08. August 2019

Die FH Burgenland will im nächsten Jahr einen neuen, innovativen Bachelorstudiengang im Bereich Softwareengineering starten. Die Finanzierung ist bereits gesichert.

Eine Gruppe Studierender bei praktischen Arbeiten im IT Bereich.

Das neue Informatikstudium widmet sich neben Softwareengineering und Programmierung auch den Bereichen Software-Testing und verteilte, mobile Systeme.

Eisenstadt, 8. August 2019 – Auf den Fachkräftemangel im sogenannten MINT-Bereich reagiert das Wissenschaftsministerium und hat österreichweit 330 neue FH-Studienplätze ausgeschrieben. Die FH Burgenland hat ein weiteres innovatives Ausbildungskonzept eingereicht – und nun die Zusage der Finanzierung bekommen. „Mit dem neuen Bachelorstudiengang ‚Softwareentwicklung und Intelligente Systeme‘ werden wir junge Menschen in Zukunft noch besser auf Berufe in unserer digitalen Welt vorbereiten können“, ist Geschäftsführer Georg Pehm überzeugt.

Im Vollausbau sprechen wir hier von 75 Studierenden, die neue Chancen nutzen können und sich für den Arbeitsmarkt essenzielles Wissen aneignen werden.

Georg PehmGeschäftsführer der FH Burgenland

Dass das Internet der Dinge (IoT) längst kein Hype mehr ist, sondern in den Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist auch Christian Büll, Departmentleiter für Informationstechnologie und Informationsmanagement an der FH Burgenland, bereits lange klar. „Mit dem neuen Bachelorstudiengang werden wir nun ergänzend zu dem erfolgreichen Bachelor IT Infrastruktur–Management auch den Bereich des Softwareengineerings abdecken können.“ Das Informatikstudium widmet sich neben Softwareengineering und Programmierung auch den Bereichen Software-Testing und verteilte, mobile Systeme. Denn, „aus den Anforderungen neuer Technologien wie Intelligente Systeme, verteilte Systeme oder Internet der Dinge ergeben sich Beschäftigungsfelder in nahezu allen Wirtschaftszweigen, in der Industrie 4.0 ebenso wie im Umweltmanagement“, so Büll.

Besonderes kombinieren: digitale Schwerpunkte mit Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit

Für die FH selbst stelle der neue Bachelorstudiengang eine weitere besondere Innovation dar, erklärt Pehm. „Wir kombinieren Themen und gestalten damit eine einzigartige, besondere Ausbildung in Österreich.“ Konkret heiße dies, dass dieses IT-Studium in seinen praktischen Übungen und Projekten mit Themen aus dem Bereich Energie und Umwelt sowie Klima und Nachhaltigkeit verknüpft werde. „So hoffen wir, zwei essenzielle Bereiche optimal zu kombinieren und die zukünftigen Absolventen zu bestausgebildeten Allroundern in diesen Zukunftsfeldern zu machen.“

Nachdem im laufenden Studienjahr bereits ein Ausbau des Bachelorstudiengangs Physiotherapie um weitere 75 Plätze im Vollausbau gelungen ist, setze die FH Burgenland nun einen nächsten Schritt in der Informationstechnologie. „Der neue IT-Studiengang bringt nicht nur neue Chancen für junge Leute, sondern im Vollausbau auch fast 700.000 Euro jährlich ins Burgenland“, sagt Pehm. „Diese Gelder schaffen auch hochwertige Lehr- und Arbeitsplätze, sie bringen in der Folge Forschungsprojekte mit sich und stärken unsere Kompetenz in der Informationstechnologie.“

Facts zum Studiengang

Bachelorstudiengang – Studiendauer sechs Semester – berufsbegleitend (Freitag, Samstag) - Abschluss mit dem akademischen Grad „Bachelor of Science in Engineering“ – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Der Studienstart ist für Herbst 2020 geplant. Eine Anmeldung wird online ab Oktober 2019 möglich sein. Ende der Anmeldefrist ist der 31. März 2020. (Vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria)

Rückfragehinweise:
Mag.a Martina Landl
Leitung Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3520
E-Mail: martina.landl[at]fh-burgenland.at