Besondere Stories

Besondere AbsolventInnen, Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier und auf unserem Opens external link in new windowBlog.


Julia Kövesi

Eigentlich war Julia Kövesi nach einem Erststudium in Ungarn im Tourismusbereich tätig. Nur wenige Jahre später hat sich ihr Leben völlig verändert. „Schuld daran ist nur die FH Burgenland“, schmunzelt sie. Beruflich arbeitet sie jetzt als Projekt Consultant im internationalen Unternehmen Smart City Concepts GmbH an einem der aktuell ganz großen Zukunftsthemen – Smart Cities, genauer gesagt Smart Parking. Privat hat sie mit einem Studienkollegen ihr Glück gefunden. „Die FH Burgenland bringt Besonderes zusammen – ich habe es selbst am eigenen Leib erlebt".

„Ich wollte mich weiterentwickeln und bin auf den Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen gestoßen. Danach habe ich den Masterstudiengang European Studies für mich entdeckt.“ Im Beruf kann sie Vieles aus dem Unterricht anwenden. „Es geht darum, Förderungen zu beantragen, Projekte zu entwickeln – das Gelernte hilft mir sehr, denn das Projekt Smart Parking beantragt Förderungen von Horizon2020 und dem Innovation&Research Programm der Europäischen Union.“

Der Schwerpunkt  des Smart City Projektes, an dem sie aktuell arbeitet, liegt auf Smart Mobility: Smart Parking, Smart Connectivity und auf daran angeschlossenen Dienstleistungen. „Smart Mobility bietet eine neue Dimension der Stadtplanung. Die Hauptkomponenten sind: intelligente Mobilitätsplanung und Parkraumbewirtschaftung, digitale Green-Transport-Ziele und die Anbindung der Nutzer durch Apps, die zum leichten Auffinden von Parkplätzen unter Vermeidung von Parksuchverkehr führen.

Smart Mobility-Lösungen ermöglichen zudem zusätzliche Dienstleistungen, wie Car-Sharing-Stationen an den Schnittstellen oder die Einbindung von Call a Bike-Optionen – alles  wichtige Komponenten des modernen urbanen Lebens.

 


 

 

 

Case studies, viel Teamwork und viele Tools

Akos Piltman hat an der FH Burgenland den berufsbegleitenden Masterstudiengang Opens internal link in current windowEuropean Studies – Management of EU Projects studiert. Er zählt damit zu den 14% an „internationalen“ Studierenden, die an Burgenlands größter Hochschule als ordentliche Studierende ihr Hochschulstudium absolvieren. Für die FH Burgenland hat er sich aus mehreren Gründen entschieden. Einer davon war, dass der von ihm gewählte Masterstudiengang in englischer Sprache angeboten wird.

Für sein Berufsleben hat ihm die Ausbildung an der FH Burgenland neue Türen geöffnet. „Nicht nur durch das Netzwerk, das ich während des Studiums knüpfen konnte“, erzählt er. Durch den Studienabschluss im Burgenland ergab sich eine völlig neue berufliche Möglichkeit für ihn.

Aktuell arbeitet er als Projektmanager in einem Consulting Unternehmen in Budapest. Er berät private Kunden sowie „öffentliche“ Einrichtungen von Banking über Infrastruktur oder Development.

Der hohe Praxisanteil und die hervorragende berufsbegleitende Organisation Freitag Nachmittag und Samstag etwa alle zwei Wochen waren für ihn eine einzigartige Erfahrung. „Hier gibt es einen großen Unterschied zu ungarischen Hochschulen.“ Außerdem empfand er den internationalen Mix an Studierenden in seinem Studiengang als sehr bereichernd. „Case studies, viel Teamwork und viele Tools, die ich in meiner täglichen Arbeit hervorragend einsetzen kann“, beschreibt er die Assets seines Studiengangs. Vor dem Master an der FH Burgenland studierte Akos International Studies an der Opens external link in new windowHungary University of Pannonia.


Auf internationaler Mission

Ein Verständnis für die gesamteuropäische Gesellschaft und Politik in Europa zu erlangen ist das Ziel von Sebastian Rode. Er studiert European Studies – Management of EU Projects an der FH Burgenland.

Nach mehreren internationalen Missionen beim österreichischen Bundesheer wollte ich in die Tiefe gehen und wissen, wie die Gesetze in der EU beschlossen werden“, erklärt der Student, der gerne mit anderen Nationen zusammenarbeitet. Eineinhalb Jahre war er am Kosovo und in Bosnien eingesetzt. „Die EU zu verstehen, ist Gold wert. Auch der intensive Austausch mit meinen Studienkollegen aus 11 Nationen eröffnet neue Blickwinkel.

Lebenslange Weiterbildung ist Sebastian Rode wichtig. An der FH Burgenland schätzt er, dass die Lehrbeauftragten direkt aus der Praxis kommen und auch die straffe Organisation des Studiums kommt ihm entgegen. Für die Dauer seines Studiums ist er im Inland postiert – als stellvertretender Kompaniekommandant ist er in Feldbach für rund 130 Mann verantwortlich.


Ich bin gekommen um mich weiterzubilden, aber jetzt kurz vor dem Abschluss sehe ich, dass ich viel mehr gewonnen habe, nämlich Freunde fürs Leben.

Afrodita Nestorovska-Zevairovska kommt aus Mazedonien, trägt den Namen einer griechischen Göttin und studiert – gemeinsam mit Studierenden aus 10 weiteren Nationen – im englischsprachigen Masterstudiengang European Studies – Management of EU Projects der FH Burgenland.

Nach dem Schulabschluss in einer HTL in Mazedonien kam sie 1998 nach Österreich und studierte Elektrotechnik an der TU Wien. „Ich arbeitete anfangs in der mazedonischen Botschaft in Wien, danach als Projektmanagerin und Executive Assistant bei der WAZ Mediengruppe“, erzählt die Studentin. Aktuell unterstützt sie als technischer Support die Sales Unit einer Bank und ist nebenbei in der Kampagne des ehemaligen mazedonischen Außenministers Prof. Dr. Srgjan Kerim für den Posten des neuen UN General-Sekretärs, aktiv.  

Ich hatte immer wieder mit Menschen zu tun, die in einem EU Umfeld arbeiten – das hat mich auf die Idee gebracht, mich in dieser Hinsicht weiterzubilden.“ Für die FH Burgenland sprach die Unterrichtssprache Englisch, die Nähe zu Wien und die berufsbegleitende Organisationsform.

Ich bin jetzt im vierten Semester und vom Studium schlichtweg begeistert. Ich habe hier unvergessliche Vorträge gehört von Professoren, denen das Unterrichten wirklich ein Anliegen ist – hier sind wahre „Educator“ am Werk“, ist Afrodita begeistert. „Auch das Team der Studienorganisation und die Studiengangsleitung sind großartig – immer erreichbar, kein Wunsch bleibt ungehört.

"Ich bin nach Eisenstadt gekommen um mich weiterzubilden, aber jetzt kurz vor dem Abschluss sehe ich, dass ich viel mehr gewonnen habe, nämlich Freunde fürs Leben." Nach Abschluss ihres Studiums möchte sie ihr Wissen über Europa weitergeben, eine eventuelle Selbstständigkeit gemeinsam mit einem Studienkollegen ist im Gespräch.


Vranic Dalibor studierte European Studies an der FH Burgenland

Das Praktikum in Brüssel war mehr als spannend für mich

Dalibor Vranić stammt aus Kroatien und hat dort an der Opens external link in new windowUniversität Pula ein Bachelorstudium im Bereich Financial Management absolviert. Danach entschied er sich für das englischsprachige Masterstudium Opens internal link in current windowEuropean Studies – Management of EU Projects an der FH Burgenland. Einen Teil seines dritten Studiensemesters verbrachte er als Praktikant im Büro des MEP (Member of European Parliament) Andrej Plenković im Europäischen Parlament in Brüssel.

Andrej Plenković ist Stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Vorsitzender der Delegation im Parlamentarischen Assoziationsausschuss EU-Ukraine.

Es war sehr wichtig, meinen MEP gut zu briefen,“ erzählt Dalibor von seiner Arbeit. „Das Praktikum war mehr als spannend für mich, es war eine sehr intensive Zeit. Ich habe Entscheidungsprozesse von Anfang bis Ende mitbekommen und viel erlebt“, schwärmt er.  Aktuell arbeitet er in der Stadt Pozega als Projektmanager in der Abteilung für Europäische Integration.


Highlight - Internationale Exkursionen und StudienkollegInnen

Elisabeth Patka interessierte sich schon als Schülerin für Sprachen und Wirtschaft. „Der einzigartige Zentral-Osteuropa Schwerpunkt überzeugte mich von der Ausbildung an der FH Burgenland“, sagt sie. An den Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen schloss sie den Opens internal link in current windowMaster European Studies – Management von EU Projekten an.

„Ich machte damals ein Praktikum im Europabüro des Stadtschulrats Wien und wurde dann als Finanzmanagerin für EU Projekte direkt übernommen.“ Inhaltlich passte das Curriculum optimal zu ihren beruflichen Aufgaben. Im nächsten Schritt arbeitet sie als Projektcontrollerin für ein IT Unternehmen.

Mittlerweile ist sie Produktmanagerin beim Unternehmen Opens external link in new windowGreentube, wo sie für das bekannte Spiel Ski Challenge, eine Renn-simulation auf wirklichkeitsgetreuen Weltcupstrecken, zuständig ist. „Hier sind die im Studium erworbenen Projektmanagement-Kenntnisse sehr hilfreich.“

Highlights des Studiums waren für Elisabeth die Exkursionen: „im Bachelor nach Brüssel, im Master nach Luxemburg und Kroatien, wo wir die Gelegenheit bekamen, noch vor dem EU Beitritt mit den Vertretern der lokalen Institutionen zu sprechen.“

Asset des Bachelorstudiums: das dreiwöchige Sommerkolleg in Krakau. „Diese Mischung aus Lernen und Freizeit war einfach toll!“. Asset des Masterstudiums: die Studiensprache Englisch und die vielen internationalen StudienkollegInnen.


Internationale Karriere in Brüssel

Tamara Daltroff studierte im ersten Jahrgang des englischsprachigen Masterstudiengangs Opens internal link in current windowEuropean Studies – Management of EU Projects an der FH Burgenland. „Ich war damals als Referentin der Opens external link in new windowWirtschaftskammer im Fachverband Werbung und Marktkommunikation tätig. Als mir eine Aufgabe auf europäischer Ebene angeboten wurde, war das die ausschlaggebende Motivation für mich, mir das nötige Know-how für diese Aufgabe an der FH Burgenland zu holen.“

Ein Jahr nach Studienabschluss ging Tamara nach Brüssel und ist nun als Director of European Affairs im europäischen Verband der Kommunikationsagenturen tätig. Zu ihren Aufgaben dort zählen neben der internationalen Vertretung vor allem auch Themen rund um Weiterbildung. Eine jährliche Summer School für Young Professionals in trendigen Städten und das European Advertising Certificate (vergleichbar mit dem Cambridge Certificate für Englisch) sind nur zwei der Projekte, die sie verantwortet. Auch ein Netzwerk an Hochschulen im Bereich der Kommunikationsausbildung hat sie aufgebaut – es umfasst aktuell 50 internationale Partner.

„Im Studium habe ich mir das A-Z der EU erworben. Wie laufen die Gesetzgebungsprozesse, wo greift die EU ein und vieles mehr“, erzählt sie. „Mit den StudienkollegInnen von damals habe ich noch viel Kontakt – auch diese besondere Mischung an interessanten Menschen ist eines der Highlights des Studiums.“


Engagiert für Europapolitik

Die gebürtige Slowenin Klaudija Hasaj hatte in Laibach bereits ein Studium absolviert als sie auf das Angebot der FH Burgenland aufmerksam wurde. Sie studierte Internationale Wirtschaftsbeziehungen (damals noch Diplomstudiengang) auf Deutsch – zum damaligen Zeitpunkt eine große Herausforderung für sie – und spezialisierte sich auf den Fachbereich Logistik und Transport. Im Anschluss belegte sie das Masterstudium Opens internal link in current windowEuropean Studies – Management of EU Projects.

Nach abgeschlossenem Masterstudium ist sie nun Konsulentin für intermodalen Verkehr und EU-Politiken und zugleich bei der Opens external link in new windowÖsterreichischen Gesellschaft für Europapolitik tätig.

Seit einem Jahr studiert sie im österreichweit einzigartigen Opens internal link in current windowInternational Joint Cross-Border PhD Programme in International Economic Relations and Management. Vor allem schätzt sie dabei „die Zukunftsorientierung der FH Burgenland mit der einmaligen Internationalität, den multikulturellen und grenzüberschreitenden Unterricht, das innovative Potential, den Austausch mit hochkarätigen, habilitierten  internationalen Lehrenden und Fachexperten.

Vom Abschluss ihres PhD Studiums erwartet sie sich „einen exzellenten, europaweit anerkannten Abschluss und Bekanntheit in der eigenen Forschungs-Community.“ Ihre Dissertation beschäftigt sich mit dem Thema des EU Skeptizismus in der Politik und Gesellschaft. Ihr persönlicher Wunsch: „Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren mit der EU, habe mir sehr viel Fachwissen angeeignet, das ich gerne weitergeben  möchte an alle, die nicht das Privileg wie ich  haben , sich weiterzubilden.