12. August 2016
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Moskau, Krakau, Pula, Podĕbrady, Budapest und Prešov – Studierende verbrachten im Juli eine einmalige Zeit in den Sommerkollegs. 232 Studierende aus Österreich und Zentral-Osteuropa nahmen an den Kursen teil. Einige von ihnen haben uns ihre Eindrücke geschickt.

Der Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen der FH Burgenland organisiert seit 1999 mehrwöchige Sommerkollegs in Tschechien, Slowakei, Ungarn, Russland, Kroatien und Polen. Studierende aus ganz Österreich können sich jedes Jahr im Frühling um einen Platz bewerben.

 

Gemeinsam geht es leichter

Die Abreise in die dreiwöchigen Intensivkurse fand im Juli statt. Ziel ist das Erlernen und Verbessern der Sprachkenntnisse im Sprachunterricht vor Ort, teilweise durch Tandemunterricht. Das heißt jeweils ein österreichische/r StudentIn lernt gemeinsam mit einem Studierenden aus Zentral-Osteuropa. Zusätzlich gewinnen die Studierenden durch Firmenbesuche und Vorträge einen Einblick in die Wirtschaftspraxis des Gastlandes. Auch Exkursionen zu Sehenswürdigkeiten stehen auf dem Programm.

Gefördert wird das Programm jährlich vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, der Aktion Österreich – Ungarn, der Aktion Österreich – Slowakei und der Aktion Österreich – Tschechien. Daher sind die Teilnahmegebühren für Studierende besonders attraktiv.

„Wir haben zum Beispiel eine Exkursion zum Kremel gemacht, der als eines der Markenzeichen Russlands gilt. Es war sehr interessant“, erzählt die Studentin Réka Cseh.

 

Spaß, Sprache und Länderkunde

232 TeilnehmerInnen aus Österreich und Zentral-Osteuropa nahmen in diesem Jahr an den Kursen teil. Das größte Interesse bestand an der Destination Moskau, gefolgt von Pula (Kroatien) und Podebrady (Tschechien).

 

Daniela Danzinger berichtet aus Moskau: „Wir haben eine Stadtrundfahrt gemacht und unter anderem natürlich den Roten Platz sowie die Sperlingsberge besichtigt, von denen man einen wunderschönen Ausblick über die ganze Stadt hatte und man erst einmal einen Einduck bekommen hat WIE groß Moskau eigentlich wirklich ist.“

Katharina Lauermann erzählt von der Zeit in Budapest: Wir sind mit dem Zug angekommen und hatten erst mal einige Probleme beim U-Bahn Ticketkauf. 

Sehr cool war der Ausblick vom Burgberg über Budapest.

Gemeinsam mit den ungarischen Studierenden hatten wir auf den Ausflügen immer wieder Aufgaben zu lösen.

 

Réka erzählt uns aus Moskau:

Das ganze Sommerkolleg finde ich super. Diese drei Wochen sind sprachlich sehr intensiv. Mein Wortschatz hat sich schon jetzt sehr erweitert, aufgrund der vielen Wörter, die im Unterricht vorgekommen sind. Wenn wir auf der Straße spazieren oder mit der Metro fahren, verstehe ich immer mehr Dinge. Außerdem ist es sehr cool, dass die Partneruniversität so viele Exkursionen für uns organisiert hat. 

Traumhaft hatten es natürlich auch die Studierenden in Pula, Kroatien. Lassen wir die Bilder sprechen.

Alternativprogramm für Berufstätige

Nicht alle Studierenden können sich für die Sommerkollegs freinehmen. Da wir eine große Anzahl an berufstätigen Studierenden an der FH Burgenland unterrichten, ist es nur selbstverständlich, für diese Gruppe eine Alternative anzubieten. Für die Daheimgebliebenen gibt es an zwei Wochenenden ein Sprach-Intensivprogramm mit native speakern am Campus bzw. eine Exkursion mit Landesbezug, zum Beispiel zur Botschaft, Sehenswürdigkeiten und Lokalen oder kulturelle Aktivitäten.