22. Jänner 2020
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Ewald Rieser arbeitet als Gebietsleiter bei der Volkshilfe Wien. Nach einem Bachelor in Fitnessökonomie und einem Master in Gesundheitsmanagement an der FH Burgenland absolvierte er den Masterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme und fand in seiner Abschlussarbeit einen spannenden Weg, Beruf und Studium miteinander zu verknüpfen.

„Ich habe die Energieeffizienz von Smart Home Betreuung in der Pflege analysiert“, erklärt Ewald Rieser. Neben Faktoren wie Sicherheit und Energieeinsparung bezog er auch die Entlastung des Pflegepersonals in seine Forschung mit ein und kam zu spannenden Ergebnissen:

Die wirklich ausschlaggebenden Vorteile von Smart Home Technologien in der Pflege liegen nicht in ihrem Einsparungspotential, sondern vielmehr in der hohen Akzeptanz durch die befragten Heimhilfen.

Meine Studien an der FH Burgenland haben mir ermöglicht, eine Brücke zwischen zwei spannenden Zukunftsbereichen zu schlagen.

Ewald RieserAbsolvent der FH Burgenland

60% der 80 befragten Personen geben an, sich durch Smart Home Technologien massiv unterstützt zu fühlen. Dies betrifft vor allem die Bereiche Dokumentation, Kommunikation und Sicherheit.

Viele Fragen der Patientinnen und Patienten könnten zum Beispiel durch Videokommunikation ausreichend beantwortet werden. Genauso wie ein elektronischer Schlüsselsafe vor der Wohnungstür sowohl Angehörigen als auch Pflegepersonal viel Aufwand erspart. Demente Personen könnten durch das Tragen eines GPS-fähigen Endgeräts im Bedarfsfall leichter gefunden werden. „Das Potenzial von Smart Home Technologien im Pflegebereich ist enorm“, schließt Rieser.