04. Jänner 2016

Studierende des Masterstudiengangs Information Medien Kommunikation an der FH Burgenland blickten hinter die Kulissen von Berliner Unternehmen.
Den Rahmen der dreitätigen Exkursion bildete das Thema Startup/Entrepreneurship.

Eisenstadt, 4. Jänner 2016 – 12 Stationen, drei Tage und eine Stadt. Schauplatz ist Berlin – einer der wichtigsten Hotspots bei der Entwicklung einer Geschäftsidee. Ideal für eine Studienreise, wenn es um die Themen Startup und Entrepreneurship geht. Studierende aus dem Masterstudiengang Information Medien Kommunikation an der FH Burgenland besuchten mit Hochschullehrer Robert Pinzolits und Studiengangsleiter Michael Roither Startups, Marketing-Agenturen, Medienhäuser und konnten so in direkten Austausch mit den unternehmerischen Köpfen der Berliner Startup Szene treten.

 

Warum gerade Berlin? „Hier gibt es die Kultur, die es ermöglicht seine Ideen zu formulieren und angehört zu werden. Auch das Selbstverständnis, Kritik an der Idee als Chance zur Verbesserung von dieser zu verstehen ist dort in den Köpfen durch den hohen Grad der Internationalisierung stark verankert. Das impliziert auch das Scheitern und die Fähigkeit des Lernens aus den eigenen Fehlern. In Berlin tummeln sich Investoren, Business Angels und sogenannte ‚Accelerators‘, also Beschleuniger. Hier tut sich ein riesiges Netzwerk an Experten auf, das einem helfen kann, die eigene Geschäftsidee auf gesunde Beine zu stellen“, erklärt Robert Pinzolits. Für den Hochschullehrer ist es wichtig, dass die Masterstudierenden auf dieser Reise einen Einblick in die Informations- und Kommunikationsberufe bekommen.

 

Exkursion, Jobangebot inklusive

Und was nehmen die Studierenden für ihr Studium von der Reise mit? „Ein Highlight war auf jeden Fall der Besuch bei Etsy, eine Plattform für Designer und Künstler. Wir erhielten spannende Einsichten in die strategischen Prozesse des Brand-Managements und Brand-Designs. Zu der Zeit war auch gerade ein Etsy Popup-Store in Berlin und wir hatten die einmalige Gelegenheit direkt mit den Designern zu sprechen. Wir wurden auch darauf aufmerksam gemacht, dass Etsy einen Praktikumsplatz zu vergeben hat. Ich glaube, einige von uns haben das ernsthaft in Erwägung gezogen“, erzählt Julia Krammer.

Halt wurde unter anderem auch bei der republica - einer Bloggerkonferenz, beim Axelspringerverlag, dem Bayrischen Rundfunk oder etwa auch dem Beta-Haus – einem der bekanntesten Coworking-Spaces in Berlin, gemacht. 

 

Die Exkursion hat auch die Studentin Barbara Schwarz inspiriert: „Der Austausch mit den Unternehmern aus unserer Branche hat sehr motiviert, sich selbstständig zu machen. Außerdem überlege ich, im vierten Semester ein Auslandsemester in Berlin zu machen“.  Auch Marie Ruhsam schwärmt von den Eindrücken und Erfahrungen, die sie während der Exkursion sammeln konnte: „Ich war verwundert, dass wir auch so viele Österreicher kennengelernt haben, die versuchen, hier ihre Geschäftsidee zu verwirklichen“. Wie etwa auch das österreichische Fintech-Unternehmen Number 26, das am letzten Tag der Berlinreise besucht wurde. DerWiener Christian Rebernik ist seit einem halben Jahr bei Number 26 tätig und dort als CTO für alle technischen Aspekte derMobile-Banking-App hauptverantwortlich. Er schilderte die Herausforderungen, die auf einjunges Startup zukommen.

 

Facts zum Studiengang

Berufsbegleitendes Masterstudium – 4 Semester – Akademischer Grad „Master of Arts in Social Sciences, MA” – 35 Studienplätze (unterrichtet in zwei Gruppen) – Studienort Campus Eisenstadt – Unterrichtssprache Deutsch, einzelne Lehrveranstaltungen Englisch – Zugang: abgeschlossenes  Fachhochschul-Bachelorstudium oder gleichwertiges Studium aus sozial-, geistes- oder wirtschaftswissenschaftlichen, künstlerisch-gestaltenden oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen – Anmeldefrist für Studienstart im Herbst 2016: 31. Mai 2016

 

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