06. August 2019

Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen der FH Burgenland verbringen vier Monate im Berufspraktikum in Zentral- und Osteuropa. Im Sommer davor ermöglichen dreiwöchige Sommerkollegs im Zielland ein erstes Beschnuppern von Land und Leuten. Eine nachhaltig wertvolle Chance, wie eine aktuelle Studie von Studierenden zeigt.

Studierende am Sommerkolleg in Moskau

Erlebnisse und Erinnerungen aus den Sommerkollegs prägen die Studierenden ein Leben lang.

Eisenstadt, 06. August 2019 – Bereits 20 Jahre an Erfahrung kann die FH Burgenland in der Organisation mehrwöchiger Sommerkollegs in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Russland, Kroatien und Polen vorweisen. Nun widmete sich eine Studie von Studierenden des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen den nachhaltigen Benefits durch diese Auslandsaufenthalte. Die fünfköpfige Gruppe befragte ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sprachintensivprogramms in Form einer Online-Befragung und persönlicher Interviews.

Interkulturelle Kompetenz als größter Gewinn

„Die Hauptmotivation für eine Teilnahme an den Sommerkollegs liegt für die Studierenden wie erwartet in der Hoffnung, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern“, erklärt Studiengangsleiterin Tonka Semmler-Matošić. Noch stärker ins Gewicht fallen rückblickend die gewonnenen interkulturellen Kompetenzen. „Der Dialog mit Menschen aus Zentral-Osteuropa fällt mir nun viel leichter. Gesellschaftliche Normen im Zielland sind mir nun vertraut. Ich habe Sicherheit gewonnen, mich im Land zu bewegen“, sind nur einige Aussagen, die die Befragten überwiegend mit Ja beantworten konnten. Knapp 90% der Studienteilnehmer würden die Sommerkollegs aus ebendiesen Gründen weiterempfehlen.

Auch die persönlichen Interviews bestätigten, dass die Erfahrungen aus den Sommerkollegs neben dem bessern Sprachverständnis vor allem in einem besseren Kulturverständnis und persönlicher Weiterentwicklung resultieren.

Die Sommerkollegs bieten eine geschützte Werkstätte, um herauszufinden, wie die Kommunikation mit Menschen anderer Kulturen funktioniert und das bereichert einen wohl sein Leben lang.

Michael WinklerStudent der FH Burgenland

Seine Studienkollegin Annemarie Kotulecki ergänzt: „Im Zuge meines Sommerkollegs habe ich gelernt, dass es nicht überall ist wie daheim, ich habe gelernt, mich neuen Kulturen gegenüber zu öffnen und bin über mich hinausgewachsen.“

Konstantes Interesse mit rund 250 Teilnehmern jährlich

Gefördert werden die Sommerkollegs vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Aktion Österreich – Ungarn, Aktion Österreich – Slowakei und der Aktion Österreich – Tschechien. Daher sind die Teilnahmegebühren für Studierende besonders attraktiv. Auch heuer bot die FH Burgenland mit der Organisation der Sommerkollegs rund 250 Studierenden aus Österreich und den jeweiligen Gastländern eine hervorragende Möglichkeit, ihre Sprach- und Landeskenntnisse zu vertiefen und ECTS-Punkte für die jeweiligen Sprachkurse zu erwerben. Studierende von Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen aus ganz Österreich können sich auch nächstes Jahr wieder um einen Platz für die Sommerkollegs bewerben.

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentral- und osteuropäischer Dimension – 6 Semester – Vollzeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Finanz-, Rechnungswesen und Controlling, Einkauf – Logistik, Marketing – Sales, Tourismusmanagement und Social Business. Eine Anmeldung für einen Studienstart im Herbst ist noch möglich!

 

 

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: christiane.staab[at]fh-burgenland.at