04. Juni 2019
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Melitta Horak ist Professorin am Department für Health Sciences der IMC Fachhochschule Krems. An der FH Burgenland absolvierte sie das Masterstudium Integriertes Versorgungsmanagement, unter anderem um sich noch mehr Expertenwissen für ihre eigene Lehrtätigkeit anzueignen.

 

Diese vertauschte Rolle bewirkte bei mir ein nachhaltiges, verbessertes Verständnis für die Bedürfnisse von Studierenden.

 

„Die Strukturen des österreichischen Gesundheits- und Sozialsystems zu kennen und ihre Bedeutung für die Gesundheitsversorgung in Österreich verstehen zu lernen, hat eine große Relevanz für die Gestaltung meiner eigenen Lehrveranstaltungen an der IMC Fachhochschule in Krems.“

Dort unterrichtet sie Fächer wie z.B.: Familiengesundheitspflege oder Community Care. „Es war mir darüber hinaus auch wichtig, Inhalte und Tools kennen zu lernen, die es mir ermöglichen, im Rahmen eines Change-Managements zur Optimierung unseres Gesundheitssystems beitragen zu können,“ beschreibt sie ihre Studienmotivation.

 

Sehr wertvoll empfand sie Inhalte in Bezug auf Netzwerkarbeit, Case und Caremanagement, aber auch Prozess- und Projektmanagement mit Elementen des Changemanagements. „Grundsätzlich gab es jedoch keine Lehrveranstaltung, aus der ich nicht den einen oder anderen Erkenntnisgewinn gezogen hätte,“ sagt sie.

 

Als Lehrende selbst einmal die Schulbank zu drücken, empfand die Gesundheitsexpertin als sehr lehrreich. „Diese vertauschte Rolle bewirkte bei mir ein nachhaltiges, verbessertes Verständnis für die Bedürfnisse von Studierenden – vor allem auch bezogen auf die Pausenregelung. 

Ich konnte die Anwendung verschiedenster Lehrmethode beobachten und reflektieren, inwieweit diese in meinem Unterricht anwendbar sind.“ Manche Unterrichtsmethoden plant sie in ihrem Unterricht seit dieser Erfahrung nur mehr in geringem Ausmaß und in abgeschwächter Form ein.