01. März 2019
David Stöhr
Von: David Stöhr

Im letzten Blogbeitrag der Reihe gab uns Selma aus dem Bachelorstudiengang Information, Medien & Kommunikation Einblicke in ihre Arbeit bei der Filmagentur „forStory“ in München. Diesmal erzählt uns Sophia aus dem Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege über ihre Praktika in Berlin und der Schweiz!

Sophia ist 21 Jahre alt und studiert im 5. Semester des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege. Ihre letzten beiden Praktika verbrachte sie in Berlin und in der Schweiz!

Das Bachelorstudium bildet sie zu einer kompetenten Fachexpertin in der Gesundheits- und Krankenpflege aus und bietet ihr neben dem akademischen Abschluss auch eine Berufsberechtigung.

 

Warum hast du dich eigentlich für ein Praktikum im Ausland entschieden?

 

Meine Auslandspraktika habe ich rein aus persönlichem Interesse gewählt. Ich wollte einfach mal was Neues ausprobieren, wobei mich natürlich vor allem die Unterschiede in der Behandlung und die verschiedenen Gesundheitssysteme auch sehr interessiert haben.

Am Anfang habe ich mich bei mehreren Gesundheitsinstitutionen beworben. Natürlich großteils in deutschsprachigen Ländern, da die medizinischen Termini, aber vor allem die Anliegen der Patienten doch von großer Bedeutung sind. Deshalb wurden es schließlich auch Deutschland und die Schweiz.

 

Was waren denn deine Aufgaben im Praktikum in Berlin und warum hast du dich für Berlin entschieden?

Für Berlin habe ich mich entschieden, da ich schon immer mal in einer Großstadt arbeiten wollte, da dort die Krankheitsbilder doch um einiges variieren. Mein dortiges Praktikum absolvierte ich in der Psychiatrie des Jüdischen Krankenhauses Berlin. Ich war dort in der Suchtabteilung stationiert. Ich wurde super integriert in das Pflegeteam und auch mit den Ärzten hatte die Pflege ein super Verhältnis. 

 

Konntest du Unterschiede zu Österreich feststellen?

Viele pflegerische Unterschiede zu Österreich konnte ich nicht entdecken. 
In Berlin ist mir nur aufgefallen, dass viele Unterlagen, welche bei uns bereits alle elektronisch sind, dort noch auf Papier abgeheftet wurden.

 

Welchen Tätigkeitsbereich hattest du in der Schweiz?

In der Schweiz war ich in der Reha Klinik in Heiligenschwendi. Also auf so einer Klinik würde glaube ich jeder gerne auf Reha gehen  :-) – siehe Fotos!

Nicht nur bei der gesamten Einrichtung sondern auch bei Medizinprodukten und der elektronischen Ausstattung merkt man einfach, dass die Schweiz viel Geld hat. 

Ich war auf der Kardiologischen Station eingeteilt und auch hier wurde ich super ins Team integriert. Ich durfte selbstständig arbeiten und hatte auch meine eigenen Patienten. 

 

 

Würdest du ein Auslandspraktikum empfehlen? Gibt es etwas, dass du von deinen Praktika mitnehmen konntest?

 

Ich würde wirklich jedem empfehlen ein Auslandspraktikum zu absolvieren.

Ich bin sehr sehr froh, dass ich meine gemacht habe. Ich habe es mit meinen zwei Praktika wirklich super getroffen und habe nicht nur neue Erfahrungen gesammelt, sondern auch neue Freunde gefunden. 

 

 

Beitrag aus der „#Goodbye“-Reihe verpasst? Hier findest du alle Beiträge:

#GoodbyeEisenstadt – Mein Praktikum in Pula

#GoodbyeEisenstadt – Selmas Praktikum in München