11. April 2019

Symposium „Sind resiliente Unternehmen erfolgreichere Unternehmen?“ lieferte zentrale Ergebnisse zur Betrieblichen Gesundheitsförderung
Studierende fungieren als Gesundheitstrainer für Unternehmen


VertreterInnen burgenländischer Betriebe und der FH und Forschung Burgenland stehen in der Gruppe mit dem Symposiumsfolder.

1.Reihe v.l.n.r. Katharina Hauer, MA - Forschung Burgenland; Karin Karner, BA – Rotes Kreuz Burgenland; DGKP Bettina Schmidt, MSc – Krankenhaus Oberpullendorf; Sabina Schloffer – Schloffer GmbH;  Prof.(FH) Mag. Dr. Erwin Gollner MPH, MBA - FH Burgenland; DI Marcus Keding - Geschäftsführer Forschung Burgenland. 2.Reihe v.l.n.r. Karin Husbauer, vamos – Verein zur Integration; Dipl.-Ing. Werner Blohmann - Vossen GmbH & Co. KG; Kaufm. Dir. Manfred Degendorfer – KRAGES Krankenhaus Oberpullendorf; Prof.(FH) DI Dr. Gernot Hanreich - Rektor FH Burgenland; Mag. Georg Pehm - Geschäftsführer FH Burgenland.

Pinkafeld, 11. April 2019 – Psychische Belastungen stellen mittlerweile eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit, Krankenstände und Frühpensionierungen dar. Im Rahmen des vom Fonds Gesundes Österreich und Landesgesundheitsförderungsfonds Burgenland geförderten und unterstützten Projekts „Gesunde MitarbeiterInnen - Gesunder Betrieb!“ widmete sich die Forschung Burgenland, ein Tochterunternehmen der FH Burgenland, dem Thema der Betrieblichen Gesundheitsförderung mit speziellem Fokus auf die psychosoziale Gesundheit von Mitarbeitern und Führungskräften. Das dreijährige Forschungsprojekt, das modellhaft in fünf burgenländischen Unternehmen durchgeführt wurde, endet mit April 2019. Im Rahmen des Symposiums „Sind resiliente Unternehmen erfolgreichere Unternehmen?“ am 11. April 2019 wurden Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Projekt präsentiert.

Die burgenländischen Betriebe KRAGES Krankenhaus Oberpullendorf, Rotes Kreuz Burgenland, Schloffer GmbH, vamos Verein zur Integration und Vossen GmbH & Co.KG haben sich in den vergangenen drei Jahren intensiv mit Betrieblicher Gesundheitsförderung auseinandergesetzt. Unter wissenschaftlicher Begleitung der Forschung Burgenland wurden umfangreiche Maßnahmenbündel umgesetzt. Diese enthielten resilienzstärkende Seminare, gemeinsame Bewegungseinheiten, digitale Methoden zur Steigerung des Gesundheitswissens, ein Online-Beratungsangebot für private und berufliche Anliegen, Herzratenvariabilitätsmessungen zur Sensibilisierung für die Bedeutung von Regeneration, die Förderung einer gesunden Pausenkultur in den Betrieben sowie ein umfassendes Schulungsangebot für Projektverantwortliche im Betrieb zur nachhaltigen Verankerung von Know-how zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Insgesamt konnten dadurch 62% der rund 900 Beschäftigten in den teilnehmenden burgenländischen Betrieben erreicht und für das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz sensibilisiert werden.

Die Projektergebnisse zeigen, dass die Mitarbeiter und Führungskräfte während der Projektlaufzeit ihr Wissen über gesundheitsgefährdende Aspekte ihrer Arbeit erweitern und Methoden, um diesen entgegenzuwirken, erlernen konnten. Darüber hinaus wurden die gesundheitsfördernden Faktoren der Arbeitswelt in den Fokus gerückt und die Mitarbeiter und Führungskräfte dahingehend befähigt, sie im Arbeitsalltag zu nutzen. An diesen Erfolgen wollen die Betriebe anknüpfen und ausgewählte Maßnahmen in einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement nachhaltig verankern. Die Betriebe haben sich durch die Unterzeichnung einer BGF-Nachhaltigkeitscharta bekannt, das Thema Gesundheit im Betrieb weiterhin zu forcieren, um mit gestärkten und gesunden Mitarbeitern in die Zukunft zu gehen.

FH Burgenland bildet zum Experten aus

Im Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung der FH Burgenland erwerben Studierende das nötige Know-how, um zu mehr Gesundheitsbewusstsein in Unternehmen beizutragen. Eine Anmeldung für Restplätze ist noch möglich. Facts zum Studiengang: Bachelorstudium, Wirtschaftsstudium mit Schwerpunkt Gesundheitsförderung – 6 Semester – Vollzeit – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business, BA“ – Studienort Campus Pinkafeld – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung.

Rückfragehinweise:

Jennifer Joó BA

Marketing & Kommunikation

Fachhochschule Burgenland GmbH

Tel: +43 (0)5 7705 3538

E-Mail: presse[at]fh-burgenland.at