03. Feber 2016

Erfolgreiche Entwicklung auf 60 Seiten in „Campus Wissen“ sichtbar gemacht
„Herausragende Projekte, erfolgreiche Teams und einzigartige Karrieren“

Eisenstadt, 3. Februar 2016  –  Was in den 1990er Jahren klein begann, ist mittlerweile endgültig den Kinderschuhen entwachsen. Wäre die FH Burgenland ein Mensch, hätte sie wohl jetzt ihren „Master“ mit Bravour abgeschlossen. Das wird jetzt schwarz auf weiß in einem umfassenden Leistungsbericht „Campus Wissen“ belegt. Dieser gibt auf 60 Seiten Einblicke in das Hochschulleben, zeigt die Teams hinter herausragenden Leistungen und stellt die breite Studien- und Forschungspalette dar.Gemeinsam mit Landeshauptmann Hans Niessl und Aufsichtsratsvorsitzender Gabriele Ambros stellten die beiden FH-Geschäftsführer Georg Pehm und Josef Wiesler den Band vor.

 

Niessl: „Leistungsbericht bestätigt Bedeutung der FH Burgenland“

„Der wirtschaftliche Aufstieg des Burgenlandes ist eng mit dem modernen Bildungssystem im Burgenland verbunden“, unterstreicht der Landeshauptmann: „Denn gut ausgebildete junge Menschen mit breiten Kompetenzen sind die Voraussetzung für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg im Burgenland.“ Daher habe er auch bewusst das Jahr 2016 zum „Jahr der Bildung“ ausgerufen – einerseits um die Leistungskraft des Bildungssystems aufzuzeigen. Andererseits gehe es darum, zu neuen Entwicklungen in der Wirtschaft und im Berufsleben die richtigen Antworten zu finden.

Die FH Burgenland mit ihren beiden Standorten in Eisenstadt und Pinkafeld spiele dabei eine zentrale Rolle, was durch die Leistungsschau eindrucksvoll unterstrichen werde, sagt der Landeshauptmann. „Die FH Burgenland steht sehr gut da: Die Zahl der Studierenden wächst, das Studienangebot in Aus- und Weiterbildung ist so vielfältig wie nie zuvor und die Qualität durch unabhängige Experten bestätigt. Die rund 500 Lehrenden haben gemeinsamen mit den Mitarbeitern in Forschung und Management aus den Möglichkeiten, die das Land im Hochschulbereich fördert, viel gemacht.“

Für die kommenden Jahre sehe er vor allem in den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen Potenziale: „Ich bin überzeugt, dass den Technikern die Zukunft gehört. Daher werden wir in diesem Bereich noch zusätzliche Anstrengungen unternehmen und diesen Schwerpunkt weiter ausbauen.“ Zu dem mit dem aktuellen Studienjahr gestarteten technischen Masterstudiengang „Cloud Computing Engineering“ komme mit nächstem Studienjahr der nächste technische, nämlich der 6-semestrige BA-Studiengang „Gebäudeautomation“, hinzu. Die FH Burgenland habe sich durch ihr Zusatzangebot in der akademischen Weiterbildung  und in der beruflichen Qualifizierung über die Akademie Burgenland zu einem Bildungsknotenpunkt entwickelt, der auch international gut vernetzt ist, so Niessl.

 

Ambros: „Wichtiger Ansprechpartner für Forschung“

Aufsichtsratsvorsitzende Gabriele Ambros hebt insbesondere die Forschungsleistung der Hochschule und seines Tochterunternehmens Forschung Burgenland hervor: „Was in den Hörsälen und Laboreinrichtungen an wissenschaftlicher Kompetenz, Forschergeist und Innovationskraft vorliegt, ist gerade für das Burgenland von besonderem Wert. Die FH Burgenland ist die zentrale – und für viele Wirtschaftsbereiche auch einzige – Andockstelle für regional verankerte Unternehmungen und Industriebetriebe.“

Es sei sehr erfreulich, dass die Forschungsleistung in den letzten Jahren enorm gesteigert werden konnte, die Anknüpfung an das nationale Netzwerk gelungen ist und die Anzahl der Forschungskooperationen mit anderen Universitäten und Hochschulen sich so vielfältig wie noch nie zuvor gestaltet, sagt Ambros, die auch dem Rat für Forschung, Technologie und Innovation vorsteht. „Dass zu den Forschungsstärken rund um die Themen Erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Simulationen oder Gebäudetechnik nunmehr auch die Felder Gesundheit, IT- und IT-Security sowie sozialwissenschaftliche Themenstellungen beforscht werden, ist eine sinnvolle Erweiterung der Palette.“ 

Sie begrüße auch die jüngst gesetzten Anstrengungen, die internationale Ausrichtung und Vernetzung der Hochschule weiter voranzutreiben. „In einer global ausgerichteten Wirtschaft werden Sprachkompetenzen, Auslandserfahrungen und länderübergreifende Verbindungen immer wichtiger“, betont Ambros.

 

Pehm: „Die FH Burgenland ist eine echte Erfolgsgeschichte“ 

„Es ist dem gesamten Team gelungen, der Erfolgsgeschichte der FH Burgenland ein weiteres Kapitel hinzuzufügen“, resümiert Geschäftsführer Georg Pehm: Mit 2.136 verzeichnet die FH eine Rekordzahl an Studierenden – „Was wir bieten, kommt bei den Studierenden an.“

 

Starkes Wachstum in allen Bereichen

  • Im aktuellen Studienjahr mit 2.136 Studierenden ist das Department Wirtschaft das größte mit 734 Studierenden, gefolgt vom Department Informationstechnologie und Informationsmanagement mit 539, danach das Department Energie- und Umweltmanagement mit 484, 291 Studierende entfallen auf das Department Gesundheit und 88 auf das Department Soziales.
  • Gewachsen ist auch die Zahl der außerordentlichen Studierenden: Im Studienjahr 2015/2016 haben sich 435 für Weiterbildungslehrgänge am AIM (Austrian Institute of Management) oder der Akademie Burgenland entschieden, 27 nehmen am PhD-Programm der FH Burgenland teil und 20 am Advanced Bridging-Program.
  • Gestiegen ist auch der Anteil der weiblichen Studierenden an der FH Burgenland. Waren es im Studienjahr 2012/13 49,9 Prozent, liegt der Wert aktuell bei fast 55 %.
  • 1.450 entscheiden sich für ein berufsbegleitendes Studium an der FH Burgenland und 686 absolvieren ihr Studium Vollzeit.
  • Die FH Burgenland und ihre vier Tochterunternehmen sind mittlerweile Arbeitgeber für über 600 Mitarbeiter. Davon sind 157 hauptberufliche Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe.
  • Deutliche Zuwächse verzeichnet die FH Burgenland in der Außenwirkung: So konnte die Anzahl positiver Medienberichte verfünffacht und die Interaktion in Sozialen Netzwerken vervielfacht werden.
  •      Der Erfolg der FH Burgenland macht sich auch in der Umsatzentwicklung bemerkbar. Betrug der Gesamtumsatz 2012 noch 12,8 Mio. Euro, so liegt er aktuell insgesamt bei 20,6 Millionen Euro. Davon entfallen 17,8 Millionen Euro auf die Fachhochschule, 1,8 Millionen auf die Forschung Burgenland und jeweils eine halbe Million auf das AIM (Austrian Institute of Management) und die Akademie Burgenland.

  •     In den vergangenen 22 Jahren hat die FH Burgenland insgesamt 5.330 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht.

 

Wiesler: „Forschung hat bei uns einen hohen Stellenwert“

Als hundertprozentige Tochter ist die Forschung Burgenland mit der FH Burgenland eng verbunden. „Wir unterstützen intensiv die anwenderorientierte, wirtschaftsnahe Forschung und sind damit auch ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft im Burgenland“, betont FH-Geschäftsführer Josef Wiesler.

„An den beiden Standorten Eisenstadt und Pinkafeld werden über 50 Forschungsprojekte in den Schwerpunkten der Fachhochschule durchgeführt“, erläutert Wiesler. Dabei sei es gelungen, insbesondere FFG-Förderungen in deutlich höherem Ausmaß anzusprechen und erstmals in EU-weite Förderprogramme einzusteigen.

Die Fachhochschule Burgenland verfügt sowohl am Standort Pinkafeld als auch am Standort Eisenstadt über gut ausgestattete Laboreinrichtungen. „Dadurch ist es uns möglich, unseren Auftrag, die Lehre durch angewandte Forschungsprojekte zu unterstützen, in hohem Ausmaß umzusetzen“, ist Wiesler überzeugt. Mit dem Bau des Energetikum – dem sogenannten „Living Lab“ - am Standort Pinkafeld wurde die ausgezeichnete Forschungsarbeit vor allem im Bereich Gebäude- und Energietechnik weiter ausgebaut. „Das Land Burgenland hat den Ausbau mit seinem großen Engagement ermöglicht“, so Wiesler abschließend.

 

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