22. Juli 2020
Jennifer Joo
Von: Jennifer Joo

Nach der Matura in der BG Zehnergasse in Wiener Neustadt entschied sich Erik Bakodi zuerst für ein Betriebswirtschaftslehrestudium an der WU in Wien, erkannte aber bereits nach einem Semester, dass er nicht in der Wirtschaftswelt Fuß fassen möchte. Während seiner Zeit beim Bundesheer durchlief er das Aufnahmeverfahren für den Bachelorstudiengang Physiotherapie und wurde aufgenommen. Dadurch konnte er bereits im Herbst mit seinem Studium an der FH Burgenland beginnen.

„Mein Vater und meine Stiefmutter sind beide Physiotherapeuten, wodurch ich bereits von klein auf mit diesem Beruf zu tun hatte. Ich fand die Kontaktpunkte, die ich mit diesem Beruf durch meinen Vater und seine Frau hatte, sehr ansprechend."

Das breit aufgestellte Berufsbild der Physiotherapie und die vielen unterschiedlichen Bereiche haben mich angesprochen, da es dadurch in diesem Beruf nie langweilig wird.

„Trotz des frühen Kontaktes mit dem Physiotherapeuten-Beruf, hatte ich lange Zeit nicht daran gedacht, selbst Physiotherapie zu studieren. Als ich in der Unterstufe war, wollte ich Medizin studieren, verlor jedoch das Interesse an diesem Beruf wegen der langen Studiendauer. Erst nachdem ich erkannte, dass ein Wirtschaftsstudium nicht das Richtige war, unterhielt ich mich mit meinem Vater über seinen Beruf und erkannte mein Interesse für den Beruf des Physiotherapeuten.“ Die FH Burgenland ist für ihn von Wiener Neustadt aus gut erreichbar, die Studierendenanzahl in einem Jahrgang gering, sodass der Unterricht sehr persönlich gestaltet werden kann und im Detail auf Fragen eingegangen wird.

Besonders gut gefallen mir die praktischen Unterrichtsfächer, in denen wir Behandlungs- und Untersuchungstechniken erlernen. Im Fach „Basisbehandlung“ durften wir bereits am Ende des ersten Semesters eine Trainingsstunde mit Schülern der HTL Pinkafeld abhalten. Es war eine tolle Erfahrung, bereits so früh im Studium so viel Verantwortung und Handlungsfreiheit zu bekommen.

Erik BakodiStudent der FH Burgenland

Erik bereut keinesfalls seine Entscheidung Physiotherapie zu studieren: „Durchhaltevermögen und harte Arbeit zahlen sich aus. Das Studium so wie der Beruf sind praxisorientiert und abwechslungsreich. Im Berufsleben arbeitet man mit den unterschiedlichsten Menschen von Kindern bis hin zu Pensionisten oder auch Spitzensportlern zusammen. Es besteht die Möglichkeit, in einem zukunftssicheren Beruf in den unterschiedlichsten Bereichen zu arbeiten und sich sein Leben lang weiterzubilden.“

Titelbild Photo Credit: IMTA