30. Jänner 2018

Berufspraktika in Zentral- und Osteuropa sind fixer Bestandteil des Bachelorstudiums Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Internationalität als Erfolgsrezept: Karrierebeispiele motivieren

Das Berufspraktikum in Zentral- und Osteuropa hat im Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland einen großen Stellenwert.

Eisenstadt, 30. Jänner 2018 – Im internationalen Kontext ist es wichtig, auch mit Menschen anderer Kulturen zusammenzuarbeiten. Daher geht es im Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland nicht nur um Wirtschaft und Sprachvermittlung, sondern auch um die Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen. Bei einer „Meet&Greet“-Veranstaltung mit dem in Moskau erfolgreichen Absolventen Christian Gabriel erhielten Studierende die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Die Möglichkeiten, schon während des Studiums Berufspraxis zu sammeln, sind gerade für junge Vollzeitstudierende vielfältig. „Das Berufspraktikum hat bei uns einen großen Stellenwert“, erklärt Tonka Semmler-Matošić, Studiengangsleiterin des größten und ältesten Studiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen. „Unsere Studierenden verbringen im fünften Semester vier Monate im Praktikum, und zwar in dem zentral-osteuropäischen Land, dessen Sprache sie davor schon zwei Jahre intensiv bei uns gelernt haben. So vereinen wir Berufspraxis mit viel internationaler Erfahrung. Die Studierenden kommen gereift zurück und sind nach Studienabschluss absolut fit für den internationalen Arbeitsmarkt.“

Absolviert wird das Praktikum in Form eines Traineeships. Was die Studierenden verdienen ist Verhandlungssache. Dass sie im Praktikum jedoch mehr machen als Kaffee zu kochen und Akten zu kopieren, ist Vorgabe an die Unternehmenspartner. „Die Einsatzbereiche für unsere Studierenden entsprechen in etwa den Vertiefungsmöglichkeiten, die sie bei uns im Studium haben.“ Von Controlling und Rechnungswesen, über Marketing, Außenhandel, Projektmanagement, Logistik bis zu Tourismusmanagement reichen die Aufgaben. Studentin Elisa Rauscher kam kürzlich aus ihrem Berufspraktikum bei Skoda in Tschechien zurück. „Es war eine tolle persönliche und auch berufliche Erfahrung“, erzählt sie. „Ich habe viel über die Praxis gelernt, aber auch über Sprache und Kultur.“

Erfahrungsberichte aus erster Hand

Absolvent Christian Gabriel war über sieben Jahre lang für OOO Unger Steel als Managing Director in Russland, Weißrussland und Turkmenistan. Seit Mai 2015 arbeitet er als General Manager der russischen Niederlassung der M+W Group in Moskau. Das deutsche Unternehmen ist Weltmarktführer im Geräte- und Anlagenbau – spezialisiert auf Reinräume, wie sie in den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie oder HighTech Infrastructure gebraucht werden. Türen zu seiner internationalen Karriere eröffnete ihm sein Studium der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland. "Mit diesem Studium bekommt man eine wirklich fundierte Wirtschaftsausbildung. Verbunden mit speziellen Vertiefungsmöglichkeiten und den Sprachen ist man für die berufliche Zukunft sehr gut vorbereitet." Noch nach Jahren ist er eng mit seiner ehemaligen Hochschule verbunden und besuchte kürzlich die Studierenden in Eisenstadt, um ihnen zum Thema Berufspraktikum Rede und Antwort zu stehen.

 

„Ich wusste schon bei der Heimreise von meinem Praktikum in Moskau, dass ich hierher bestimmt zurückkommen werde“, erzählt er. Schon seit mehreren Jahren beschäftigt auch er Praktikanten aus seinem ehemaligen Studiengang und unterstützt sie bei der Vernetzung vor Ort. Zum Beispiel lädt er die angehenden Manager zu den Treffen des Austrian Economic Forums Moskau ein. Für nächstes Jahr sind auch Besuche in der Botschaft geplant. Sein Rat an die Studierenden: „Vergessen Sie nicht, dass Sie im Praktikum Aushängschild für die FH Burgenland aber auch Österreich sind.“

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentral- und osteuropäischer Dimension – 6 Semester – Vollzeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung.

Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Finanz-, Rechnungswesen und Controlling, Einkauf – Logistik, Marketing – Sales, Tourismusmanagement und Social Business.

 

Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2018: 31. März 2018

 

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Rückfragehinweise:

Mag.a Christiane Staab

Marketing & Kommunikation

Fachhochschule Burgenland GmbH

Tel: +43 (0)5 7705 3537

E-Mail: Opens window for sending emailchristiane.staab[at]fh-burgenland.at