09. Oktober 2019
Christiane Staab
Von: Christiane Staab

Edin Izic studiert Soziale Arbeit an der FH Burgenland in Eisenstadt und ist Bezirksfreiwilligenkoordinator beim Roten Kreuz für den Bezirk Mattersburg.

Nach seiner HAK Matura wollte er eigentlich im Wirtschaftssektor arbeiten. Der Zivildienst als Rettungssanitäter und –fahrer beim Roten Kreuz aber lenkte sein Leben in völlig neue Bahnen.

Der Zivildienst hat bei mir das Interesse für den sozialen Bereich geweckt.

Er bewarb sich für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit, einen der begehrtesten Studiengänge an der FH Burgenland, und ergatterte einen Studienplatz.

Aktuell studiert er im letzten von drei Studienjahren. An seinem Studium begeistert ihn vieles. „Ich finde es super, wie viel Selbstreflexion im Studium passiert. Außerdem werden uns Studierenden viele wichtige Werkzeuge für unsere spätere Arbeit vermittelt und das von Lehrenden, die wirklich viel Praxiserfahrung mit sich bringen.“ Erfahrungen konnte auch er schon einige sammeln.

Wir machen mehrere Praktika im Studium. Ich finde es unglaublich wichtig, dass man in der Praxis lernt und nicht nur Theorie.

Edin IzicStudent der FH Burgenland

Sein Langzeitpraktikum verbrachte er in der Suchtberatung. „Dort oder in der Bewährungshilfe sehe ich meine berufliche Zukunft“, meint er.  

Bis zu sieben Stunden pro Woche engagiert Edin sich ehrenamtlich beim Roten Kreuz. Als Bezirksfreiwilligenkoordinator ist er die erste Anlaufstelle für Personen, die sich engagieren wollen. „Ich finde sozusagen für jeden die passende Jacke“, schmunzelt er und spielt damit auf die aktuelle Kampagne des Roten Kreuz an. Sieben Leistungsbereiche stehen freiwilligen Helferinnen und Helfern beim Roten Kreuz offen. „Ich berate die Interessenten und vermittle sie weiter.“ Selbst schätzt er vor allem das Wir-Gefühl beim Roten Kreuz. „Wir sind auf der Dienststelle alle Freunde. Außerdem ist es schön, wenn man der Gesellschaft etwas zurückgeben kann.“