05. April 2016

FH Burgenland bildet Gesundheits- und Krankenpflegepersonal mit pflegewissenschaftlichem Know-how aus.
Bachelor mit Doppelabschluss: Berufszulassung im Fachgebiet und akademischer Titel.

Pinkafeld, 5. April 2016 – Der Gesundheitsbereich – speziell die Krankenpflege – ist Zukunftsthema und Job-Bringer zugleich. Während der demografische Wandel die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt, entstehen durch diese Entwicklung auch zusätzliche Möglichkeiten für Absolventen. Hier setzt der Bachelor Gesundheits- und Krankenpflege an und deckt den Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten ab.

 

Mit „Doppelabschluss“ in eine sichere Zukunft

Im Herbst 2014 fiel der Startschuss für den Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege am Campus Pinkafeld. Die Besonderheit dieses Studiengangs wissen vor allem die Fachkräfte von morgen zu schätzen: „Ich habe das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege ganz klar wegen des doppelten Abschlusses gewählt. So habe ich nach sechs Semestern nicht nur einen Berufsabschluss inklusive der gesetzlich vorgeschriebenen Berufszulassung, sondern auch einen international anerkannten Hochschulabschluss“, sagt Studentin Stefanie Puhr. Die Wichtigkeit der Akademisierung der Pflege unterstreicht auch Studiengangsleiterin Karin Dolmanits: „Um die steigenden Anforderungen an die Pflegekräfte erfüllen zu können, muss auch die Qualifikation erhöht werden. Akademisch gebildete Pfleger können dem wissenschaftlichen Diskurs folgen und die Ergebnisse auch besser in die Praxis umsetzen“.

Ein weiterer Pluspunkt sind für die Studierenden auch die Berufspraktika, die ein fixer Bestandteil der Ausbildung sind. „Bereits während des Studiums haben wir viel Kontakt mit Patienten und lernen die vielen unterschiedlichen Bereiche kennen“. Mit diesem Rüstzeug werden die Absolventinnen und Absolventen im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege arbeiten, sagt Dolmanits: „Ihre Aufgaben werden von der Arbeit unmittelbar am Patienten in unterschiedlichen Pflegesettings über gutachterliche Tätigkeiten, Pflegeorganisation, Case- und Caremanagement bis hin zur Beratung, Prävention und Gesundheitsförderung reichen.“ Darüber hinaus biete der Bachelorabschluss eine gute Basis, um sich in Spezialfeldern wie Beratung, Forschung, Management und Lehre weiterzubilden.

 

Top Aussichten & Möglichkeiten

„Gut ausgebildetes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal mit pflegewissenschaftlichem Know-how ist in den Gesundheitseinrichtungen stark gefragt“, so Dolmanits. Absolventen des Studiengangs können in Fachabteilungen von Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen, Rehabilitationseinrichtungen, Heilanstalten, Hospizen, Tages- und Nachtkliniken, Ambulanzen, im Bereich der Hauskrankenpflege, bei Sozialversicherungsträgern, im öffentlichen Gesundheitsdienst sowie freiberuflich tätig sein.

 

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – 6 Semester – Vollzeit – Akademischer Grad „Bachelor of Science in Health, BSc“ und Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege – Studienort Campus Pinkafeld – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung

Anmeldungen für einen Studienstart im Herbst noch möglich.

Nähere Informationen zum Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege sowie über das gesamte Studienangebot der Fachhochschule Burgenland befinden sich auf der Homepage www.fh-burgenland.at.

 

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