23. Dezember 2015

Internationaler Wissenschaftskongress e-nova findet am 26. und 27. November 2015 am Studienzentrum in Pinkafeld statt.
Thema ist die Versorgung, Nutzung und Integration Nachhaltiger Gebäude.

Pinkafeld, 26./ 27. November 2015 – Die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Gebäudesektor sind hochaktuell. Auf diesen Sektor entfallen mehr als 40 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und rund 21 Prozent der Treibhausgas-Emissionen. Daher hat es sich die FH Burgenland zum Ziel gesetzt, mit der e-nova 2015 einen nennenswerten Beitrag in den behandelten Themenbereichen zum Fachgebiet der Nachhaltigen Gebäude zu ermöglichen. Auch in diesem Jahr nutzen rund 200 Wissenschaftler die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und Netzwerken.

 

Das Burgenland habe am Energiesektor eine führende Rolle eingenommen und die Lehr- und Forschungseinrichtungen der FH Burgenland am Studienzentrum Pinkafeld seien dafür maßgeblich mitverantwortlich, so Geschäftsführer Josef Wiesler bei seiner Eröffnungsrede. „Ich freue mich, dass es der FH Burgenland im Department Energie-Umweltmanagement gelingt, nunmehr zum 19. Mal maßgebliche Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung am Studienzentrum Pinkafeld an einen Tisch zu bringen. Nur im Dialog können Probleme und Maßnahmen diskutiert werden, die letztendlich uns allen helfen“, betont Wiesler.

 

Grundlegende Veränderung unumgänglich

Die Themenschwerpunkte der e-nova 2015 stellen den Wandel der Rolle vom Gebäude als reiner Verbraucher hin zum Versorger unter Ausnutzung natürlicher Ressourcen und von Energiespeichern in den Mittelpunkt. Auch die Baubiologie- und ökologie sowie die Akzeptanz der Benutzer sind dabei wichtige Faktoren. „Wissenschaftler und Ingenieure beschäftigen sich bereits seit Jahrzehnten mit der energetischen Optimierung von Gebäuden“, so der Departmentleiter des Bereichs Energie-Umweltmanagement Gernot Hanreich. Doch obwohl unsere Gesellschaft dem Thema Energieverbrauch große Aufmerksamkeit schenke, lasse sich keine wesentliche Verringerung erkennen. Dies unterstreiche die nach wie vor bestehende Bedeutsamkeit des Themenbereichs „Nachhaltige Gebäude“, so Hanreich abschließend.

 

In den zwei Tagen der e-nova beschäftigen sich 56 Vorträge und zwei Keynotes, verteilt auf drei Parallelsessions, von internationalen Rednern mit Themen wie Kleinwindenergie, Indoor air-quality, Energiespeicher, Mensch-Gebäude-Interaktion, Regelungstechnik, Nachhaltige Gebäude in einer Smart-City Umgebung und vielen mehr. „Dabei spannen die inhaltlichen Beiträge einen Bogen von Untersuchungen und Bewertungen von innovativen Konzepten über Produktneu- und Produktweiterentwicklungen bis hin zu Best-Practice Beispielen“, erklärt Robert Kranner, Organisator der Veranstaltung. Die Beiträge zu den Vorträgen sind auch in einem Tagungsband zusammengefasst.

Den Abschluss der 2-tägigen Veranstaltung bildet die Auszeichnungsveranstaltung „klimaaktiv Gebäude-Highlights im Burgenland“, bei der erstmals sechs Gebäude (fünf Wohnbauten und ein Bürogebäude) aus dem Burgenland dafür ausgezeichnet werden, dass sie den klimaaktiv Gebäudestandard erreicht haben.

Forschung zentrales Thema an der FH Burgenland

„Die FH Burgenland stellt einen wichtigen Schnittpunkt dar, an dem sich Theorie und Praxis treffen, Wissenschaftler, Forscher und Lehrende zusammenkommen“, so Wiesler. „Über 200 Wissenschaftler ins Südburgenland zu bringen, zeigt von der hohen Reputation, die sich diese Veranstaltung in den letzten Jahren erarbeitet hat“. Der Kongress sei ein sichtbares Zeichen für die Kompetenz und den Stellenwert der Hochschule in der Gebäudetechnik und den angrenzenden Feldern. „In diesem Bereich sind wir Taktgeber.“ Zudem sei die e-nova ein wertvoller Impuls, den das Burgenland im Bereich Forschung und Entwicklung auch dringend brauche, um langfristig aufschließen zu können. „Ergebnisse der e-nova stellen nicht selten den Beginn neuer Entwicklungen, Forschungen und umsetzbarer Verbesserungen dar.“

 

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