08. Oktober 2019
David Stöhr
Von: David Stöhr

Das vom Europäischen Sozialfonds und dem Amt der Burgenländischen Landesregierung geförderte Projekt „Gegen Frauenarmut im Burgenland – Berufs- und Lebensperspektiven für Frauen im Burgenland“ zielt darauf ab, regionale Gegebenheiten, vorhandene Ressourcen und Potentiale in den Regionen jeweils zu identifizieren und sichtbar zu machen.

 

Das Projekt startete bereits im September 2018, läuft bis Februar 2020 und hat mit der Fachtagung „FrauenMut – Lebenserfahrungen, Forschungsergebnisse und regionale Faktoren“ nun ihren eigentlichen Höhepunkt erreicht.

 

Ein Projekt in drei Akten – Grundstein für Netzwerkbildung

Der Start erfolgte durch die Online-Erhebung im November 2018 die Erhebung unterschiedlicher Aspekte der „Berufs- und Lebensperspektive für Frauen im Burgenland“. Die Fragestellungen wurden aus den zahlreichen vorhandenen Studien zur Situation von Frauen im Burgenland abgeleitet.

Es folgten vier Fokusgruppen zur vertiefenden Diskussion der Ergebnisse mit regionalen Expertinnen und Experten. Das durch die regionalen Bedürfnisse und Chancen identifizierte und gewonnen Wissen wird nun im Zuge der Fachtagung „FrauenMut“ den Grundstein für die nachfolgende Netzwerkbildung legen.

Expertinnen und Experten im Fokus

Für die Fachtagung bat das Projektteam rund um Projektleiterin Dipl.ing.in Elke Szalai, jene Expertinnen vor den Vorhang, die tagtäglich mit den Themen Frauen, Armut, Alltag und Beruf professionell befasst sind.

So gab Mag.a Karin Behringer-Pfann (Geschäftsführerin „Der Lichtblick“) in ihrer Keynote „Frauenarmut versteckt sich (nicht)?!- Der tägliche Überlebenskampf burgenländischer Frauen“ einen praxisorientierten Einblick in den Alltag einer Frauenberatungsstelle und liefert damit Bilder der Vielfalt an Bedürfnissen, Bedarfen und Potentialen der Burgenländerinnen.

Mag.a Barbara Zach (Verein Frauen für Frauen Burgenland) zeigte in ihrer Keynote „Sozialhilfe Neu“: Gestaltungsspielräume für das Burgenland?“  die Auswirkungen der Gesetzesänderung auf. Gleichzeitig wurden Gestaltungsspielräume, welche die schlimmsten Auswirkungen für das Burgenland abfedern sollen, aufgezeigt.

 

 

Wissensgenerierung & Erfahrungsaustausch in den Workshops

Das Kernstück der Tagung lieferten die vier Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die Dipl.ing.in Elke Szalai und ihr Team organisiert hatten. Nach einem kurzen Input seitens der Workshopleiterinnen wurde von den TeilnehmerInnen kreative Mitarbeit gefordert.

Denn diese Zeit und dieser Raum sollte vor allem dazu genutzt werden um Ideen zu generieren und Lösungsansätze zu entwerfen, welche in den späteren Vernetzungstreffen weiterentwickelt werden können.

HERZLICHEN DANK!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren TeilnehmerInnen, aber auch bei dem wunderbaren Team von VerVieVas bedanken, die die gesamten Inhalte der Tagung grafisch aufbereitet haben!