14. März 2016

Methodisch fundiertes Arbeiten und kritisches Denken als Schlüsselquali-fikationen der Studierenden der Sozialen Arbeit an FH Burgenland

Eisenstadt, 14. März 2016 – „Gesellschaften gedeihen, wenn die Würde und Rechte aller geachtet werden.“ So lautet das Motto des weltweiten „World Social Work Day“, des Welttags der Sozialen Arbeit am 15. März. Sozialarbeiter leisten Tag ein, Tag aus wertvolle Arbeit in der Gemeinschaft. Sie stehen für menschliche Würde, sind da um unterdrückte Stimmen zu hören und Menschenrechte für alle hochzuhalten. Roland Fürst, Leiter des Departments Soziales an der FH Burgenland: „Die dafür notwendigen Kompetenzen lernen die Studenten bei uns im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit, der im September 2014 erstmals im Burgenland gestartet hat.“

Menschenwürde und Menschenrechte als Basis für Soziale Arbeit

Eine Besonderheit des Bachelorstudienganges Soziale Arbeit an der FH Burgenland ist, dass Fragen der Menschenrechte und der Ethik im Vordergrund stehen. „Wir wollen methodisch gut ausgebildete und kritische Studenten, die vieles in Frage stellen und keine Sozialtechnokraten, die ihren Job machen“, erläutert Department- und Studiengangsleiter Roland Fürst das Credo des Departments Soziales. Dort will man wichtige Fragen thematisieren und sieht die Fachhochschule als Ort, wo auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen Antworten gegeben werden können. Gerade die Fragen zur Versorgung und Unterstützung von geflüchteten Menschen sind aktueller denn je. So werden die Studierenden des ersten Jahrganges an einer Veranstaltung des Österreichischen Verbandes für Soziale Arbeit zum Thema „Netzwerk-Flüchtlingshilfe“ anlässlich des „World Social Work Day“ in Wien teilnehmen. 

Sozialarbeiter am Brennpunkt gesellschaftlicher Themen

„Sozialarbeiter arbeiten in den unterschiedlichsten Feldern: Von der Kinder- und Jugendhilfe, der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe bis hin zur Sucht- und Drogenarbeit“, erklärt Fürst. Sozialarbeiter sind damit genau an den sensiblen Brennpunkten der Gesellschaft dran und zeigen auf, wo es Menschen gibt, die  Unterstützung brauchen. Gleichzeitig bedeuten die Begriffe Beziehungsarbeit, Niederschwelligkeit, Subjektorientierung und Parteilichkeit in der Sozialen Arbeit, dass sie sich zu den Menschen, insbesondere den sozial benachteiligten Menschen und ihren Rechten bekennt. Sie setzt sich für soziale Gerechtigkeit und gegen Ausgrenzung ein und verteidigt mit den Menschen zusammen deren Interessen.

 

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