Besondere Stories

Besondere AbsolventInnen, Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier und auf unserem Opens external link in new windowBlog.


Im Endeffekt muss man sich meistens nur trauen

Getraut hat sich zum Beispiel Michaela Titz. Nach der Landesfachschule für Keramik und Ofenbau arbeitete sie 10 Jahre lang und machte mit 25 Jahren die Studienberechtigungsprüfung. Nachdem ihr die Türe zum Studium offen stand, war der Weg an die FH Burgenland nicht mehr weit.

Ich war am Infotag am Campus Pinkafeld. Der Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Energie-Umweltmanagement hat mich inhaltlich voll überzeugt“, sagt sie. Die Kompetenzen in Mathematik und Physik eignete sich die engagierte Technikerin im Opens internal link in current windowkostenlosen Vorbereitungslehrgang an der FH Burgenland an.

Der Bachelorstudiengang vermittelte eine solide Grundausbildung – und die Basics sind einfach wichtig“, sagt sie rückblickend.

An den Bachelor schloss sie den Opens internal link in current windowMasterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme an. Schon während des Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Opens external link in new windowTU Graz am „steirischen Klimaschutzplan – Energy transition 2020 2030 2050“ mit. Danach begann sie mit ihrer Dissertation zum Thema Treibhausgase im österreichischen Produktionsbereich. Dass sie dafür nichts nachzuholen brauchte, spricht für die Qualität der FH-Ausbildung im Burgenland.

Profitiert hat sie in ihrem Studium auch vom Wissen der anderen. „Viele meiner StudienkollegInnen hatten einen ganz anderen Background und brachten ihren Praxisbezug mit an den Campus.“

Technik erfordert sehr kreative Lösungen, wir sollten das Interesse von Frauen an technischen Berufen stärken.


David Presch studiert Nachhaltige Energiesysteme und arbeitet bei der Österreichischen Energieagentur.

Energie- und Umweltbewusstsein auch für die „Großen“

Energie- und Umweltbewusstsein ist in vielen Haushalten bereits angekommen. Wir heizen mit Solarzellen, lassen das Auto stehen, haben beim Einkaufen ein Stoffsackerl dabei. Unser Mineralwasser kommt aus der Glasflasche, der Kühlschrank ist mit A+++  gelabelt. Aber wie sieht das mit den Kühlgeräten in der Gastronomie aus? Wie mit dem Getränkeautomaten oder der Eisvitrine? FH-Burgenland Student David Presch arbeitet in der Opens external link in new windowÖsterreichischen Energieagentur in dem EU Projekt Opens external link in new windowProCold, das sich genau mit diesem Thema beschäftigt.

„Acht europäische Länder arbeiten in diesem Projekt zusammen. Wir versuchen, Kühlgerätehersteller, den Lebensmittelhandel und die Getränkeindustrie sowie die Gastronomie und Hotellerie über energieeffiziente Alternativen zu ihren bestehenden Produkten zu informieren und "den Marktanteil an effizienten Geräten zu erhöhen”, erzählt David. „Mein Job besteht momentan darin, die Stakeholder in Österreich zu aktivieren. Wir bieten kostenlose Infos an – im gewerblichen Bereich ist da einiges zu tun.“ 

David, der im vierten Semester den Opens internal link in current windowMasterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme studiert, ist dabei voll im Projekt involviert. „Ich habe ein Excel-Tool programmiert, in das man den jährlichen Energieverbrauch des bestehenden gewerblichen Kühlgeräts eingeben kann. Das Programm ermittelt dann, wie viel Energie man über einen Zeitraum von acht Jahren einsparen würde, wenn man sich ein neues, bzw. energieeffizienteres Gerät anschafft.“

Energie sparen heißt in diesem Zusammenhang natürlich auch Geld sparen – trotz der höheren Anschaffungskosten der effizienteren Geräten ist auf längere Sicht gesehen jedenfalls von einem Mehrwert für den Betreiber dieser zu sprechen. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass durch die Anschaffung von effizienten Geräten auch die CO2 Emissionen erheblich reduziert werden können. 

„Zur Energie Agentur bin ich über ein Ferialpraktikum gekommen. Ich habe dann auch das Berufspraktikum im Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement dort absolviert und bin seit über 2 Jahren fix dort angestellt. Derzeit bin ich am Schreiben meiner Masterarbeit, natürlich in Kooperation mit der Energie Agentur“.

Auf die FH-Burgenland wurde er über Freunde aufmerksam. „Der Stundenplan war sehr abwechslungsreich und die Labore bieten eine sehr gute Möglichkeit die gelernte Theorie in die Praxis umzusetzen. Vor allem die Lehrveranstaltungen Messtechnik und Thermodynamik haben mich sehr interessiert.“ 


Das Studium war sehr projektbezogen, die Vortragenden toll.

Nach seiner Lehre zum Maschinenschlosser und einigen Jahren an Berufserfahrung machte Andreas Kahr die Berufsreifeprüfung. „Ich war danach für alles offen und entschied mich für den Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement der FH Burgenland.“ Er verbrachte ein Auslandssemester an der Vitus Bering University in Horsens, Dänemark  – „eine sehr interessante Zeit, in der ich auch mein Englisch optimal festigen konnte.

Nach Studienabschluss entschied er sich für das berufsbegleitende Masterstudium Nachhaltige Energiesysteme. Schon damals arbeitete er bei der Firma Opens external link in new windowHerz Energietechnik in Pinkafeld. „Erst als Schulungsleiter für technische Produktschulungen und in der Großkundenbetreuung. Später als Leiter des Qualitätsmanagements.“ Nach einem kurzen Abstecher zur OSG holte ihn Herz im Mai 2015 wieder zurück. Nun arbeitet er als Business Development Manager, ist für das Produktmanagement der Biomasse-& und Wärmepumpen in Vertrieb und Export verantwortlich.

Der Bachelorstudiengang gab mir wertvolles Werkzeug für die Zukunft mit auf den Weg, im Masterstudiengang gingen wir dann tiefer in die Materie. Das Studium war sehr projektbezogen, die Vortragenden toll.

In Kontakt ist er noch mit vielen ehemaligen KollegInnen und Lehrenden, immerhin ist Herz einer der wichtigsten Forschungspartner der FH Burgenland.


Lukas Unger

Burgenländischer Flugroboter hebt ab

Nach über zwei Jahren Entwicklungsarbeit ist das österreichische Start-up Unternehmen Opens external link in new windowSkyability bereit für den take-off. Hinter dem mit unterschiedlichen Messsystemen ausgestatteten Flugroboter steckt das Know-How der drei Gründer Lukas Unger, Philipp Knopf und Joachim Fertl.

Lukas Unger studierte an der FH Burgenland, Campus Pinkafeld, nach dem Bachelor Energie- und Umweltmanagement auch den Masterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme und bringt über 10 Jahre Erfahrung im Industrieanlagenbau mit.

Lesen Sie die ganze Geschichte auf unserem Opens external link in new windowBlog.