11. Mai 2022
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Uli Reiner, IT Spezialistin in einer Bank, kam durch ihren ersten Job bei einem Mobilfunkbetreiber zur IT.

„Ich habe als Studentin nach der Matura im Bereich Customer Care gearbeitet und die haben händeringend Leute in der IT gesucht.“ Das ist nun 20 Jahre her. Aus ihrem persönlichen Umfeld erhielt sie damals wie heute Unterstützung und Wertschätzung. An der FH Burgenland absolvierte Uli den Masterstudiengang Cloud Computing Engineering.

Aktuell arbeitet sie als SAP Spezialistin für die Module MM/SD. Während ihres Studium an der FH Burgenland war sie Spezialistin für Information Security mit Schwerpunkt Vendor Risk Management und Cloud Dienste.

An ihrem Job fasziniert sie das breite Spektrum an Möglichkeiten in der IT (Administration, Programmierung, Projektmanagement,…). „Und der Mangel an Arbeitskräften. Dadurch wird man respektvoll und wertschätzend behandelt und vor allem sehr gut bezahlt.“ Frauen, die sich für eine Karriere im IT Bereich interessieren, rät sie: „Just do it!“ und fügt augenzwinkernd hinzu „Jede Frau, die fähig war, das Schulsystem in Österreich positiv zu absolvieren, für die gibt es einen Platz in der IT, wo ihre Fähigkeiten eingesetzt werden können.“

Am Studiengang begeisterte sie zunächst das Thema Cloud an und für sich.

Ich habe nichts Vergleichbares gefunden. Super sind die Vortragenden, die durchwegs aus der Praxis stammen. Bei denen geht es nicht darum, dass man Wissen auswendig lernt und möglichst gut wiedergibt, es geht um das Big-Picture, darum ein kompetenter Ansprechpartner zu Cloud Themen aller Art zu werden.

Uli ReinerAbsolventin der FH Burgenland

In Teams ist Uli die Generalistin. „Ich habe den Überblick, kenne mich in fast allen IT Themen aus und kann mitreden und ich kann mehrere Themen gleichzeitig am Laufen halten“, erzählt sie. Auf die Frage, ob sie so viel wie ihre männlichen Kollegen verdient, bejaht sie, allerdings würden diese im Vergleich viel schneller die Karriereleiter emporklettern und darum im Endeffekt doch besser verdienen als Frauen.