Besondere Stories

Besondere AbsolventInnen, Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier und auf unserem Opens external link in new windowBlog.


Internationale Projekte im Zeichen des Klimawandels

Martha Bißmann studierte Opens internal link in current windowEnergie- und Umweltmanagement (EUM) am Studienzentrum Pinkafeld. In diesem Studium sind Menschen richtig, die für eine nachhaltig gesicherte Zukunft forschen und arbeiten wollen. Und das will auch Martha Bißmann. Sie hat sich als Expertin für große internationale Projekte auf dem Gebiet des Klimawandels, der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz einen Namen gemacht. In den letzten 8 Jahren war sie in 11 EU-geförderte Großprojekte involviert, entwickelte und koordinierte 6 davon selbst sehr erfolgreich mit einem Gesamtvolumen von 17 Millionen Euro.

Aktuell arbeitet die charismatische Allrounderin an einem spannenden EU-Projekt namens Opens external link in new windowEE MUSIC – Energy Efficient Music Culture. „Es geht dabei darum, Musik-Events energieeffizienter zu gestalten. Musikclubs, FestivalveranstalterInnen und EnergieexpertInnen in 27 Ländern bekommen zu diesem Thema gratis Workshops.“ So verbindet die Mitbegründerin des Opens external link in new windowElevate Festivals in Graz nun ihre beiden Leidenschaften: Umweltthemen und die Musik. „Wir alle lieben Musik. Weltweit boomen Musikfestivals, diese buchen stets ‘größere Acts’ und verkaufen mehr Tickets. Diese Events brauchen sehr viel Energie – wir bieten Konzepte an, diese ‘grüner’ zu machen.

Das Studieren an der FH Burgenland war für Martha: „ganz toll und besonders. Ich habe meine Studienzeit als sehr unkompliziert, kollegial und persönlich in Erinnerung. Inhaltlich waren die Wahlfächer für mich besonders spannend – alles, wo es um Solar oder Biomasse ging.“ Die Diplomarbeit schrieb sie übrigens während eines Auslandsaufenthalts auf Kap Verde über windbetriebene Meerwasserentsalzung. Ihr Diplomarbeitsbetreuer Univ. Prof. Dr. DI Herbert Braun, Mitglied des Entwicklungsteams des Studiengangs EUM, ist Martha in besonders guter Erinnerung geblieben als erfahrener, engagierter und mitreißender Vortragender der „Königsfächer“ der EUM – Ausbildung, Energietechnik, Energiewirtschaft und Regenerativenergien.


Ich lerne die Innovationen von morgen schon heute kennen.

Ihr Interesse an Energie- und Umweltthemen führte Katrin Bolovich nach der Matura an die FH Burgenland, Campus Pinkafeld. Sie entschied sich für den Studiengang Opens internal link in current windowEnergie- und Umweltmanagement. Direkt nach der Sponsion nahm sie ein Angebot der Opens external link in new windowFFG - Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in Wien an. „2007 wurde der Klima- und Energiefonds mit einem enormen Förderbudget gegründet – ich war bereits in der Entwicklungsphase mit dabei“, erzählt Bolovich.  „Dass der Erfolg dieser Initiative nun Jahre später deutlich sichtbar wird, zum Beispiel in der Anzahl der Elektrofahrzeuge in Österreich, ist schön und macht richtig Spaß!

Als Leiterin von nationalen und internationalen Förderprogrammen ist die Absolventin in die Entwicklung von Inhalten, Ausschreibungen, die Betreuung und Beratung von Firmen, Fachhochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen involviert, genauso wie in die technische und wirtschaftliche Evaluation. Oft „stolpert“ Katrin Bolovich in den Forschungsanträgen, die auf ihrem Schreibtisch landen, über bekannte Namen rund um die FH Burgenland – ForscherInnen, Studierende, Alumni reichen ihre Projekte ein.

An ihrem Studium schätzte sie vor allem die breite Basisausbildung im technischen Bereich. Highlight ihrer Studienzeit: „Für die Diplomarbeit habe ich gemeinsam mit einem Kollegen eine Wasseraufbereitungsanlage im Studienzentrum Pinkafeld der FH Burgenland aufgebaut – als das dann funktioniert hat, das war toll!

Ich erlebe nie Stillstand und lerne die Innovationen von morgen schon heute kennen.“ Beruflich und auch privat gab es für die Absolventin der FH Burgenland in den letzten Jahren keinen Stillstand. Seit 2 Monaten ist die Mutter von zwei kleinen Söhnen (1 und 3 Jahre) wieder fix zurück an ihrem Arbeitsplatz.


Energie und interdisziplinäre Projekte

David Berger besuchte an der Opens external link in new windowHTL Pinkafeld den Zweig Elektrotechnik. Gegen Ende seiner Ausbildung begann er, sich intensiver mit Energie-Themen auseinanderzusetzen und entwickelte im Zuge seiner Abschlussarbeit – einem  EU geförderten Leonardo Projekt – eine Messstation für Kläranlagen.

Anschließend absolvierte er das Opens internal link in current windowBachelor- und Opens internal link in current windowMasterstudium Energie- und Umweltmanagement an der FH Burgenland. „Ich hätte mir zu diesem Zeitpunkt für meine zukünftige Tätigkeit alles vorstellen können“, meint er über die breite Ausbildung im Studium.

Bereits sein Pflichtpraktikum absolvierte er bei der Opens external link in new windowWien Energie, der er bis heute treu geblieben ist. „Anfangs wirkte ich an der Dienstleistungsentwicklung rund um das Thema  e-mobility mit.“ Mittlerweile leitet er selbst Großprojekte in der Industrie, Gewerbe und in Gemeinden, bei denen Wien Energie als Generalunternehmer Energieeinsparpotenziale erhebt und die erforderlichen Maßnahmen direkt umsetzt.

In seiner Masterarbeit befasste er sich mit einem hochschulübergreifenden F&E Projekt. Es ging um ein online-basierendes Optimierungssystem für die thermische Energieversorgung öffentlicher Gebäude.

Im Rahmen seines Studiums fand David die Themen rund um die Bereiche der Verfahrenstechnik besonders spannend. In seinem Job arbeitet er mit Partnern aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen zusammen. „Den größten Mehrwert bringen mir die an der FH erlernten Fähigkeiten zur interdisziplinären Koordination im Rahmen von Projekten. Dieses Know-how konnte ich durch die Ausbildung an der FH direkt in meinen Arbeitsalltag übertragen.


FH Absolvent am Ball

Wenn man fest entschlossen ist, dann geht es“, so beschreibt der Profi-Fußballer Nedeljko Malic die letzten zehn Jahre seines Lebens. Ohne Deutschkenntnisse kam er 2005 durch den Fußballclub Opens external link in new windowSV Mattersburg nach Österreich. Nach zwei Studien im Opens internal link in current windowBereich Energie-Umweltmanagement an der FH Burgenland in Pinkafeld schreibt er aktuell an seiner Doktorarbeit an der Opens external link in new windowBOKU Wien. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich meine Freizeit so gut nutzen konnte“, sagt der Vater einer kleinen Tochter. „Dem SV Mattersburg habe ich viel zu verdanken – ebenso den Top-Fachleuten am Campus Pinkafeld.“

Malics Vater war Bauingenieur in Bosnien. „Als ich vor 10 Jahren nach Österreich kam, haben mich die Windparks vor Mattersburg höchst fasziniert.“ Damals entstand der Wunsch, sich mich Energie- und Umweltthemen zu beschäftigen. Dass er sein Studium in Mindeststudienzeit abschließen konnte, verdankt er neben seinem unermesslichen Ehrgeiz und seinem Talent zum strukturierten Arbeiten auch der Flexibilität und persönlichen Betreuung im Studiengang.  „An der FH Burgenland ist niemand eine Nummer. Persönliche Betreuung schreiben wir ganz groß“, so der Studiengangsleiter des Opens internal link in current windowMasterstudiengangs Energie-Umweltmanagement Christian Wartha. Einen Profi-Fußballer als Student hat man eben nicht alle Tage. Als Dank gabs ein signiertes SVM-Dress von Malic an das Team der FH.


Kontakt zu Vortragenden öffnet Türen

Georg Beretits studierte an der Uni Wien Geografie und kam durch die Arbeit im Bereich der Altlastensanierung mit dem Thema Umwelttechnik in Berührung. Zur Vertiefung entschied er sich deshalb für das Masterstudium Energie- und Umweltmanagement an der FH Burgenland, Campus Pinkafeld.

An der FH Burgenland ist niemand eine Nummer. Projektarbeiten und Unterricht in Kleingruppen stärken das Netzwerk und lassen persönliche Win-Win Situationen entstehen. So auch bei Georg: durch Kontakt zu einem der Vortragenden öffneten sich für ihn die Türen zu seiner beruflichen Karriere. Er arbeitet mittlerweile in leitender Position an der österreichischen Strombörse und betreut europaweit Projekte zum Thema Marktintegrität und Marktkopplung.

Drei Dinge schätzt er rückblickend sehr an seiner Zeit in Pinkafeld. „Erstens den Crashkurs in Technik – ich habe sehr viel Wissen erworben, das ich vorher nicht hatte.“ Zweitens, die gute Vernetzung zu ExpertInnen aus der Energiebranche und drittens die familiäre Atmosphäre, die Freundschaften weit über die Studienzeit hinaus entstehen lässt.

Auch als Quereinsteigerin herzlich willkommen

Alexandra Kobzev interessierte sich schon früh für Technik. „Ich komme aus einer Ingenieursfamilie – eigentlich wollte ich als Kind immer Brücken bauen“, erzählt sie. Deshalb studierte sie Infrastrukturmanagement an der Opens external link in new windowHochschule für Technik in ihrer Heimatstadt Stuttgart. Im Laufe des Bachelorstudiums stärkte sich nicht nur ihr Interesse für energietechnische Themen, sondern auch ihr Bewusstsein für den Umweltschutz.

An der FH Burgenland fand sie mit dem Masterstudiengang Energie-und Umweltmanagement eine Möglichkeit, ihr Profil ideal abzurunden. „Eines der wichtigsten Entscheidungskriterien war für mich, dass auch Studierende aus anderen Studienfachrichtungen an der FH Burgenland willkommen sind. Ich habe sehr davon profitiert, dass auch ich als Quereinsteigerin im ersten Semester tiefer in die energierelevante Materie eintauchen konnte.“ Ein besonderes Highlight des ingenieurwissenschaftlichen Studiums waren für sie die Labor-Seminare, die maßgeblich dazu beitrugen, Praxisbezug herzustellen.

Das zweite Studienjahr absolvierte sie an der Opens external link in new windowUniversity of Surrey in Großbritannien. „Die Inhalte des Auslandsstudiums haben sich gut mit denen der FH Burgenland gedeckt“, sagt sie. „Ich bin sehr froh, dass ich diese Gelegenheit beim Schopf gepackt habe. Im Auslandsstudium habe ich viele interessante Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennengelernt.

Zurzeit schreibt sie von München aus an ihrer Masterarbeit zu dem Thema der nationalen Implementierung der EU- Energieeffizienzrichtlinie. Im Mittelpunkt der Arbeit sollen österreichische und deutsche Energieversorgungsunternehmen und ihr Umgang mit den damit verbundenen Herausforderungen stehen.


Ein Studium für alle „denen die Kugel, auf der wir leben, am Herzen liegt.

Robert Kranner ist seit 2015 Teil des Teams, das mit der Opens internal link in current windowe-nova eine der größten Fachtagungen im Burgenland veranstaltet. Sein großes Interesse für Energie- und Technikthemen zeigte sich schon früh. In Graz absolvierte er die HTBLuVA (Opens external link in new windowBULME) für Energietechnik und Leistungselektronik. Nach einigen Stationen in der Wirtschaft entschied er sich für ein Studium an der FH Burgenland wo er am Standort Pinkafeld das Opens internal link in current windowBachelor- und Opens internal link in current windowMasterstudium Energie- und Umweltmanagement belegte. Ein Studium für alle „denen die Kugel, auf der wir leben, am Herzen liegt“, ist er überzeugt.

Bereits in seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema „Pyrolyse“ – also dem Umwandeln von Biomasse oder Reststoffen zu Energieträgern bzw. Sekundärrohstoffen. Seit 2012 ist er in diesem Bereich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Burgenland tätig. Diesen Forschungsbereich beschreibt er als sehr vielfältig. „Es geht unter anderem darum, aus einem biogenen Reststoff, also zum Beispiel Grünschnitt, Klärschlamm oder Abfall reine Stoffe zu gewinnen, die sonst in aufwändigen chemischen Prozessen erzeugt werden müssten.“ Eine enge Zusammenarbeit mit dem Opens external link in new windowUmweltdienst Burgenland garantiert die Bereitstellung der Rohstoffe. „Wir arbeiten mit Materialien, die niemand mehr braucht und machen daraus wertvolle Ersatzstoffe“, ist Kranner begeistert.

Das Schöne an meinem Job ist, dass ich viel in der Praxis arbeiten kann. Ich bin viel im Labor und mache Analysen. Mühsam ist da eher die begleitende Schreibarbeit“, schmunzelt er.


Was ist das Besondere an Ihrem Studiengang?

Vom 04.10. bis zum 17.10.2015 waren Studierende des Masterstudiengangs „Energie- und Umweltmanagement“ und des Masterstudiengangs „Nachhaltige Energiesysteme“ für das Projekt „Opens external link in new windowAufbau eines nachhaltigen Energiesystems für Luduga – Ein Dorf in Tansania“ mit dem Projektbetreuer Dr. Günter Wind in Tansania vor Ort. Der Student Karl Friedrich war als Projektleiter mit dabei.  

Wir haben ihn zum Interview gebeten:

Warum haben Sie sich für Ihren Studiengang entschieden? 
Schon im Laufe des Bachelorstudiengangs Energie- und Umweltmanagement auf der FH Burgenland habe ich gemerkt, dass die Gebiete der Energieerzeugung und –bereitstellung sowie der Verfahrenstechniksektor in der Umwelttechnik zu den wichtigsten und zukunftsrelevanten Themen zählen. Der Masterstudiengang Energie- und Umweltmanagement bot mir in diesem Fall das perfekte Ausbildungsangebot, da die Hauptschwerpunkte des Studiums auf Energie- und Umweltverfahrenstechnik und deren Anwendung in der Praxis liegen.  

Was ist das Besondere an Ihrem Studiengang? 
Als „besonders“ im Masterstudiengang Energie- und Umweltmanagement würde ich generell die Unterrichtsinhalte des gesamten Studiengangs bezeichnen. Das gesamte Ausbildungskonzept bestehend aus den Lehrinhalten, Vortragenden, Exkursionen, Laborübungen und Projekten bringt junge motivierte Personen hervor, welche die Wirtschaft sucht und dringend benötigt. Der Studiengang zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man durch viele interdisziplinäre Projekte selbst bestimmen kann auf welchen Gebieten man zum Spezialisten ausgebildet werden  möchte.  

Was ist das Besondere an der FH Burgenland?  
„FH Burgenland – Bringt besonderes zusammen“ heißt es ja schon im Werbeslogan. Ich persönlich merke dies jeden Tag, wenn ich die FH Burgenland am Standort Pinkafeld betrete. Man merkt, dass man nicht nur eine Nummer ist – Man merkt, dass man mit der Entscheidung für einen Studiengang der FH Burgenland in ein großes Netzwerk integriert hat, in welchem man immer mitwirken und teilhaben und sich selbst einbringen kann.  

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? 
Prinzipiell sehe ich meine zukünftige berufliche Entwicklung einschließlich im Managementbereich. In welchen Sektor es mich hier verschlagen wird ist hier noch die offene Frage auf die ich heute leider noch keine Antwort geben kann.


Masterarbeit - Energieversorgung in Tansania

Stephan Neuberger war als Schüler schon interessiert an Umweltschutz. Als er sich für das Opens internal link in current windowBachelorstudium Energie- und Umweltmanagement der FH Burgenland in Pinkafeld einschrieb, überzeugten ihn vor allem die Inhalte und das breite Spektrum des Studiums.

Sein Berufspraktikum konnte er im strategischen Management der Opens external link in new windowEnergie Burgenland absolvieren, wo er sich mit Netzausfallsszenarien beschäftigte. An den Bachelor schloss Stephan den Opens internal link in current windowMasterstudiengang Energie- und Umweltmanagement an. Während des Masters sammelte er beim Opens external link in new windowKlimaschutzverein PanSol sowie beim Opens external link in new windowIngenieurbüro Wind in Eisenstadt weitere Berufspraxis. Somit lernte er bereits in jungen Jahren die oft sehr konträren Interessen im Energiebereich kennen.

Auf die Idee, seine Diplomarbeit über die Energieversorgung eines kleinen Ortes in Tansania zu verfassen, kam er über einen aktiven Entwicklungshelfer aus dem Bezirk Mattersburg. Konkret war es dann der Ort Luduga in der Subsahara-Region, über den er recherchierte. Als Kontaktperson fungierte der dort ansässige katholische Pfarrer, der den Absolventen mit Daten und Informationen versorgte.

Stephan forschte im Rahmen seiner Masterarbeit zu den Möglichkeiten, erneuerbare Energien in ländlichen Entwicklungsregionen einzusetzen, mit dem Ziel Strom zu erzeugen. Im Oktober 2015 machte sich Dr. Wind, Lektor der FH-Burgenland, mit einer Studierendengruppe in diesen Ort auf, um weitere Messungen vorzunehmen. Eine Umsetzung der in der Diplomarbeit vorgeschlagenen Maßnahmen ist in Planung.

„Das Studium war für mich vor allen Dingen horizonterweiternd“, erzählt Stephan Neuberger. „Mir wurde meine eigene Verantwortung im richtigen Umgang mit unseren Ressourcen bewusst – die Zeit an der FH Burgenland hat mein Leben nachhaltig geprägt.“ Aktuell arbeitet Stephan als Assistent der Geschäftsführung bei der Opens external link in new windowMastermind Ingenieurbüro GmbH in Wien und konzipiert Energieeffizienzlösungen für Industrie und Gewerbe.


Engagement für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen

Nach der Opens external link in new windowHTL Kaindorf mit dem Schwerpunkt EDV und Organisation nahm sich Stefanie Genser eines vor: „Nie mehr Technik“. Dass es schlussendlich doch anders kam, verdankt sie ihrem begeisterten Engagement für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen.

Die FH Burgenland hat mich mit ihrem Studiengang Opens internal link in current windowEnergie- und Umweltmanagement inhaltlich voll überzeugt.“ Dafür nahm sie auch die Technik in Kauf und ist rückblickend stolz, was sie alles geschafft hat.

Sie absolvierte den Bachelor und den gleichnamigen Masterstudiengang am Campus Pinkafeld, jobbte nebenbei bei Unternehmen wie Opens external link in new windowSaubermacher und anderen. „Ich habe das Studentenleben sehr genossen, wir haben auch außerhalb des Unterrichts viel gemeinsam unternommen“, erzählt sie. Seit drei Jahren arbeitet Stefanie bei Opens external link in new windowKWB, dem Vorzeigeunternehmen in Sachen Biomasseheizung, interessanterweise nicht im technischen Bereich, sondern im Marketing. „Auch bei dieser Aufgabe ist der technische Hintergrund für mich branchenbedingt natürlich von Vorteil.“ Seit April 2015 leitet sie das komplette Marketing für den Konzern inklusive der Tochterunternehmen in Italien, Frankreich,  Slowenien und Deutschland und zahlreicher Partnermärkte wie Großbritannien, Dänemark, Schweiz, Spanien und Kanada.

Ihr Lebensmotto: “It‘s not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent, but the ones most responsive to change.” (Charles Darwin)