Besondere Stories

Besondere AbsolventInnen, Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier und auf unserem Opens external link in new windowBlog.


Alle Ressourcen nutzen

Als Iris Lohmann sich für das Studium Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland entschied, waren Fachhochschulen noch sehr jung. „Ich habe mich aus mehreren Gründen für diesen Weg entschieden. Einer davon war, dass ich meine Lebenszeit effizient nutzen wollte und mir die Organisationsform an Fachhochschulen deshalb sehr entgegen kam.“ Weitere Highlights für sie waren neben den kompetenten Lehrenden aus der Praxis auch der einzigartige Fokus auf Zentral-Osteuropa.

Mein Praktikum bei Bosch in Moskau war es auch, das mir die ersten Schritte auf meinem Karriereweg erleichterte“, erzählt sie. Nach Studienabschluss war Opens external link in new windowBosch ihr erster Arbeitgeber. Dann winkte ein Angebot der Firma Opens external link in new windowDanfoss. Als Regionalcontroller war sie für die gesamte Donau-Region zuständig, für 200 Mitarbeiter in neun Ländern. „Ich hatte im Studium eigentlich die Spezialisierungsrichtung Außenhandel gewählt, aber durch die breit aufgestellte Ausbildung war mir auch ein Einstieg ins Controlling problemlos möglich.“ Diese generalistische Ausbildung ist es auch, die sie noch nach Jahren zu schätzen weiß. „Sehr viele meiner ehemaligen Studienkollegen sind mittlerweile sehr erfolgreich – und das in ganz unterschiedlichen Bereichen.

Iris Lohmann nahm nach einigen Jahren die nächste Herausforderung an. Zuständig für Business Intelligence zuerst in ganz Europa, dann weltweit, war sie maßgeblich an der Entwicklung und Einführung von Reporting- und Budgetlösungen beteiligt. Mit ihren Tools wurden hunderte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in über 50 Ländern eingeschult und diese standardisierten Prozesse sind bis heute im Einsatz.

Seit 2015 ist sie für Danfoss im globalen Reisemanagement tätig und widmet sich dort einem abwechslungsreichen Aufgabengebiet. „Wir betreuen 18.000 Danfoss-Reisende jährlich, verwalten 2.000 Firmenwägen und unzählige Mobiltelefone.“ Mit ihrer Alma Mater ist sie noch eng verbunden. „Ich verdanke meinem Studium sehr viel und habe beeindruckende Menschen kennengelernt.“ (Erstveröffentlichung August 2017)


Erfolgreich in der Hochburg der Expats

Nach dem HAK Abschluss zog es Isabella Englisch erst einmal in die Arbeitswelt, jedoch mit dem Ziel später berufsbegleitend zu studieren. „Dass es ein BWL Studium wird, war klar. Für die FH Burgenland habe ich mich aus zwei Gründen entschieden. Erstens wegen der guten Organisationsform für berufsbegleitend Studierende und zweitens hat es am Tag der offenen Tür einfach Klick gemacht. Die persönliche Betreuung, das ganze Umfeld, ein gutes Gefühl – genau richtig für mich.“ Wie sehr sie von ihrem berufsbegleitenden Opens internal link in current windowBachelor- und Opens internal link in current windowMasterstudium Internationale Wirtschaftsbeziehungen auch inhaltlich profitiert, merkt sie oft im beruflichen Alltag. „Studium ist nicht gleich Studium, es fällt mir gerade im internationalen Arbeitsumfeld schon sehr auf, wie unterschiedlich die Ausbildungsniveaus sind und wie hoch die Qualität der Inhalte an der FH Burgenland ist.“ Als absolutes Highlight aus der Studienzeit im Burgenland betrachtet sie auch die tollen Lektoren und die guten Kontakte zu Studienkolleginnen und –kollegen durch die hohe Dichte an Teamprojekten.

Nach fast sechs Jahren in der Konzernkonsolidierung und in der Konzernrevision beim Glücksspielunternehmen Opens external link in new windowNovomatic wechselte sie nach Abschluss des Masterstudiums in den Bereich Wirtschaftsprüfung zu Opens external link in new windowKPMG. „Ich war gerade ein Jahr dort, als mein Mann ein spannendes Jobangebot in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekam. Schweren Herzens wollte ich kündigen.“ Dass es auch in Abu Dhabi die Möglichkeit gibt, bei KPMG zu arbeiten, und damit dem Unternehmen treu zu bleiben, eröffnete ihr daraufhin ihre Partnerin.

Seit einem Jahr ist Isabella Englisch nun in der Hochburg der Expats tätig. „Ich schätze an Abu Dhabi die gelebte cultural awareness. Jeder ist hier herzlich willkommen, es ist ein Mix aus besonderen Menschen mit verschiedenster Herkunft und Geschichte. Der Arbeitsalltag ist mitunter dadurch auch sehr interessant.“ Eher schwer gewöhnen kann sie sich an die vorherrschende Temperaturachterbahn, hohe Temperaturen und drückende Schwüle versus stark gekühlte Gebäude mit trockener Zugluft. Im Winter 2017/18 geht es für die internationale Wirtschaftsexpertin gemeinsam mit ihrem Mann weiter in die USA.(Erstveröffentlichung Juli 2017)


vlnr.: Dr. Thomas Schreiner, Präsident der Rechtsanwaltskammer Burgenland im Gespräch mit Departmentleiter Professor Dr. Dr. Sebastian Eschenbach

„Betriebsanleitung für Rechtsanwälte“

  • Spezialisierung „Legal Management“ vermittelt Insider-Einblicke zum richtigen Umgang mit Anwälten

  • Dr. Thomas Schreiner, Präsident der Rechtsanwaltskammer Burgenland im Gespräch mit Departmentleiter Professor Sebastian Eschenbach

Eschenbach: Herr Dr. Schreiner, vor drei Jahren sind wir zusammengesessen und haben darüber gesprochen, wie es möglich wäre, eine vertiefte Rechtsausbildung in einen wirtschaftlichen Managementstudiengang zu integrieren. Sie hatten damals viele spannende Ideen zu dem Thema. Aus meiner Sicht die innovativste war, zukünftigen Managern den richtigen Umgang mit ihren Rechtsbeiständen beizubringen. 

Schreiner: Man kann es Betriebsanleitung für Rechtsanwälte nennen. Als Unternehmer ist es wichtig, für sich selbst die Kriterien zu definieren, wie meine Rechtsberatung aussehen soll und wie ich diese am besten bekomme. Die Spanne ist hier groß. Multinationale Unternehmen arbeiten mit großen global tätigen Rechtsanwaltskanzleien zusammen. Klein- und Mittelbetriebe stellen ganz andere Anforderungen. Man will sich ja von einem Baukonzern keinen Küchenboden legen lassen und auch nicht vom Kleinunternehmer ein Hochhaus bauen. 

Eschenbach: Was sind aus Ihrer Praxiserfahrung heraus die größten Fallen im Umgang von Managern mit ihren Anwälten?

Schreiner: Ein Problem ist sicher, dass man den Anwalt überfordert, in dem man ihn über sein Fachgebiet hinaus zu Rate zieht. Das ist vergleichbar mit einem praktischen Arzt – wenn etwas über sein Gebiet hinausgeht, gibt er Empfehlungen ab, welcher Facharzt sich der Sache am besten nähern kann. Auch Anwälte sollten an Fachkanzleien verweisen, wenn etwas über ihren Horizont hinausgeht oder sich Gutachten einholen. Wichtig ist, so etwas schon im Vorhinein mit seinem Rechtsbeistand abzusprechen.

Eschenbach: Das heißt also Sie empfehlen vorab ein Abklären von Erwartungen. 

Schreiner: Absolut. 

Eschenbach: Welche Kriterien sind noch ausschlaggebend?

Schreiner: Kosteneffizienz ist immer eines der wichtigsten Kriterien. Auch Vertrauen ist ein großes Thema. Statistisch gesehen arbeitet der Großteil der KMUs in Österreich, also über 80%, mit einem „Hausanwalt“ zusammen. Das heißt sie haben einen fixen Ansprechpartner und das über Jahre. Die Zusammenarbeit hat sich eingespielt und man ist oft gemeinsam gewachsen, was immer ein guter Weg ist. 

Eschenbach: Im Herbst haben Sie erstmals mit unseren Studierenden im Masterstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen genau diese Themen durchbesprochen. Was sind Ihre Erfahrungen?

Schreiner: Ich glaube, dass das Thema für die Hörer interessant ist. Aus meiner Warte ist es aber gar nicht leicht, generelle Handlungsabläufe zu skizzieren und Vorschläge für einen Entscheidungspfad aufzuzeigen. Aber wir können klären, um welche Fragen es geht und wo mögliche Schwierigkeiten liegen.

Eschenbach: Als Abschluss bitte um einen Tipp für die angehenden Manager wie sie mit rechtlichen Fragen umgehen sollen.

Schreiner: Es ist gut, wenn man sich Ansprechpersonen aufbaut, mit denen man unbefangen diskutieren kann. Einen rechtlichen Sparringpartner sozusagen. Das macht übrigens auch der Großteil der Unternehmen so. Vor allem als KMU kaufe ich nicht eine Marke, sondern ich will Vertrauen spüren. 

Eschenbach: Danke für das Gespräch.

Veröffentlicht im April 2017


Einzigartiger Karriereweg

Als die Maturantin Manuela Raith den Wunsch äußerte zu studieren, stieß sie am heimatlichen steirischen Bergbauernhof auf wenig Verständnis und noch weniger finanzielle Unterstützung. „Die Entscheidung, an der FH Burgenland Internationale Wirtschaftsbeziehungen zu studieren, war aus mehreren Gründen eine praktische“, erklärt sie. Zum einen versprach die straffe Organisation des Studiums eine überschaubare Studiendauer, die Studienrichtung zum anderen eine relativ sichere Jobgarantie. Beides nicht unerheblich für die junge Frau, die schon früh auf eigenen Beinen stehen musste.

Mir hat das Studium in Eisenstadt sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.“ In Erinnerung sind ihr noch die unzähligen Präsentationen, die das Studium ihr abverlangte. „Die Präsentationstechniken sind wirklich in Fleisch und Blut übergangen und im beruflichen Alltag oft nützlicher als das erworbene fachliche Wissen.

An ihren sozialen Kompetenzen konnte Raith auch in ihrer Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen feilen. „Ich habe dort gelernt, mich bei jedem Menschen auf seine Ressourcen zu konzentrieren. Und ich habe gelernt, wie man durch gutes Auftreten leichter zum Ziel kommt – bei Behörden zum Beispiel.“ Während dieser Zeit absolvierte sie ihr Doktoratstudium der Soziologie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Opens external link in new windowUniversität Innsbruck. Danach noch einen Executive MBA an der Opens external link in new windowWU Wien.

Als Projektcontrollerin und später stellvertretende Leiterin für Finanzwesen und Controlling ging Raith an die Opens external link in new windowUni Wien. 2014 wechselte sie als Head of Finance und seit 2015 auch als Deputy Managing Director an das Opens external link in new windowIST – Institute of Science and Technology Austria. Ein junges internationales Institut, das sich der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung widmet. „Wir sind ein jung gegründetes Spitzenforschungsinstitut mit Mitarbeitern aus 60 Nationen und einem Altersdurchschnitt von 33 Jahren. Ich kann mich mit meiner Tätigkeit hier sehr gut identifizieren. Außerdem ist es einmalig, sich finanziell bewegen zu können, Dinge umsetzen und gestalten zu können – immerhin sind wir ausfinanziert bis 2026.

Als wäre dies nicht genug an Herausforderung ist die Mutter einer kleinen Tochter auch noch im Vorstand der Opens external link in new windowTropenstation in Costa Rica, die sich Wiederbewaldungsprojekten im Regenwald annimmt. Anderen jungen Müttern, die wie sie voll im Beruf stehen, macht sie Mut. „Ich habe flexible Arbeitszeiten und eine Leihoma, die uns unterstützt. Bis jetzt haben wir alles gut hinbekommen.“ Wir wünschen weiterhin alles Gute! (Erstveröffentlichung Februar 2017)


Start-up Schmiede FH Burgenland

Österreich ist um ein Start-up reicher. Neun Weine heißt das junge burgenländische Unternehmen rund um FH Burgenland Absolvent Michael Prünner. Medien und Investoren sind begeistert, die Konsumenten gespannt – soll „Neun Weine“ doch die Lücke zwischen Ab-Hof Verkauf und Handel schließen. Das Konzept: Neun ständig wechselnde Weine namhafter nationaler und internationaler Winzer werden auf Opens external link in new windowwww.neunweine.at online zum Verkauf angeboten. „Den Konsumenten wird dadurch die Möglichkeit geboten Besonderheiten kennenzulernen und gleichzeitig die Sicherheit gegeben, die besten Weine zum besten Preis zu erstehen“ so die drei Gründer. Die Idee ist so überzeugend, dass bereits ein sechsstelliges Investment einer privaten Investorengruppe geflossen ist.

Hinter dem Jungunternehmen steht das wirtschaftliche Know- how von Michael Prünner, der in einem der ersten Jahrgänge Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland studierte. „Das Studium hat mich wirklich gut aufs Berufsleben vorbereitet“, sagt er rückblickend und schwärmt von der hohen Qualität der Ausbildung in Eisenstadt. „Wir hatten wirklich tolle Leute im Unterricht – nicht Theoretiker, sondern Praktiker.“

Schon während der Studienzeit gründete er sein erstes Unternehmen, war zwischenzeitlich Nationaler Verkaufsleiter von Opens external link in new windowMoet-Hennessy, danach Country Manager von Opens external link in new windowMonster Energy. Sein neues Projekt startete im April 2015.

Über sein Start-up berichten wir auch in unserer aktuellen Initiates file downloadPressemeldung. (Erstveröffentlichung Juli 2015)


Karriere in der Außenwirtschaft

Melanie Wagner-Deli studierte von 2003 bis 2007Opens internal link in current window Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland. Ursprünglich zog es sie nicht in Richtung Wirtschaft, doch der Vortrag der FH Burgenland an ihrer Schule – dem Theresianum Eisenstadt – machte ihr Lust auf mehr. Dass sie dann im ersten Jahrgang war, der im neuen, modernen FH Gebäude in Eisenstadt untergebracht wurde, war für die damals 18 -Jährige sehr beeindruckend.

Studierende des Studiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen „müssen“ zu Studienbeginn eine mittel-osteuropäische Sprache wählen. Melanie wählte Ungarisch und verbrachte das Berufspraktikum bei der Österreich Werbung in Budapest – „die absolut beste Zeit in meinem Studium“, die sie auch nachhaltig geprägt hat. Von dieser „Chance, in der Zeit des Berufspraktikums im Ausland das erste Mal so richtig auf eigenen Beinen zu stehen“, schwärmt sie noch heute. Am Studium schätze sie auch den hohen Praxisbezug und die tolle Kollegialität unter den Studenten. Daher engagierte sie sich auch als Studentensprecherin, um für die Anliegen ihrer Mitstudenten einzutreten.

Nach dem Studium nahm sie ein Jobangebot der Wirtschaftskammer Burgenland an. Sie ist nun im Bereich Außenwirtschaft tätig – was perfekt zu ihrem Studium passt. Sie berät Unternehmen, die im Ausland Aktivitäten setzen möchten. Seit 2014 ist sie als Landesgeschäftsführerin der Jungen Wirtschaft Burgenland aktiv. Für ihre Ungarischkenntnisse hat sie als Leiterin des ungarischen Honorarkonsulats auch heute noch häufig Verwendung.

Schönster Moment im Studium war die Sponsion im Schloß Esterházy in Eisenstadt. „Dieses Gefühl: Ich hab da wirklich was geschafft! Das war großartig.


Doktorwürde der besonderen Art – Promotion sub auspiciis

Vera Roth, Absolventin des StudiengangsOpens internal link in current window Internationale Wirtschaftsbeziehungen (damals Diplomstudiengang), wurde am  1. Dezember die Doktorwürde der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften von Herrn Bundespräsident Dr. Heinz Fischer an der Johannes Kepler Universität Linz verliehen.
 
Seit Bestehen der Johannes Kepler Universität Linz ist dies die erste sub auspiciis Praesidentis Promotion einer Frau an der SOWI Fakultät.  Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung für studentische Leistungen in Österreich. Nur rund 20 von 2.500 Promovenden pro Jahr schaffen es so weit.

Voraussetzung für eine Promotion „sub auspiciis praesidentis rei publicae“ ist, dass alle Oberstufenklassen und die Matura mit Auszeichnung absolviert werden. Sämtliche Prüfungsfächer der Diplom-/Masterprüfung sowie die Beurteilung der Diplom/Masterarbeit müssen mit „Sehr gut“ abgeschlossen werden, die Gesamtnote „Mit Auszeichnung bestanden“ sein. Das Doktorat muss mit „Sehr gut“ abgeschlossen werden. Absolventen einer Fachhochschule müssen außerdem für jedes Studienjahr einen ausgezeichneten Notendurchschnitt vorweisen können.

Frau Dr. Roth wurde außerdem der Würdigungspreis 2014 des Bundesministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung verliehen.

Ihre Doktorarbeit trägt den Titel "Steuerung der Strategieumsetzung in dynamischen Situationen" und beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2008 auf die Management Control Systeme in Großkonzernen. „Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft ist mir ein großes Anliegen“, weshalb sie ihre wissenschaftliche Arbeit neben voller Berufstätigkeit bei einem technologischen Konzern erstellt hat. 

An ihre Studienzeit an der FH Burgenland erinnert sich Vera Roth noch gerne. „Der Campus in Eisenstadt hat eine sehr familiäre Atmosphäre und vermittelt Fachwissen auf höchstem Niveau. Besonderes Highlight im Studium war mein Auslandsjahr, das ich in Paris und Prag verbringen durfte.“


Allererster Student mit einzigartiger Karriere

Den Lebenslauf von Willi Hübner kann man als dynamisch bezeichnen. „Das versuche ich auch, meinen Studierenden zu vermitteln – der Karriereweg muss nicht immer nur straight sein“, erklärt der Director Human Resources und Prokurist des Traditionsunternehmens Opens external link in new windowSchindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH, der an der FH Burgenland Managementtechniken unterrichtet.

Zur FH Burgenland hat er ein besonderes Verhältnis – und sie zu ihm, denn Wilhelm Hübner war mit der Personenkennzahl PKZ 9410001001 der allererste Student der Fachhochschule Burgenland im ersten Studiengang Österreichs, den Opens internal link in new windowInternationalen Wirtschaftsbeziehungen. Außerdem der erste Studierendenvertreter, Redner auf der allerersten Sponsion und seiner Hochschule noch nach vielen Jahren als Lektor verbunden.

Bei der Einschreibung an die neu gegründete Fachhochschule war Willi der erste – er wartete schon vor dem Büro, bevor das Sekretariat besetzt war. Sein Grund: „Mein Flug nach Teneriffa ging.“ Mit einer ähnlichen Leichtigkeit erzählt er von seinem Karriereweg, auf dem sich für ihn immer wieder Türen öffneten und er sich spannende Herausforderungen zutraute. Von Opens external link in new windowPanasonic über Opens external link in new windowKPMG, Opens external link in new windowMagna und Opens external link in new windowTMF leitete er Personalabteilungen national und international, baute das Personalwesen von Magna und TMF in Moskau auf und arbeitet seit November 2014 bei Schindler. Als Geschäftsführungsmitglied beschäftigt er sich mit strategischen Themen und Change Management.

An seinen Wochenenden unterrichtet der zertifizierte Coach an FHs. „Das Highlight meines Studiums der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland war das Berufspraktikum – für mich der absolute Türöffner für alles, was danach kam.“


Hör nie auf, dich weiterzuentwickeln

Internationalität wurde dem Diplomatensohn Stefan Mey in die Wiege gelegt. Teile seiner Kindheit verbrachte er in Russland, Südafrika und Indien. Kosmopolitisch ging es weiter: Er entschied sich für den Studiengang Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland in Eisenstadt, verbrachte sein Erasmus-Semester in Den Haag, das Berufspraktikum bei Opens external link in new window Bosch in Zagreb.

Das breit gefächerte Know-how zu wirtschaftlichen und internationalen Themen aus dem Studium kam ihm bald zu Gute – er begann seine journalistische Karriere als freier Journalist und wurde dann Redakteur beim Opens external link in new windowWirtschaftsblatt. Seit Mai 2014 arbeitet Stefan Mey als Online-Journalist beim Wirtschaftsmagazin Opens external link in new windowFormat.

Ein halbes Jahr lang lebte und arbeitete er in Indien, betrieb dort einen Blog und schrieb über Wirtschaft und Leben im spannenden digitalen Wachstumsmarkt Indien. Darüber lesen kann man in seinem sehr kurzweiligen ersten Roman „Twittern im Tuk-Tuk“ (erhältlich auf seiner Website Opens external link in new windowwww.stefanmey.com).

Was an der Zeit im Burgenland toll war? „Die Leute, die ich an der FH Burgenland kennengelernt habe, zählen noch immer zu meinen besten Freunden. Es menschelt sehr an dieser Hochschule, es war eine schöne Zeit,“ sagt er zehn Jahre nach Abschluss seines Studiums. Inhaltlich haben ihm die Fächer, die ihn ursprünglich am wenigsten interessiert haben, rückblickend am meisten gebracht: „Steuerrecht zum Beispiel.“

Seine neue Leidenschaft gilt den MOOCs, also Online-Kursen im Web – unter dem Motto „lebenslanges Lernen“ hat er bereits ein knappes Dutzend Kurse zu verschiedenen Themen absolviert. Wir sind gespannt darauf Neues von ihm zu hören und zu lesen.


Überschaubare Studiendauer, Wirtschaft und Sprachen

Allein für den Opens external link in new windowStaatspreis Marketing – die höchste Marketing-Auszeichnung Österreichs – nominiert zu sein, ist eine Auszeichnung für sich. FH Burgenland Absolventin Elisabeth Wolfond schaffte es zwei mal bis ins Finale und ist außerdem zweifach mit dem Steirischen Marketingpreis ausgezeichnet. Die dynamische Steirerin studierte Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen * in Eisenstadt.

Wie kommt man von Graz nach Eisenstadt? „In meiner Schule gab es damals einen Infovortrag der FH Burgenland. Überschaubare Studiendauer, Wirtschaft, Sprachen – das klang für mich damals sehr interessant.

Ihr Auslandssemester verbrachte sie in Paris, das Berufspraktikum in Budapest – eine große sprachliche Herausforderung! Dem Ungarisch blieb sie treu, blieb mit jahrelangem Privatunterricht nach Studienabschluss weiter am Ball und braucht es häufig.

Nach Studienabschluss verschlug es Elisabeth Wolfond erstmals nach Murau (Stmk.) zur Firma Opens external link in new windowIBS Paper Performance Group und dann begann eine intensive Zeit. „Ich wurde u.a. nach China geschickt, um dort das Marketing aufzubauen.

Ein Ruf der Opens external link in new windowAndritz AG folgte, wo Wolfond seitdem das Marketing des Geschäftsbereichs Zellstofftrocknung und Papiermaschinen leitet.

Was Sie im Studium gelernt hat? „Neben den inhaltlichen Dingen vor allem die Fähigkeit, unter Zeitdruck zu arbeiten und flexibel zu sein – örtlich und inhaltlich.“