Gemeinden sollen auch Nachbarschaftsbörsen etabliert werden, über die engagierte Menschen ihre Unterstützung anbieten können. Außerdem ist in den beteiligten Gemeinden der Wunsch entstanden, sich auch untereinander zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Ein Wunsch, dem das Projektteam von „Gemeinsam gesund alt werden“ mit einem ersten Vernetzungstreffen Ende April gerne nachgekommen ist.

 

Die Initiates file downloadPressemeldung zum Download.

Die Pressefotos zum Download:

Initiates file downloadFoto 1: "Gemeinsam gesund alt werden": Gemeinsames Basteln in Litzelsdorf.

Initiates file downloadFoto 2: Projektleiterin Magdalena Thaller beim ersten Vernetzungstreffen.