20. Mai 2022

Die EU Green Week findet von 30. Mai bis 5. Juni statt und rückt die EU-Umweltpolitik und ihre Umsetzung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Um eine Teilnahme an der Initiative muss man sich bewerben. 188 Projekte konnten in ganz Europa die Kriterien erfüllen. Ein Beitrag kommt dabei von der FH Burgenland in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Burgenland. Interessierte können sich online zum Thema „vertical farming“ informieren und das Labor der Forschung Burgenland besuchen.

EU Green Week

Die EU Green Week findet von 30. Mai bis 5. Juni statt und rückt die EU-Umweltpolitik und ihre Umsetzung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Ein Beitrag kommt von der FH Burgenland in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Burgenland.

Eisenstadt, 20. Mai 2022 – Die Weltbevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten auf ca. 9 – 10 Milliarden Menschen ansteigen. Gepaart mit den Auswirkungen der Klimakrise, Dürren und Unwettern, sowie dem Rückgang von Ackerflächen führt dies zu großen Herausforderungen für die Menschheit. Vertical Farming soll zu deren Bewältigung beitragen und die Menschheit zukünftig mit Lebensmitteln versorgen. Unterschiedliche Methoden ermöglichen dabei den Anbau von Pflanzen und Lebensmitteln ohne Erde und ohne natürliches Sonnenlicht. In vertikal aufgebauten Anbauflächen in Gebäuden kann durch künstliches Licht und die Zugabe von Wasser und Nährstoffen effizient, wetterunabhängig und ganzjährig angebaut werden.

Im Rahmen der EU Green Week spricht dazu Clemens Gnauer, Forschung Burgenland über „Vertical Farming – Die Zukunft der Landwirtschaft?“. Der Vortrag findet am 31. Mai von 14:30 bis 16:00 Uhr statt und ist ohne Anmeldung virtuell über Youtube zugänglich.Ein Folgeevent findet am 3. Juni statt. In zwei Kleingruppen ist um 10:00 und 14:00 Uhr eine Besichtigung des Labors möglich. Um Anmeldung wird gebeten.

Vertical Farming ermöglicht es, bedarfsgesteuert – mit optimiertem CO2-Fußabdruck – Pflanzen zu produzieren. Dazu müssen verschiedene Parameter wie Temperatur, Nährstoffe, Bewässerung, Licht und auch Wind laufend kontrolliert, aufeinander abgestimmt und optimiert werden. Diese komplexe Aufgabe kann nur durch künstliche Intelligenz bewältigt werden.

Clemens GnauerResearcher an der Forschung Burgenland

Im Rahmen von zwei exklusiven Führungen kann der High Tec Gemüsegarten besichtigt und können vertiefende Fragen gestellt werden.

Burgenland setzt auf Zukunftsthemen

Der Beitrag zur EU Green Week entstand in Kooperation zwischen FH Burgenland, Forschung Burgenland und Wirtschaftsagentur Burgenland. Viel Engagement fließt an der FH Burgenland Unternehmensgruppe in die Erreichung der internationalen SDGs (Sustainable Development Goals) und der im Green Deal festgeschriebenen Umweltziele der EU.

Wir sind ein Lehr- und Forschungszentrum, das sich international ausrichtet, aber auch fest in der Region verwurzelt ist. Daraus erwächst unsere Verantwortung, das Gemeinwohl zu fördern und ebenso eine noch aktivere Rolle im Klimaschutz einzunehmen. Mit unserem Beitrag zur EU Green Week möchten wir Bewusstsein schaffen und die allgemeine Öffentlichkeit einbinden.

Regina RowlandLeiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit

Das vom Land Burgenland gesetzte Ziel, die Klimaneutralität des Burgenlandes bereits im Jahr 2030 zu erreichen, ist ambitioniert, aber durch gemeinsame Anstrengungen, Visionen und Kooperationen zu erreichen. Deshalb ist die größte Förderstelle des Landes, die Wirtschaftsagentur Burgenland, gerne Partner bei der wichtigsten Veranstaltung im Kalender der EU-Umweltpolitik.

Sonja SeiserAbteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Europainformation, Wirtschaftsagentur Burgenlannd

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail:christiane.staab[at]fh-burgenland.at