13. Juli 2016

FH Burgenland kooperiert mit drei Partneruniversitäten aus Ungarn, der Slowakei und Kroatien im International Joint Cross-Border PhD Programme
Anmeldeschluss für das Doktoratsprogramm ist der 31. Juli

Irena Zavrl (links) ist Initiatorin und Betreuerin des PhD-Programms an der FH Burgenland

Eisenstadt, 13. Juli 2016 – Was lange Zeit den Uni-Absolventen vorbehalten war, ist mittlerweile auch für FH-Abgänger möglich – außerdem ist es im Burgenland möglich: Seit Herbst 2014 bietet die FH Burgenland ein Joint Cross-Border Doktoratsprogramm an. „Joint ist hier das Zauberwort“, erklärt Irena Zavrl, Hochschullehrerin und Initiatorin des Programms. „Es handelt sich um ein kooperatives, grenzüberschreitendes und internationales Doktoratsprogramm mit drei Partneruniversitäten: der Universität West Ungarn, Doctoral School István Széchenyi in Sopron, der Wirtschaftsuniversität, Fakultät für Internationale Beziehungen in Bratislava, Slowakei und der Universität Juraj Dobrila Pula, Fakultät für Wirtschaft und Tourism „Dr. Mijo Mirković”, Kroatien.

Erstes Jahr in Eisenstadt – dann an die Partneruni

Das erste Studienjahr verbringen die Studierenden an der FH Burgenland in Eisenstadt. Danach werden sie je nach gewähltem Forschungsgebiet für das zweite und dritte Studienjahr an eine Partnerhochschule entsandt. „Entscheidet sich ein Student oder eine Studentin für die Themen Finanzen oder Internationale Beziehungen, so geht er oder sie nach Pula. Entscheidet er oder sie sich für Weltwirtschaft oder den Human Resource Bereich, so geht es nach Bratislava“, erklärt Irena Zavrl das Konzept.

 

Für viele Interessierte stellt das PhD-Programm eine wichtige Grundlage für eine nationale bzw. internationale Karriere dar. Hoch liegt die Latte für die angehenden Doktoranden: das Studium umfasst 180 ECTS Punkte, das entspricht in etwa 4.500 Arbeitsstunden über die Dauer von drei Jahren. Das Programm wird vollständig in englischer Sprache geführt. Der erworbene akademische Titel ist in Österreich, in der gesamten europäischen Union und weltweit anerkannt. Mittlerweile absolvieren 29 Studierende das Programm. Eine von ihnen ist Asetila Köstinger.

 

Gute Organisation ist alles

Über die Herausforderungen, die dieses Programm mit sich bringt, ist sich die voll berufstätige Mutter eines 8-Jährigen bewusst. Dennoch: „Durch die großartige Organisation mit geblockten Präsenzzeiten ist es mir möglich, dieses einmalige Angebot zu nutzen“, so Köstinger. Die angehende Doktorandin beschäftigt sich für ihre Dissertation mit den Themen Entrepreneurship and Education. Ihr Fokus liegt auf dem Thema Weiterbildung in Süd- und Osteuropa. Sie selbst unterrichtet an der Universität Ankara Projektmanagement und Entrepreneurship. „Ich bewundere die Hands-on Mentalität der Programmleiterin Irena Zavrl sehr. Ein Konzept wie dieses findet man sonst nirgends“, schwärmt Köstinger.

 

Weitere Informationen und Anmeldung:http://www.fh-burgenland.at/studienangebot

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