05. Juli 2017
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Nach der Matura absolvierte Julian Ulberth seinen Zivildienst in einer Fachwerkstätte und arbeitete dort mit behinderten Kindern. Dass er seine Ausbildung im therapeutischen Bereich machen möchte, war ihm aber schon davor klar.

Mir wurde klar, wie wichtig der einfühlsame Umgang mit den Patienten ist, welchen Unterschied es für sie macht, wenn man auf sie eingeht.

 

„Ich spiele aktiv Fußball und war verletzungsbedingt schon öfter bei Physiotherapeuten in Behandlung“. In deren Fußstapfen tritt der engagierte Trainer einer U12 Mannschaft und Mittelfeldspieler beim SC Oberpullendorf nun. Er ist einer der ersten Absolventen des Bachelorstudiengangs Physiotherapie der FH Burgenland.

Die letzten drei Jahre beschreibt er als sehr intensive Zeit. „Vor allem die letzten zwölf Monate waren eine große Herausforderung.“ Denn zusätzlich zu Berufspraktika und Prüfungen galt es auch, zwei Bachelorarbeiten zu verfassen.

Gefragt nach dem Highlight seines Studiums, antwortet er: „Irgendwann zwischen dem dritten und vierten Semester hat sich bei mir ein Schalter umgelegt. Mir wurde klar, wie wichtig der einfühlsame Umgang mit den Patienten ist, welchen Unterschied es für sie macht, wenn man auf sie eingeht.“ Zeitgleich entschied er sich auch für seine Fachrichtung, die Orthopädie und Traumatologie.

Jetzt nach Studienabschluss möchte er einige Jahre berufliche Erfahrungen sammeln und sich später gerne in seinem Fachgebiet selbständig machen. Nach einem Rat an zukünftige Studierende gefragt antwortet er: „Man braucht in jedem Fall Durchhaltevermögen und es muss einem klar sein, dass einen nicht alles im Studium interessieren wird. Aber jeder aus meinem Jahrgang hat für sich sein Fachgebiet gefunden, für das er brennt.“